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Wie Kinder zu ihren Kriminalitätsvorstellungen kommen

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Auszug

Ausgehend von dem in Kapitel 3.2.3 skizzierten Strukturmodell wird in diesem Kapitel zunächst die Vermittlung von Unrechts- und Kriminalitätsvorstellungen durch die Sozialisationsagenten dargestellt. Die Äußerungen der Kinder in den Gruppen- und Einzelgesprächen werden dabei ergänzt durch die Auswertungser-gebnisse der Interviews mit Eltern und Erziehern. Vorgestellt wird die Bedeutung der sozialen Netzwerke der Kinder (wozu insbesondere die Familie zählt, in der die primare Sozialisation stattfindet), aber auch die Vermittlung durch organisierte Sozialisationsinstanzen und soziale Organisationen. Neben der Frage, wie stark der Einfluss der jeweiligen Instanz ist, stehen die Form und die Inhalte der Normvermittlung im Zentrum der Untersuchung, immer berücksichtigend, dass nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen Mädchen und Jungen unterschiedlicher Ethnien im Alter zwischen fünf und zehn Jahren gesucht wird.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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