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Fragebogen pp 17-29 | Cite as

Kognitionspsychologische und kommunikative Grundlagen der Befragung

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Auszug

Eigentlich ist es ganz einfach mit der Fragebogenkonstruktion:

„Nicht der Interviewer, der Fragebogen muss schlau sein!“ Diese Aussage ist — das muss man angesichts der raschen Entwicklung der empirischen Sozialforschung einfach so sagen — „uralt“ (Schmidtchen 1962: 9), und wenn man sich nur daran hielte, wäre alles ganz leicht. Dieses Fragebogenbuch hätte nicht geschrieben werden müssen, und Sie hätten es auch nicht gebraucht, um Ihren Fragebogen zu entwickeln. Nur: Wir wissen natürlich nicht so recht, was denn ein „schlauer“ Fragebogen eigentlich ist.

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Literatur

  1. 8.
    Zitiert nach Schwarz (2002)Google Scholar
  2. 11.
    Empirisch besonders überzeugend die schon vor vielen Jahren in den USA gemachten Forschungserfahrungen mit Schwarzen und Weißen in der Befragter-Interviewer-Diade, wenn es um Fragen der Beziehung zwischen diesen beiden Bevölkerungsgruppen geht (Cantrill 1944; Bryant u.a. 1966). Sitzt einer weißen Befragungsperson ein schwarzer Interviewer gegenüber, gibt sich die Befragungsperson Schwarzen allgemein gegenüber insbesondere bei „Rassen“-Themen liberaler als einem weißen Interviewer gegenüber, auch wenn man sich in beiden Befragungssituationen der allgemeinen Norm nach zumindest nicht negativ über Schwarze äußern sollte.Google Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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