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Medialität und Subjektkonstitution: Eine Koda

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Auszug

In der vorliegenden Arbeit ist die Frage nach der Bedeutung von Medienkonvergenz für das (Inter-)Agieren und die Konstitution von Subjektivität der Mediennutzenden in ihrem Alltag untersucht worden. Der Ausgangspunkt der überlegungen war dabei, die Konvergenz von Fernsehen und Internet in den Mittelpunkt zu rücken. Im Laufe der Untersuchung stellte sich jedoch heraus, dass bei einer solchen Fragestellung, das gesamte Medienangebot, welches den Jungendlichen und jungen Erwachsenen zur Verfügung steht bzw. für sie relevant ist, berücksichtigt werden muss. Denn erst durch das Betrachten ‚aller’ relevanten Medien lässt sich hinsichtlich konkreter Angebote, wie hier die der Musikfernsehsender, ein komplexes Bild der differenten und spezialisierten Vorgehensweisen der NutzerInnen zeichnen. Denn wie in dieser Untersuchung gezeigt werden konnte, sind es gerade diese spezifischen, ausdifferenzierten Nutzungsformen, welche die Mediennutzenden in der Annahme der Medienangebote über verschiedene mediale Plattformen hinweg konstituieren und in der iterierten und alterierten Anwendung handlungsfähig werden lassen. Hierbei zeigt sich medienkonvergentes Interagieren als konstituierender Bestandteil von Subjektwerdung.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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