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Resümee und Ausblick

Auszug

Mit der ersten Beitrittswelle in die Europäische Union 2004 schien die Zeit reif für eine Entwarnung: Wer jetzt noch nicht seine Produktion aus Kostengründen nach Ostmitteleuropa verlagert hat, würde es nun nicht mehr tun. Das Buch zeigt, warum die Dynamik der Verlagerung ungebrochen bleibt. Treibende Kräfte sind nicht nur die Globalisierung und die zunehmende Bedeutung der kapitalmarktorientierten Unternehmenssteuerung: Beides forciert eine Verschmelzung von Kosten- und Qualitätswettbewerb und erhöht die Mobilität jener industriellen Unternehmen, die im Bereich komplexer, qualitätsorientierter Güter angesiedelt sind und durch ihre Abhängigkeit von der Kooperation mit anderen Unternehmen als relativ stationär gelten (Hall/Soskice 2001). Zu den treibenden Kräften für die anhaltende Dynamik gehören darüber hinaus die europäische Integration sowie die Sog- bzw. Nachzugseffekte, die in den Handlungsarenen der Unternehmen entstehen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften| GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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