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Hartz plus pp 43-80 | Cite as

Die Ursachen: Angebot oder Nachfrage?

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Unternehmen klagen über zu hohe Abgaben, Steuern und Löhne. Firmen investieren trotz hoher und steigender Gewinne zu wenig. Der Staat spart und die Infrastruktur zerfällt. Trotz sinkender Reallöhne steigt die Beschäftigung nicht. Dies deutet auf ein theoretisches Problem hin und erklärt, weshalb die Arbeitsmarkt- und Sozialreformen nicht die erwarteten Beschäftigungseffekte zeitigen. Weiterhin werden der Stand der Forschung im Bereich der internationalen Arbeitsmarkttheorie geordnet und die empirischen Befunde für makroökonomische Schocks systematisiert. Analyseergebnis ist das von mir als V-Hypothese umschriebene Phänomen der gesellschaftlichen Restrukturierung.

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Literatur

  1. 42.
    Angelehnt an die Argumentation im Lehrbuch von Heine/ Herr 2003: 120–140. (Argumente gegen die neoklassische Arbeitsmarkttheorie zusammenfassend in: Freeman 1992.)Google Scholar
  2. 43.
    Eine Übersicht über neuere Ansätze gibt (Flemmig 1999).Google Scholar
  3. 44.
    Vgl. Christian Burckhardt: „Den Experten-Projektionen keine dominante Rolle zuweisen.“ Interview mit Otmar Issing, in: Börsen-Zeitung, 22. Juli 2004 (Online-Artikel).Google Scholar
  4. 45.
    Lohnnebenkosten: Ausgaben für alle Arten von sozialer Absicherung, die nicht Bestandteil des Nettogehalts sind. Tatsächlich lagen die Lohnnebenkosten seit 1988 trotz der deutschen Einigung fast unverändert bei ca. 46 vH-und nicht bei 82 vH, wie manche Verbandsvertreter behaupten (Schönwälder 2003).Google Scholar
  5. 46.
    Eine „Abrechnung“ mit der These, dass die Arbeitslosigkeit in erster Linie auf eine verfehlte Lohnpolitik zurückführbar ist, findet sich im Anhang zum 19. Kapitel der „General Theory of Employment, Interest and Money“. Dort setzt sich Keynes mit Pigous „Theory of Unemployment“ auseinander und weist nach, dass der Reallohn nicht primär durch Lohnanpassungen bestimmt wird, sondern durch die Beziehung zwischen der Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals und dem Zinsfuß (Keynes 1936).Google Scholar
  6. 47.
    Vgl. J. Kromphardt: Die Neue Keynesianische Makroökonomie, in: Autorenkollektiv 1987: 165–187. Die Hydra der Antike hatte neun stets nachwachsende Köpfe als Herkules schließlich die Bestie tötete.Google Scholar
  7. 49.
    Argumente gegen die Annahme stochastischer Produktivitätsschocks der „real business cycle“-Theorien findet man bei (Flemming 1999: 156–177).Google Scholar
  8. 52.
    Ein Beispiel für den gewerkschaftlichen Insider-Ansatz ist der geforderte Tarifbonus in Höhe von 100 € p. a. für Gewerkschaftsmitglieder. Vgl. Eva Roth: „Arbeitgeber lehnen Bonus ab. IG-Metall-Zentrale stützt Gewerkschaftsstrategie in NRW.“ In: FR, Nr. 248, 23. Okt. 2004, S. 11.Google Scholar
  9. 54.
    Eine Bestandsaufnahme der Arbeitsmarktforschung findet man bei: Franz/ Gerlach/ Hübler 2003: 399–410.Google Scholar
  10. 55.
    Deflationsgefahren, höhere Schuldenlast, Verschiebung der Konsum-und Investitionsgüternachfrage in die Zukunft und Liquiditätsprobleme spielen bei diesen Überlegungen offenbar keine Rolle. Post-Keynesianer halten das Konzept der aggregierten Nachfragefunktion deshalb für unhaltbar (Heine/ Herr 2003b: 21–53). Für eine aggregierte Arbeitsnachfrage gibt es wenig empirische Evidenz.Google Scholar
  11. 56.
    Die Taylor-Regel beschreibt, ob und wie eine Zentralbank auf eine BIP-Lücke oder auf einen Anstieg der Inflationsrate durch die Einbeziehung von mehreren Zielvariablen reagieren soll (Zimmermann 2002: 15–19). Sie ist eine aus der Vergangenheit errechnete Verhaltensregel (Heine/Herr 2003: 533).Google Scholar
  12. 58.
    Den state of the art der NAIRU findet man dargestellt in: Beissinger 2003: 411–427 und Hein 2004.Google Scholar
  13. 60.
    Vgl. Robert von Heusinger/Kolja Rudzio: „Sparen!“-„Nein, bloß nicht!“ Interview mit Hans-Werner Sinn und Peter Bofinger, in: Die Zeit, Nr. 21, 13. Mai 2004 (Online-Artikel).Google Scholar
  14. 61.
    Lohnstückkosten (unit labour costs): Messgröße der Gesamtarbeitskosten je Produkteinheit, die für das Euro-Währungsgebiet als Quotient aus dem gesamten Arbeitnehmerentgelt und dem BIP in konstanten Preisen berechnet wird (Quelle: EZB-Glossar).Google Scholar
  15. 63.
    Vgl. Deutsche Bundesbank: Saisonbedingte Wirtschaftszahlen, Statistisches Beiheft zum Monatsbericht 4, Januar 2005, S. 36.Google Scholar
  16. 67.
    Vgl. Christoph Schröder: „Lohnstückkosten. Deutsche Firmen im Nachteil.“ In: iwd, Nr. 40, 30. Sept. 2004, S. 2.Google Scholar
  17. 70.
    Vgl. Olaf Storbeck: “IZA-Preis für Ashenfelter. US-Arbeitsmarktökonom wird für seine Arbeiten ausgezeichnet.” In: Handelsblatt, 22. Aug. 2003 (Online-Artikel).Google Scholar
  18. 71.
    Die DB Research sieht für die USA und Euroland in 2004 eine Inflationsrate von 2,1 vH und für 2005 von 1,6 vH vorher. In Deutschland würde demnach die Teuerung 2004 1,8 vH und 2005 1,3 vH betragen (vgl. Helga Einecke: „Bundesbank warnt vor Preis-Lohn-Spirale.“ In: SZ, 22. Juni 2004, Online-Artikel).Google Scholar
  19. 72.
    Vgl. Oliver Blanchard/ Francesco Giavazzi: „Riskante Zinserhöhung.“ In: FTD, 2. 12. 2005, Online-Artikel.Google Scholar
  20. 73.
    Definition: „(...) Anspruchslohn, also der Lohn, den der Arbeitslose von seinem nächsten Arbeitsplatz erwartet.“ (Sachverständigenrat 2002/2003: 380f, Tz. 193 und Tz. 433). „Als Ausweg aus dem Dilemma kann neben der Qualifizierung in Betracht gezogen werden, dass erstens der Staat die Kluft zwischen niedriger Produktivität und unverändertem Anspruchslohn durch eine Lohnsubvention überbrückt, dass zweitens der Anspruchslohn — und damit auch der Mindestlohn — gesenkt und drittens eine Kombination zwischen Senkung der Anspruchslohns und einer Lohnsubvention verfolgt wird.“ (SVR 2002/2003: 382, Tz. 434.)Google Scholar
  21. 74.
    Vgl.: O. V.:. „Okonomen für weitere Reformen. Von der Regierung eingeleitete Schritte reichen nicht aus.“ In: SZ, Nr. 51, 20. Feb. 2004, S. 20.Google Scholar
  22. 75.
    Vgl. Astrid Hölscher: „Juristentag folgt dem Wunschkatalog der Unternehmer. Gewerkschaftliche Teilnehmer boykottieren Abstimmung zu Arbeitsrecht. ‚Arbeitgeber karren Massen zur Stimmabgabe heran‘.“ In: FR, Nr. 223, 24. Sept. 2004, S. 4.Google Scholar
  23. 76.
    Vgl. Sebastian Dullien, „OECD hält 50-Stunden-Woche für Unsinn.“ In: FTD, Nr. 131/28, 8. Juli 2004, S. 10.Google Scholar
  24. 78.
    Vgl. Sebastian Schief: „Jahresarbeitszeiten als Standortindikator? Hintergründe zur fragwürdigen Nutzung internationaler Vergleiche.“ In: IAT-Report 03/2004, Hrsg. vom Institut Arbeit und Technik (9 Seiten).-URL: www.dgb.de/themen/Tarifpolitik/jahresarbeitszeiten.pdf.Google Scholar
  25. 79.
    Hartmut Seifert (Wirtschafts-und sozialwissenschaftliches Institut, WSI) weist in einer Vergleichsstudie anhand der Lage in 15 europäischen Ländern nach, dass sowohl mit längeren als auch mit kürzeren Arbeitszeiten die Jobkrise nicht behoben wird. Vgl. FR, Nr. 149, 30. Juni 2004, S. 1.Google Scholar
  26. 80.
    Vgl. Claudia Braczko/ Steffen Lehndorff: „Wie lang sind die Arbeitszeiten in Deutschland? Fakten und Argumente zur aktuellen Debatte über Arbeitszeitverlängerungen.“ In: IAT-Report, Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen, Nr. 07/2003.-URL: http://iat-info.iatge.de/iat-report/2003/report2003-07.pdf.Google Scholar
  27. 81.
    Der aktuelle Forschungsstand ist, dass längere Arbeitszeiten und Überstunden zusammen mit anderen Stressfaktoren und zunehmender Ermüdung das Herz-Kreislauf-Risiko verschärfen, Arbeitsunfälle verursachen, zu längerfristigen Schädigungen durch Lärm und Schadstoffe führen und damit ökonomisch nicht effizient sind. Vgl. Eckhard Stengel: „Längere Arbeitszeiten verursacht Kosten. Experten fürchten steigendes Krankheit-und Unfallrisiko. Problemfaktor Verkehr.“ In: FR, Nr. 208, 07. Sept. 2004, S. 11.Google Scholar
  28. 82.
    Die Beveridge curve ist definitionsgemäß die inverse Relation zwischen Arbeitslosigkeit und offenen Stellen (job vacancies). “A recent study produced by the European Central Bank (ECB) in cooperation with the national central banks reveals that difficulties in matching supply and demand on the labour market exist not only in Germany but also in other euro-area countries. Over the last ten years, for example, the Beveridge curve, which shows the relationship between unemployed persons seeking work and vacancies, has shifted significantly outwards. An outward shift of the curve indicates a simultaneous increase in unemployment and vacancies resulting from increasing structural difficulties in the matching process.” (Deutsche Bundesbank Monthly Report May 2002, p. 50)Google Scholar
  29. 83.
    Vgl. Dietrich Creutzburg: „EuGH kippt befristete Jobs.“ In: Handelsblatt, 23. Nov. 2005 (Online-Artikel).Google Scholar
  30. 84.
    Vgl. Mario Müller: „Das Horrorgemälde von der massenhaften Stellen-Abwanderung.“ In: FR, Nr. 149, 30. Juni 2004, S. 2.Google Scholar
  31. 85.
    Vgl. Stephan Lorz: „Den ‚Faktor Arbeit ‘entlasten!“ In: Börsen-Zeitung, Frankfurt/Main, 07. Mai 2004. Im Handelsbilanzsaldo sind die Importe schon herausgerechnet, daher ist die Importquote kein Gegenargument zu den Exporterfolgen.-URL: http://www.flassbeck.de/pdf/2004/19.04.04/BASAR.pdf.Google Scholar
  32. 86.
    Vgl. O. V.: „Deutschland fällt zurück durch hohe Lohnnebenkosten.“ In: FTD, 11. März 2004, S. 38. Nach der Unternehmensberaterfirma KPMG liegen die Geschäftskosten in Deutschland wegen der Lohnnebenkosten um 14 vH höher als in den USA. Nur bei den Telekommunikationskosten und den niedrigen Transportkosten ist Deutschland günstiger.Google Scholar
  33. 88.
    Direktinvestition (direct investment) sind grenzüberschreitende Investitionen mit dem Ziel, eine langfristige Beteiligung an einem in einer anderen Volkswirtschaft ansässigen Unternehmen zu erwerben. Darunter zählen Beteiligungskapital, re-investierte Gewinne und sonstige Anlagen im Zusammenhang mit Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen (vgl. Glossar in EZB Monatsbericht, Januar 2004). Wahrlich also keine Kapitalflucht. Der Gesamtbestand an deutschem Kapital im Ausland ist allerdings nach wie vor höher als der Gesamtbestand an ausländischem Kapital in Deutschland.Google Scholar
  34. 89.
    Vgl. Deutsche Bundesbank, Monatsberichte 01/2005, Jg. 57, S. 60; 08/2005, S. 68; 09/2005, S.68.Google Scholar
  35. 90.
    Vgl. Statistisches Bundesamt, 74. Bruttoinlandsprodukt nach Verwendungsarten, Stand: 27. Mai 2004, S. 174.Google Scholar
  36. 91.
    Vgl. M. Sievers: „Keine Angst vor dem Gespenst ‚Basar-Ökonomie‘.“ In: FR, Nr. 191, 18. Aug. 2004, S. 1.Google Scholar
  37. 92.
    Vgl. Elga Bartsch: „Offshoring-more a myth than a matter.“-URL: http://www.morganstanley.com.Google Scholar
  38. 93.
    Vgl. Peter Mlodoch: „Sichere Arbeitsplätze haben Vorfahrt. Für den Volkswagen-Gesamtbetriebsratsvorsitzenden gilt ‚Jobs statt Mäuse‘. Volkert wirft Management Fehler vor.“ In: FR, Nr. 242, 16. Okt. 2004, S. 11.Google Scholar
  39. 94.
    Vgl. O. V.: „Opel-Arbeiter legen Werk Bochum lahm. Abbau von 10.000 Stellen laut GM-Führung nur ‚vorläufiger Plan‘.“ In: FR, Nr. 242, 16. Okt. 2004, S. 1, 3 und 11. Außerdem:-URL: www.fr-aktuell.de/opelGoogle Scholar
  40. 95.
    Vgl. Hartmut Buck: „Personalpolitik in konjunkturschwachen Zeiten.“ Fraunhofer IAO Stuttgart (Hrsg.)-URL: http://www.pm.iao.fraunhofer.de/produkte/vdi_persopolitik.pdf.Google Scholar
  41. 96.
    Die Analysten von Goldman Sachs und der Allianz Dresdner Bank stritten sich, wie die Gewinnsituation im internationalen Vergleich einzuschätzen sei. Ein Rechenfehler der Bankökonomen von Goldman Sachs veranlasste sie zur Annahme, niedrige Kapitalkosten in Deutschland seien der Grund für die deutsche Wachstumsschwäche. Vielmehr drücken vereinigungsbedingte Kosten auf die Kapitalrendite. Vgl. Christoph Eisenring: „Hochkonjunktur für die Ursachenforschung. Was steckt hinter Deutschlands Wachstumsschwäche.“ In: NZZ, 13. Mai 2004 (Online-Artikel).Google Scholar
  42. 97.
    Euribor (Euro Interbank Offered Rate): Durchschnittszinssatz, zu dem ein erstklassisches Kreditinstitut bereit ist, einem anderen Institut mit höchster Bonität Euro-Gelder mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten bereitzustellen (vgl. Glossar in EZB Monatsbericht, Januar 2004).Google Scholar
  43. 98.
    Vgl. Roland Bunzenthal: „Arbeitnehmer ziehen den Kürzeren. Löhne steigen langsamer als die Gewinne der Unternehmen. DGB-Institut kritisiert Steuerpolitik.“ In: FR, Nr. 25. Nov. 2004, S. 11.Google Scholar
  44. 99.
    Vgl. Gösta Esping-Andersen: „Seit den siebziger Jahren hat sich der Trend umgekehrt: In fast allen OECDStaaten wächst die Ungleichheit der Einkommen. Der Gini-Koeffizient für Haushaltseinkommen vor Steuern und Abgaben ist um 10 bis 25 vH gestiegen: Den obersten Einkommensgruppen geht es besser, die niedrigeren haben an Boden verloren.“ In: FR, Nr. 308, 20. Dez. 2003 (Online-Artikel).Google Scholar
  45. 100.
    Vgl. Heiner Flassbeck: „Wachstum ist unverzichtbar.“ In: FR, Nr. 288, 10. Dez. 2005, S. 11.Google Scholar
  46. 101.
    Vgl. Hans-Werner Sinn/ Wolfgang Wiegard: „Hohe Löhne machen Deutschland arm.“ In: SZ, Nr. 302, 31. Dez. 2005, S. 2.Google Scholar
  47. 102.
    Vgl. Wolfgang Uchatius: „Der große Rechenfehler. Warum die Regierung den Aufschwung nicht herbeisparen kann.“ In: Die Zeit, Nr. 19, 29. April 2004, (Online-Artikel). Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates, betont hier den Zusammenhang zwischen stagnierenden Löhnen und steigender Arbeitslosigkeit.Google Scholar
  48. 103.
    Der Begriff weist auf Cambridge/UK und dortige Ökonomen hin (Kaldor, Kalecki, Robinson, Kahn, von Neumann), die in den sechziger Jahren zeigen konnten, dass auf mikroökonomischer Basis keine harten makroökonomischen Aussagen ableitbar sind, solange nicht willkürliche Aussagen wie die einer egalisierten Kapitalintensität in allen Sektoren der Volkswirtschaftvorliegen (Heine/ Herr 2003b: 37). Kaldor drückt dies so aus: “The capitalists earn what they spend, the workers spend what they earn.” (Pasinetti 1988: 232-239)Google Scholar
  49. 104.
    Vgl. Michael Schlecht: „Hinten kommt nicht viel raus. Das Investitionsprogramm der großen Koalition bringt pro Jahr netto vier Milliarden Euro-40 wären nötig.“ In: FR, Nr. 12, 14. Jan 2006, S. 9.Google Scholar
  50. 107.
    Vortrag von Solow zum Thema: Arbeitslosigkeit in Amerika und Europa, Bern, 21. Januar 2000;-URL: http://www.efv.admin.ch/d/wirtsch/studien/pdf/arbeitsl.pdf.Google Scholar
  51. 108.
    Vgl. Ulrich Schäfer: „Gefangen in der Schuldenfalle. Ein halbes Dutzend Staaten in Europa hat seine Haushalte saniert-was kann Deutschland von ihnen lernen?“ In: SZ, Nr. 186, 13. Aug. 2005, S. 6.Google Scholar
  52. 109.
    Vgl. O. V.: “Wirtschaftsexperten für Sparpaket. Herbstgutachten vorgelegt. Auch Union will trotz ‚Konsumschwäche’ sparen.” In: FR, Nr. 245, 20. Okt. 2004, S. 1.Google Scholar
  53. 110.
    Vgl. Ekkehard Ernst/ David F. Milleker: „Zeit für einen Strategiewechsel-Das Wachstumskonzept der Regierung reicht nicht aus.“ In: FTD, 03. April 2003, S. 30.Google Scholar
  54. 112.
    Vgl. Roland Bunzenthal: „‘Der Finanzminister ist der Täter’. Ver.di-Chefvolkswirt Schlecht über staatlich strangulierte Binnennachfrage und ein Konzept für Steuergerechtigkeit.“ In: FR, Nr. 289, 10. Dez. 2004 (Online-Artikel).Google Scholar
  55. 113.
    Vgl. Gustav Horn: „10 Milliarden Euro reichen.“ In: F.A.Z., Nr. 47, 25. Febr. 2005, S. 15.Google Scholar
  56. 114.
    Vgl. Michael Schlecht: „Rot-Grün wird auf der Nase landen.“ In: FR, Nr. 66, 19. März 2005, S. 11.Google Scholar
  57. 115.
    Vgl. Wilhelm Hankel: „Der Kapitalmarkt ist das Problem-nicht der Sozialstaat. Die Zinsen in Deutschland sind zu hoch, Mittelständler können nicht genug investieren, aber der Staat kassiert bei den Schwachen.“ In: FR, Nr. 248, 23. Okt. 2004, S. 8.Google Scholar
  58. 116.
    Vgl. Detlef Fechtner: „An Geld für Investitionen mangelt es nicht. Unternehmen halten sich trotz hoher Gewinne zurück. Private Vermögen übersteigen Marke von vier Billionen Euro.“ In: FR, Nr. 141, 21. Juni 2005, S. 12.Google Scholar
  59. 117.
    Vgl. Dierk Hirschel: „Gewinne steigen-Investitionen bleiben aus.“ In: FR, Nr. 2, 04. Jan. 2005, S. 9.Google Scholar
  60. 118.
    Vgl. Bernd Salzmann: „Mittelstand dampft Investitionen ein. Etats fallen trotz positiv bewerteter Geschäftslage bescheidener aus. Bedeutung von Fördermitteln betont.“ In: FR, Nr. 261, 09. Nov. 2005, S. 9.Google Scholar
  61. 119.
    Vgl. Ekkehart Schlicht: „‘Es ist leichtsinnig, Konjunkturpolitik von vornherein auszuschließen.’ Eine kritische Reaktion auf den ‚Hamburger Appell‘.“ In: FR, Nr. 202, 31. Aug. 2005, S. 12.Google Scholar
  62. 120.
    Im Sommer 2004 verabschiedeten die zehn führenden Industrieländer neue Eigenkapitalregeln für Banken („Basel II“). Der Verfall der Kreditausleihungen und die Stockung in der Wirtschaftsentwicklung resultiert aus der restriktiven Ausleihpraxis der Banken. Die Gegenthese ist, der Verfall des Kreditwachstums begründe sich überwiegend nachfrageseitig. Eine dritte These geht davon aus, dass die Firmen sich direkt am Geldmarkt oder über Unternehmensanleihen finanzierten. Solche Substitutionseffekte ändern am Ergebnis nicht: der schwachen Investitionsbereitschaft. Vgl. „Kaum Hinweise auf Kreditklemme in Deutschland.“ In: F.A.Z., 12. März 2004 (Online-Artikel).Google Scholar
  63. 121.
    Vgl. Markus Sievers: „‘Einseitige Ökonomie führt in die Irre.’ Als Chef des neuen gewerkschaftsnahen Instituts will Gustav Horn die wirtschaftspolitische Debatte beleben.“ In: FR, Nr. 08, 11. Jan. 2005, S. 9.Google Scholar
  64. 122.
    Vgl. Claudia Broyer/ Harald Jörg/ David F. Milleker: „Konjunkturprognose 2005.“ Economic Research Allianz Group, Dresdner Bank (Hrsg.) Working Paper Nr. 23, 12. Okt. 2004 (26 Seiten).Google Scholar
  65. 123.
    Vgl. O. V.: „Konjunktursteuerung. DGB-Vorschlag trifft bei Regierung auf Skepsis.“ In: FR, Nr. 278, 27. Nov. 2004, S. 11.Google Scholar
  66. 124.
    Vgl. Prognos AG (Hrsg.): „Absenkung der Arbeitslosenzahl auf 2 Mio. durch Vorschläge der Hartz-Kommission nur bei einem Wirtschaftswachstum von 3,7% pro Jahr wahrscheinlich.“ (Online-Artikel)Google Scholar

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