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Policy-Diskurse, deliberative Verhandlungssysteme und Advocacy-Koalitionen

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Auszug

Der Einsatz qualitativer Methoden stellt in den Politikwissenschaften heutzutage keine Besonderheit mehr dar, nichtsdestotrotz wird die explizite Auseinandersetzung mit besonderen interpretativen Verfahren und Ansätzen nur selten unternommen (Blatter/Janning/Wagemann 2006, Nullmeier 1997). Konstruktivistische Interpretationsansätze in der Erforschung der internationalen Beziehungen verweisen auf die Rolle von Ordnungsideen, von kulturspezifischen Konfliktund Verhandlungsmodellen und von Identitätskonstrukten (Risse 2000, Wendt 2000); die politische Kultur- und Kommunikationsforschung nähert sich mit inhaltsanalytischem Instrumentarium der Erfassung der soziopolitischen Bedeutungen von politischen Symbolen und Ritualen und unterschiedlichen politischen Legitimationsstrategien (Kuhlmann 1999, Sarcinelli 1987), die politische Diskursanalyse studiert Themenkarrieren und Leitbilder in der politischen Öffentlichkeit und in Parlamentsdebatten (Diez 1999, Gerhards et al. 1998); und in der politischen Soziologie hat die Beschäftigung mit den Programmaspekten der Selbstdarstellung und des Selbstverständnisses von politischen Parteien eine lange Tradition (Opp De Hipt 1987, Sarcinelli 1979).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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