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Einleitung

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Auszug

Mit der Politikfeldanalyse hat sich die Politikwissenschaft als eine theoriegeleitete und anwendungsorientierte empirische Wissenschaft erfolgreich weiterentwickelt. Sie verdankt ihre Entstehung einem wissenschaftlichen Paradigmenwechsel nach dem 2. Weltkrieg, der in den amerikanischen Sozialwissenschaften als die, behavioristische Revolution’ bezeichnet wird. Der Behaviorismus als wissenschaftliche Bewegung wurde maßgeblich von dem Psychologen Watson (Watson 1968 [1930]) initiiert und fußt auf einer Ablehnung der Bewusstseinserforschung und einem Insistieren auf (experimentelle) Verhaltensforschung. Aber auch der amerikanische Pragmatismus hat mit seinem Plädoyer für die Gestaltbarkeit der sozialen und politischen Ordnung durch kreatives und kooperatives Handeln in der Policy-Forschung seine Spuren hinterlassen (Schubert 2003). Die Hinwendung zu einer Analyse des konkreten sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Verhaltens oder Handelns mit avancierten Methoden der Beobachtung und Befragung unter Hinzuziehung elaborierter Auswertungsverfahren hat nicht nur die amerikanische, sondern auch die deutsche Politikwissenschaft nachhaltig verändert (Falter 1980).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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