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Synopse bisheriger Forschung

Auszug

Die theoretisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem, was Journalisten tun, beginnt im 19. Jahrhundert. Der Literaturhistoriker Robert Eduard Prutz (1816–72) war nach eigener Darstellung der Erste, der sich in größerem Umfang mit dem Thema „Journalismus“ beschäftigte (vgl. Prutz 1845/1971, 11). Er war aus heutiger Sicht erstaunlich fortschrittlich, denn er betrachtete schon damals nicht isoliert den journalistischen Akteur mit seinen persönlichen Vorlieben, Meinungen und Aktivitäten, sondern stellte die gesellschaftliche, vor allem die politische Bedeutung „der Tagespresse und die praktische Wichtigkeit ihrer künftigen Entwicklung“ (ebd., 17) in der Vordergrund. Prutz war seiner Zeit weit voraus (vgl. Kreutzer 1971, 453).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

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