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Einleitende Beobachtungen: Fragestellung/Hypothesen

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Auszug

„Die Traditionspolster sind durchgescheuert“. Mit dieser textilen Metapher verwies Max Weber auf die Unmöglichkeit, den Entwicklungen moderner Gesellschaften zu entrinnen. Bis jedoch das Textile einen ernst zu nehmenden Eingang in die traditionellen Forschungsdisziplinen erhielt, sollten noch einige Jahrzehnte vergehen. Erst in den siebziger Jahren erweiterte sich das Spektrum wissenschaftlicher Themen und Methoden, in deren Folge die theoretischen Auseinandersetzungen über Kleidung, Mode und Textilität innerhalb der diversen wissenschaftlichen Disziplinen diskutiert werden. Die Erforschung von Kleidung als ein textiles Medium erfordert, dieser Entwicklung folgend, einen interdisziplinären, vielperspektivistischen Zugang, der die soziologischen, psychologischen, pädagogischen und textilwissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt. Aus dem Verständnis heraus, dass der „zeichenhafte Bezug der Bekleidung zu Welt- und Körperbildern Grundlegendes zum Verstehen des Menschen“ (Nixdorff 1997, 15) beiträgt, soll das Bekleidungsverhalten junger Frauen und Männer unter Fokussierung der Themenkomplexe Jugend, Mode, Spiel, Identität, Kleidung und Körperlichkeit sowie deren Interdependenzen untersucht werden.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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