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Administrativ verordnete Schulprogrammarbeit als geeigneter Gegenstand für empirische Governanceanalysen zur Transformation von Autonomievorstellungen

Auszug

Die Schulprogrammarbeit erweist sich als geeignetes empirisches Substrat, an dem sich die Transformation der Autonomieidee hin zu Vorstellungen einer evaluationsbasierten Steuerung deutlich machen lässt, da sie beide zu analysierenden Elemente als zentrale Merkmale enthält: die Autonomievorstellung und die Evaluationsorientierung. Der in den beiden zuvor formulierten Thesen (Reduktionsthese & Optionenthese) infrage stehende Wechsel von der Gestaltungsautonomie zur evaluationsbasierten Autonomie wird allerdings hier nur in einer besonderen Konstellation bedeutsam, nämlich dann, wenn die Schulprogrammarbeit zum evaluationsbasierten Steuerungsinstrument wird, wie es ganz deutlich bei der administrativ verordneten Schulprogrammarbeit der Fall ist.

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Literatur

  1. 36.
    Als vergleichbare Dokumente einer solchen historischen Rekonstruktion vgl. für Hamburg: Maritzen (2000, 216ff.) und für Hessen in der Zusammenschau die Dokumente von Holzapfel (1996; 1997;1998) und Wolff (2001).Google Scholar
  2. 37.
    Vgl. hierzu auch das 3-Phasen-Modell in Altrichter/ Brüsemeister/ Heinrich 2005.Google Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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