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Identität statt Differenz. Zu den grundbegrifflichen Aporien des Mainstream-Multikulturalismus

Auszug

Im Zentrum der vorangegangenen Auseinandersetzung stand der „kommunitaristische Fehlschluss“, eine Argumentationsfigur, die sich durch den illegitimen Schluss vom konstitutiven Primat der kollektiven Identitat auf den normativen Vorrang der Gemeinschaft auszeichnet. Er resultiert aus dem kommunitaristischen Affekt gegen jede theoretische Abstraktion und folgt dem Anspruch auf eine grundsätzliche Kontextualisierung der Sozialtheorie. In politischer Hinsicht äußert sich dies im Versuch, die liberale Fragmentierung des sozialen Kontextes in Ethos, Ethnos und Demos wieder rückgängig zu machen. Methodologisch wird dieses Unterfangen durch ein leidenschaftliches Plädoyer für eine hermeneutische Herangehensweise untersttützt. Der politische und der methodische Kontextualismus begünstigen sich gegenseitig.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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