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Friedensgedanken zwischen Tradition und Aufbruch im Katholizismus des frühen 20. Jahrhunderts. Krieg und Frieden aus der Sicht des Moraltheologen Joseph Mausbach und in der Zeitschrift „Die Schildgenossen“

  • Henrique Otten

Auszug

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich anhand eines deutschen Beispiels mit der Frage, inwieweit religiös fundierte Positionen in bellizistisch aufgeheizten politischen Debatten Begründungen für mäßigende oder sogar kriegskritische Haltungen liefern können. Im Folgenden werde ich insofern einen Blick auf katholische Einschätzungen der Friedensfrage im frühen 20. Jahrhundert werfen. Meine Absicht dabei ist, diejenigen Elemente katholischer Weltsicht, die Kriegsapologien stützen, von jenen zu unterscheiden, die der Akzeptanz gewaltsamer Auseinandersetzung von Kollektiven entgegenwirken könnten. Im zweiten Abschnitt skizziere ich einige Argumentationsfiguren, die geradezu konträr zu pazifistischen Tendenzen stehen. Anhand der Stellungnahmen des Moraltheologen Joseph Mausbach präsentiert der dritte Teil dessen Versuch, aus der damals theologisch dominierenden neuscholastischen Sicht eine moderate Position zu entwickeln, die Friedensbemühungen fördern will und sich gegen eine Ideologie des „Kampfs ums Dasein“ richtet. Am Beispiel der Quickbornbewegung und ihrer Zeitschrift „Die Schildgenossen“ wird viertens eine stärker laientheologisch geprägte Debatte untersucht, an der ein breites Spektrum von Positionen zur Friedensfrage abzulesen ist, das von einem jugendbewegten Fundamentalpazifismus bis zum nationalkonservativen Aufruf zur völkischen Wehrhaftigkeit reicht. Der Schlussabschnitt nimmt anhand des Topos vom „Opfer“ eine Einschätzung dessen vor, in welchen Motiven friedensgefährdende Potentiale stecken und wo die Chancen dafür liegen, aus religiösen Positionen heraus friedensunterstützend zu wirken.

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