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Was lässt sich transferieren?

Auszug

Bevor sich dieses Kapitel dem Einfluss der Unternehmenszentralen auf die Arbeitspolitik in den polnischen und tschechischen Tochtergesellschaften zuwendet, soll zunächst geklärt werden, was unter Arbeitspolitik im Kontext von Unternehmen verstanden wird und wie institutionelle Heimatlandeffekte in der Arbeitspolitik der Akteure generell wirksam werden können. Dafür muss das Problem des Transfers genauer als bisher geschehen analysiert werden. Der „Varieties-of-Capitalism“ —und Business-Ansatz geben nämlich darauf jeweils eine unvollständige und zu allgemeine Antwort. Ich werde daher in diesem Kapitel zunächst diskutieren, was sich überhaupt im Bereich der Arbeitspolitik transferieren lässt (Abschnitt 9.1). Anschließend wird analysiert, wieweit und vor allem wie die Unternehmenszentralen gezielt Einfluss auf die Arbeitspolitik in den Tochtergesellschaften nehmen (Abschnitt 9.2). Am Schluss des Kapitels wird auf eine besondere Form des Transfers — den Transfer ganzer „firmenspezifischer“ Produktionssysteme — eingegangen (Abschnitt 9.3).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften| GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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