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Handlungsfeld „Netzwerk“

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Auszug

Sozialraumorientierung schließt im Handlungsfeld „Individuum“ an die Stärken und an den Willen ihrer Adressaten an. Diese Kompetenzpfeile, die einzelne Menschen oder Familien im Köcher haben, reichen nicht für jede Problemlösung aus. Nachhaltige und inklusive Lösungen verlangen darüber hinaus ein Agieren in sozialen Netzwerken und in professionellen Netzwerken, um vor Ort Ressourcen zu erschließen oder Netzwerkverbindungen neu zu entwickeln, die Bürgerinnen und Bürger stark machen. Das professionelle Denken in Netzwerken bedeutet, sich soziale Beziehungen zwischen Menschen und Organisationen als Netze vorzustellen. Die einzelnen Menschen sind die Knotenpunkte, die Verbindungsmaschen stellen die Beziehungen zwischen ihnen dar. Sie können als Förderbänder gedacht werden, auf denen die vielfältigsten Austauschprozesse ablaufen und unter der Hand die Integration der Individuen in die Gesellschaft erfolgt. Nicht jede Netzwerkkonstellation ist für die Bearbeitung jedes Problems geeignet, und die Chancen, weitläufige Netzwerke auf- und auszubauen, sind gesellschaftlich ungleich verteilt. Dennoch stecken in der Konzentration auf Netzwerke enorme Chancen, die professionelle Sozialarbeit noch lange nicht ausgeschöpft hat. Das Kapitel beschreibt, welche Möglichkeiten in lebensweltlichen und in professionellen Netzwerken stecken und warum diese Potenziale qualitäts- und integrationssteigernde Wirkungen für die Soziale Arbeit bieten.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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