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Partnerschaften strategischer denken? Erfahrungen mit der „Multiakteursperspektive“ in der Krisenprävention

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Auszug

Internationale Nord-Süd-Netzwerke, sog. multistakeholder-Prozesse auf UN-Ebene, kommunale Runde Tische zur Diskussion sozialer und wirtschaftlicher Entwicklungsmodelle, internationale Kampagnen mit heterogenen Trägerorganisationen, staatlich-nichtstaatliche Koalitionen als gemeinsame Lernprozesse - diese Begriffe lassen erahnen, welche Dynamik das Eingehen flexibler Partnerschaften für das Erreichen internationaler oder nationaler Politikziele gewonnen hat. Zahlreiche Beispiele aus den vergangenen Jahren zeigen, dass solche eher kurz- oder mittelfristigen und sehr flexiblen Partnerschaften große Erfolgschancen haben.1 Ein besonderer Aspekt sind Partnerschaften zwischen nichtstaatlichen und staatlichen oder multistaatlichen Akteuren. Diese verändern das Rollenverständnis zivilgesellschaftlicher Organisationen gegenüber dem Staat und erfordern auf staatlicher Seite eine Veränderung langjährig eingeübter Vorgehensweisen. Bei allen Beteiligten an solchen Partnerschaften, sei es im Norden und im Süden, wird eine Offenheit, eine bewusste Wahrnehmung eigener Stärken und die Bereitschaft, die eigene Arbeit in Ergänzung zu der anderer Akteure einzusetzen, vorausgesetzt. Es geht also um einen institutionalisierten „Multiakteursblick“.

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Literatur

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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