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Handlungsfeld „Sozialstruktur“

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Auszug

Die sog. „Eisenbahner-Siedlung“ mit ihren einheitlichen dreistöckigen Häuserzeilen, die schon einmal bessere Zeiten gesehen hatte, hat sich sehr verändert. Im Stadtviertel „Ostbahnhof“ einer deutschen Großstadt gelegen, läuft dort seit einem Jahr das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“. Im Rahmen des Programms gab es bisher eine Vielzahl an Maßnahmen. Eine gründliche Sanierung der Bäder, des Heizungssystems und der Fenster in den am schlechtesten ausgestatteten Wohnblocks der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, hat die Mietnebenkosten der Bewohner senken können. Begrünungsaktionen des Häuserumfeldes sowie die ädfnung des Schulhofes als Spielplatz am Nachmittag und am Wochenende haben die Attraktivität der Siedlung nicht nur optisch verbessert. Für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz wurde ein Beschäftigungsprojekt initiiert, und zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung älterer und kranker Bewohner wurde eine kleine Sozialstation in der Siedlung eingerichtet. Außerdem riefen Studierende einer Fachhochschule erfolgreich eine Tauschbörse ins Leben, und Nachbarschaften entdeckten über Spielplatzpatenschaften gemeinsame Aufgaben. Nach und nach haben sich verschiedene Bewohnergruppen in den Prozess der Aufwertung ihres Stadtteils aktiv eingeschaltet; Mieterbeiräte, Elterngruppen, der Stadtteilverein und viele Einrichtungen, Initiativen und Vereine arbeiten regelmäßig im Stadtteilforum mit. Dort werden die aktuellen Themen des Stadtteils diskutiert, Projekte geplant, sowie kleinere und größere Aktionen organisiert. Diese Arbeit des Stadtteilforums wird vom Quartiersmanager Stefan F. aufmerksam und umsichtig unterstützt.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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