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Zur Produktivität von Generationenbeziehungen in der Kinder- und Jugendarbeit

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Auszug

Bei dem Begriff ‘Generationenbeziehungen’ assoziieren wir je nach Alter und Lebenslage Bilder wie: Mütter, Väter, Söhne, Töchter, Großmütter, Großv↦er, Enkelkinder und Sätze wie ‘früher war alles anders… besser.... schlechter...... genauso’. Gesellschaftspolitisch gebrieft assoziieren wir: demographische Tannenbaum-, Pilz- und Urnenmodelle, Rentnerberge und -schwemmen und 1,3 geborene Kinder pro Frau. Theoriegeladen sehen wir Ansätze von Generationengerechtigkeit aller Couleur, fordern neue Generationsverträge, so der 11. Kinder- und Jugendbericht, oder beklagen die Begriffe Demographie und Generationengerechtigkeit als Kampfbegriffe oder Leerformeln, die die unsoziale Ideologie des Neoliberalismus transportieren (Butterwegge, 2004, S. 13ff). Und das Motto des letzten Kirchentages in Hannover hieß „Wenn dein Kind dich morgen fragt..“ (wobei das Motto auch hätte heißen können: „Wenn kein Kind dich morgen fragt…“).

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Literatur

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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