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Zwei Sichtweisen auf die Schulentwicklung der 90er Jahre

Auszug

Die noch in den 70er Jahren vorherrschende Fokussierung auf die Systemebene, die Schulstruktur und Schulverwaltung ins Zentrum der Überlegungen hob, wurde in den 80er Jahren abgelöst durch einen verstärkten Blick auf die Einzelschule. Empirisch fundiert wurde dieser Wechsel nicht zuletzt durch die Feststellung, dass sich einzelne Schulen derselben Schulform untereinander stärker unterschieden als sie von anderen Schulformen abwichen (vgl. Fend 1986).

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Literatur

  1. 2.
    Im Zuge der Hinwendung zur Einzelschule als pädagogischer Handlungs-und Forschungseinheit lebte in der Schultheorie die alte Polarisierung zwischen der Befürwortung von „äußerer Schulreform“ und der Apologie „innerer Schulreform“ (vgl. Furck 1969; Schwänke 1989) für kurze Zeit wieder auf. Die zeitweilig bis zur Dichotomisierung getriebene Differenzierung zwischen äußerer und innerer Schulreform versperrte oftmals den Blick für die Zusammenhänge zwischen Schulstruktur und Einzelfall. Rolff (1984, 66) erklärte diese Unterscheidung entsprechend zur „falschen Alternative“.Google Scholar
  2. 3.
    Eine ausführliche Auseinandersetzung mit der im Folgenden vorgestellten Rekonstruktion der Entwicklungen durch Bastian (1998b) ist in einem früheren Aufsatz zu finden (vgl. Heinrich 2001c).Google Scholar
  3. 4.
    Bastian nennt: Holzapfel 1993; Bonz et al. 1993; Fleischer-Bickmann 1993; Bildungskommission NRW 1995.Google Scholar
  4. 5.
    Bastian nennt als Belege dafür: de Lorent/Zimdahl 1993; Bastian/Otto 1995; Daschner/Rolff/ Stryck 1995.Google Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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