Advertisement

„Strategische Partnerschaft“ EU-Russland?

Chapter

Auszug

Die Europäische Union und die Russische Föderation streben in ihrem Verhältnis eine „strategische Partnerschaft“ an.1 Was genau damit gemeint ist, hat jedoch weder die eine noch die andere Seite explizit auf den Punkt gebracht. Die Analyse offizieller Dokumente sowie der Text der beiden Strategien selbst deuten allerdings darauf hin, dass die EU und Russland unter „strategischer Partnerschaft“ nicht das Gleiche verstehen. Christian Meier definiert den Begriff als „langfristig angelegte Zusammenarbeit gleichberechtigter Partner (Staaten) zur gemeinsamen Verwirklichung von Grundvorstellungen und zur Lösung gemeinsamer Aufgaben in Schlüsselbereichen ihrer Beziehungen“.2 Folgt man diesem Verständnis, so beginnen die Probleme bereits bei der Frage der Gleichberechtigung. Sind die EU und Russland gleichberechtigte Partner? In welchen Bereichen sind sie das, in welchen nicht? Michael Emerson hat in seiner Studie darauf hingewiesen, dass die Stärken der einen Seite geradezu spiegelbildlich die Schwächen der anderen reflektierten.3 Die EU-15 hat eine Einwohnerzahl von 382,7 Mio., die EU-25 hat 456,8 Mio. Rechnet man Bulgarien und Rumänien sowie die Türkei hinzu, so erhöht sich die Bevölkerungszahl auf etwa 552 Mio. Die Russische Föderation kommt als größtes Land der Welt auf lediglich 145 Millionen Einwohner.4

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 5.
    Emerson (2001): S. 2.Google Scholar
  2. 6.
    Siehe http://europa.eu.int/comm/external_relations/russia/intro/trade.htm [zuletzt am 09. 07. 2003]. Von den 25 % des russischen Imports entfallen allein 13,8 % auf das EU-Mitglied Deutschland; an den 35 % des russischen Exports hat Deutschland einen Anteil von 9,2 %, wobei sich die deutschen Zahlen auf das Jahr 2001 beziehen. Vgl. Der Fischer Weltalmanach 2003. Frankfurt a. M.: Fischer Verlag 2002, Eintrag „Russische Föderation“.Google Scholar
  3. 11.
    Siehe das Grünbuch der Europäischen Kommission „Hin zu einer europäischen Strategie für Energieversorgungssicherheit“ vom 29. 11. 2000, KOM (2000) 769 endgültig, S. 40 und S. 44; unter http://europa.eu.int/comm/energy_transport/doc-principal/pubfinal_de.pdf [zuletzt am 01. 12. 2003].Google Scholar
  4. 14.
    Emerson (2001): S. 2.Google Scholar
  5. 15.
    Siehe Marius Vahl (2001): Just Good Friends? The EU-Russian „Strategic Partnership“ and the Northern Dimension. Brüssel: Centre for European Policy Studies (CEPS), S. 5.Google Scholar
  6. 17.
    Siehe z. B. Emerson (2001): S. 1.Google Scholar
  7. 18.
    Die russische Regierungsgewalt wurde durch Putins Verwaltungsreform sogar deutlich gestrafft: Unmittelbar nach Amtsantritt als russischer Präsident im Frühjahr 2000 setzte Putin mit Billigung der Duma „Bevollmächtigte des Präsidenten“ als zentrale Aufsichtsorgane in sieben neu gebildeten Kreisen ein. Vgl. dazu ausführlicher Margareta Mommsen (2001): Russlands politisches System des „Superpräsidentialismus“. In: Hans-Hermann Höhmann/ Hans-Henning Schröder (Hrsg.): Russland unter neuer Führung. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, S. 44–54.Google Scholar
  8. 23.
    Vgl. Hiski Haukkala (2001a): Two Reluctant Regionalizers? The European Union and Russia in Europe’s North. UPI Working Papers, Nr. 32. Helsinki: The Finnish Institute of International Affairs, S. 7: „To be precise, the aim is not a gradual and mutual rapprochement between the European Union and Russia but a process where Russia has to do all the adjusting as the cooperation to be undertaken aims at facilitating the transition of Russia towards Western models of society and economy.“Google Scholar
  9. 24.
    Vgl. Vahl (2001): S. 11.Google Scholar
  10. 25.
    Vgl. Meier (2000): S. 104.Google Scholar
  11. 26.
    Während sich die russische Führung unter Jelzin mehrere Jahre lang für das Konzept einer gesamteuropäischen Sicherheitsarchitektur im Rahmen der OSZE einsetzte, zeigt Kremlchef Wladimir Putin große Aufgeschlossenheit gegenüber der Formel „ESVP + Russland“. Vgl. Webber (2001): S. 414 ff. und die Gemeinsame Erklärung des EU-Russland-Gipfels in Paris am 30. 10. 2000 zur Stärkung des politischen Dialogs und der Kooperation in europäischen Sicherheitsfragen. Siehe http://europa.eu.int/comm/external_relations/russia/summit_30_10_00/stat_secu_en.htm [zuletzt am 21. 07. 2003]Google Scholar
  12. 27.
    Das PKA musste in seiner Eigenschaft als „gemischtes Abkommen“ allerdings nicht nur von der Europäischen Gemeinschaft, sondern auch von allen EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Siehe Niedobitek (1997): S. 8 ff.Google Scholar
  13. 29.
    Vgl. Heinz Timmermann (1996): Relations Between the EU and Russia: The Agreement on Partnership and Co-operation. In: Journal of Communist Studies and Transition Politics, Nr. 12, S. 196–223. Siehe auch Jackie Gower (2000): Russia and the European Union. In: Webber (Hrsg.): S. 66–98, hier S. 72 ff.CrossRefGoogle Scholar
  14. 31.
    Vgl. zu den Beziehungen zwischen der EG und der UdSSR in der Übergangzeit von 1985 bis 1993 die Arbeiten von David Allen (1997): EPC/CFSP, the Soviet Union, and the Former Soviet Republics: Do the Twelve Have a Coherent Policy? In: Regelsberger/ de Schoutheete de Tervarent/ Wessels (Hrsg.): S. 219–235; Heinz Timmermann (1989): Die Sowjetunion und Westeuropa: Perzeptionswandel und politische Neuausrichtung. Köln: Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien (BIOst); ders. (1991): Sowjetische Europa-Politik: Konzepte, Ansätze, Widersprüche, Köln: BIOst; ders. (1992): Was erwartet Europa von Russland? Köln: BIOst; ders. (1994): Die Beziehungen EU-Rußland: Voraussetzungen und Perspektiven von Partnerschaft und Kooperation. Köln: BIOst.Google Scholar
  15. 32.
    Siehe Hans-Hermann Höhmann/ Christian Meier/ Heinz Timmermann (1992): Auf dem Weg zu neuen gesamteuropäischen Strukturen? Die Europäische Gemeinschaft, Russland und die GUS. Köln: BIOst, S. 42 ff.Google Scholar
  16. 33.
    Ausführlicher zum Verhandlungsprozess Yuri Borko (1996): Rußland und die Europäische Union: Perspektiven der Partnerschaft. Köln: BIOst, S. 8 ff.Google Scholar
  17. 34.
    Vgl. die PKA-Präambel und Gower (2000): S. 74.Google Scholar
  18. 35.
    Vgl. Art. 107 PKA sowie Timmermann (1996): S. 203.Google Scholar
  19. 50.
    Vgl. die Pressemitteilung (Nr. 7933/03) des Rates über das sechste Treffen des EU-Russland-Kooperationsrates am 15. April 2003 in Luxemburg, unter http://ue.eu.int/Newsroom [zuletzt am 27. 08. 2003]. Siehe auch Heinz Timmermann (2003): Russlands Außen-und Sicherheitspolitik: Die europäische Richtung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 16–17, S. 22–30, hier S. 28.Google Scholar
  20. 57.
    Siehe Gower (2000): S. 76.Google Scholar
  21. 60.
    Pawel Kandel (2000): Russland könnte den Balkan eigentlich vergessen. Kommentar in „Freitag 47“, Die Ost-West-Wochenzeitung, vom 17. 11. 2000. Vgl. zu diesem Thema auch Peter Bonin (2001): Die letzten Reserven der eingebildeten Großmacht. Russische Balkanpolitik der 1990er Jahre. In: Osteuropa, Jg. 51, Nr. 4–5, S. 540–553.Google Scholar
  22. 65.
    Vgl. Heinz Timmermann (2002): Die Bedeutung der EU-Erweiterung für Kaliningrad. In: Internationale Politik, Jg. 57, Nr. 10, S. 25–31, und ausführlicher Punkt 2.2.3.Google Scholar
  23. 74.
    Vgl. Timmermann (2003): S. 28.Google Scholar
  24. 76.
    Timmermann (2003): S. 28.Google Scholar
  25. 84.
    Vgl. Dov Lynch (2003): Russia faces Europe. Chaillot Papers, Nr. 60. Paris: EU Institute for Security Studies, S. 65 ff.; Erik Yesson (2001): NATO, EU and Russia: Reforming Europe’s Security Institutions. In: European Foreign Affairs Review, Nr. 6, S. 197–221; Mark Webber (2001): Third-Party Inclusion in European Security and Defence Policy: A Case Study of Russia. In: European Foreign Affairs Review, Nr. 6, S. 407–426; Dmitry Danilov (2001): Russian Security Policy and Developing EU-Russia Relationships in the Political and Security Field. In: Malfliet/Verpoest (Hrsg.): S. 101–115, und Dmitry Danilov/Stephan de Spiegeleire (1998): From Decoupling to Recoupling. A new security relationship between Russia and Western Europe? Chaillot Papers, Nr. 31. Paris: WEU Institute for Security Studies.Google Scholar
  26. 85.
    Lynch (2003): S. 68. Die Beteiligung Russlands wurde auch bestätigt durch das Interview mit dem Leiter der Task Force „Russland“ (und andere Länder) der Strategieplanungs-und Frühwarneinheit (kurz: Policy Unit) im Generalsekretariat des Rates, Brüssel, am 05. Mai 2003. Die Policy Unit wurde mit dem Amsterdamer Vertrag geschaffen und arbeitet als eine Art „politischer Planungsstab“ dem Hohen Vertreter der GASP, Javier Solana, direkt zu.Google Scholar
  27. 86.
    Lynch (2003): S. 68 f. Hervorhebung von Lynch.Google Scholar
  28. 90.
    Vgl. die Erklärung des 9. EU-Russland-Gipfels in Moskau am 29. Mai 2002 sowie Timmermann (2003): S. 29 und Lynch (2003): S. 70 f.Google Scholar
  29. 91.
    Zu den historischen und strategischen Grundlagen der russischen Sicherheitspolitik siehe Wladimir Baranovsky (Hrsg.) (1997): Russia and Europe. The Emerging Security Agenda. Oxford: Oxford University Press, und Henrikki Heikka (2000): Beyond the Cult of the Offensive. The Evolution of Soviet/Russian Strategic Culture and its Implications for the Nordic-Baltic Region. Kauhava: FIIA/IEP.Google Scholar
  30. 92.
    Vgl. Wladimir Baranovsky (2002): Russia’s Attitudes Towards the EU: Political Aspects. Kauhava: FIIA / IEP, S. 100.Google Scholar
  31. 95.
    Ausführlich zu diesen Entwicklungen Lynch (2003): S. 33 ff. Siehe auch die Deklaration von Rom unter http://www.nato.int/docu/basictxt/b020528e.htm [zuletzt am 12. 09. 2003].Google Scholar
  32. 96.
    Timmermann (2003): S. 29.Google Scholar
  33. 97.
  34. 100.
    Für eine allgemeine Darstellung und Analyse der beiden Tschetschenienkriege in den 90er Jahren siehe Hans Krech (Hrsg.) (1997): Der russische Krieg in Tschetschenien (1994–1996). Ein Handbuch. Berlin: Köster; ders. (Hrsg.) (2002): Der Zweite Tschetschenienkrieg (1999–2002). Ein Handbuch. Berlin: Köster; Tanja Wagensohn (2000): Krieg in Tschetschenien. Aktuelle Analysen, Nr. 18. München: Hanns-Seidel-Stiftung; und Claudia Wagner (2000): Russlands Kriege in Tschetschenien. Politische Transformation und militärische Gewalt. Münster: Lit-Verlag.Google Scholar
  35. 101.
    Ausführlich Wagensohn (2000): S. 26 ff.Google Scholar
  36. 102.
    Europäisches Parlament: Entschließung zur Lage in Tschetschenien, 15. 12. 1994, B4-0500.Google Scholar
  37. 103.
    Europäisches Parlament: Entschließung zur Lage in Tschetschenien, 19. 01. 1995, B4-0031.Google Scholar
  38. 104.
    Europäisches Parlament: Entschließung zur Eskalation der Gewalt in Tschetschenien, 14. 03. 1996, B4-0371.Google Scholar
  39. 105.
    Vgl. Christian Meier (2002a): Die EU und der Tschetschenienkonflikt: Weiter wie bisher oder eine politische Wende? SWP-Brennpunkt. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, unter: http://www.swpberlin.org/produkte/bparchiv/tschetschenien5druck.htm [zuletzt am 22. 09. 2003], Online-Dokument ohne Seitenzahlen.Google Scholar
  40. 107.
    Timmermann (1996): S. 219.Google Scholar
  41. 108.
    Meier (2002a).Google Scholar
  42. 109.
  43. 110.
    Vgl. Timmermann (1996): S. 220. Siehe auch die Mitteilung der Kommission vom 31. 05. 1995 („The European Union and Russia: The Future Relationship“, KOM (95) 223 endg.), die in einer früheren Version dem informellen Außenministertreffen in Carcassonne im März 1995 vorgelegt worden war und die eben diese Bedingungen formuliert hatte.Google Scholar
  44. 111.
    Siehe Wagensohn (2000): S. 28 ff.Google Scholar
  45. 112.
    Am 10. August 1999 rief die tschetschenisch-dagestanische Miliz um den Rebellenführer Schamil Bassajew einen unabhängigen islamischen Staat Dagestan aus und forderte einen Heiligen Krieg gegen Russland. Russische Truppen griffen zunächst in Dagestan ein; der Krieg weitete sich im September auf Tschetschenien aus; ab dem 21. 09. startete die russische Luftwaffe eine Großoffensive und ab dem 01. 10. marschierten die russischen Truppen wieder in Tschetschenien ein. Siehe ausführlich Krech (2002): S. 39 ff.Google Scholar
  46. 114.
    Vgl. zu den folgenden Erklärungen der Präsidentschaft und der EU-Troika im Herbst 1999 Haukkala (2001): The Making of the European Union’s Common Strategy on Russia, S. 52 ff.Google Scholar
  47. 116.
    Gemeinsame Erklärung des EU-Russland-Gipfels in Helsinki am 22. 10. 1999, zu finden unter http://www.bits.de/EURA/DEURAT/Helsinki.html [zuletzt am 24. 09. 2003]. Siehe auch Haukkala (2001): S. 53.Google Scholar
  48. 120.
    Haukkala (2001): S. 57.Google Scholar
  49. 123.
    So spielte Putin als Ministerpräsident im Herbst 1999 eine entscheidende Rolle bei dem Entschluss zur massiven Militärintervention in Tschetschenien. Vgl. Bernd Knabe (2000): Der Krieg in Tschetschenien und die Präsidentschaft Putins. Aktuelle Analysen des BIOst, Nr. 16. Köln: BIOst; und Boris Kagarlitsky (1999): Krise auf Bestellung. Der zweite Tschetschenienkrieg. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Nr. 12, S. 1484–1488.Google Scholar
  50. 124.
    Zitiert in Haukkala (2001): S. 56. Vgl auch die Rede Pattens vor dem Europäischen Parlament in Straßburg am 17. November 1999, in der er das Dilemma der EU offen anspricht: einerseits der Wille zu guten Beziehungen EU-Russland, andererseits die krassen Unterschiede in den Vorstellungen über die Beilegung des Tschetschenien-Konflikts. Rede Nr. 99/166.Google Scholar
  51. 125.
    Vgl. Meier (2002a), und Rolf Peter/Claudia Wagner (2001): Rußland und der „Kampf gegen den Terrorismus“. Schulterschluß mit dem Westen gegen „freie Hand“ im Kaukasus? In: Osteuropa, Nr. 11/12, S. 1247–1261.Google Scholar
  52. 126.
    Vgl. Meier (2002a).Google Scholar
  53. 127.
    Hierzu Uwe Halbach (2002): Krieg am Rande Europas. Der Tschetschenienkonflikt in neuem Licht? SWPAktuell, Nr. 45. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik.Google Scholar
  54. 132.
    Kaliningrad ohne Korridor. In: FAZ vom 29. 05. 2002; Scharfe Diskussion über Kaliningrad. In: FAZ vom 31. 05. 2002; Zankapfel Kaliningrad. In: Neue Zürcher Zeitung (NZZ) vom 25. 07. 2002; siehe auch Timmermann (2002), S. 26. Bereits in ihrer „Mittelfristigen Strategie zur Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union (2000–2010)“ hatte die russische Regierung Kaliningrad als „Pilotregion“ im Rahmen der europäisch-russischen Kooperation im 21. Jahrhundert bezeichnet. Siehe http://europa.eu.int/comm/external_relations/russia/russian_medium_term_strategy/index.htm [zuletzt am 21. 07. 2003].Google Scholar
  55. 133.
    Hier nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Beiträge: James Baxendale/ Stephen Dewar/ David Gowan (Hrsg.) (2000): The EU & Kaliningrad. Kaliningrad and the Impact of EU Enlargement. London: Federal Trust; Pertti Joenniemi/Lyndelle Fairlie/Stephen Dewar (2000): The Kaliningrad Puzzle — A Russian Region within the European Union. Karlskrona: The Baltic Institute; Heinz Timmermann (2001): Kaliningrad. Eine Pilotregion für die Gestaltung der Partnerschaft EU-Rußland? In: Osteuropa, Nr. 9, S. 1036–1066; Natalia Smorodinskaya (2001): Kaliningrad Exclave: Prospects for Transformation into a Pilot Region. Moskau: Russische Akademie der Wissenschaften, und Richard Krickus (2002): The Kaliningrad Question. Lanham: Rowman & Littlefield.Google Scholar
  56. 134.
    Zu den damit verbundenen Problemen siehe Lyndelle Fairlie/ Alexander Sergounin (2001): Are Borders Barriers? EU Enlargement and the Russian Region of Kaliningrad. Kauhava: FIIA/IEP.Google Scholar
  57. 135.
    Vgl. Guido Müntel (2003): Kaliningrads Weg aus der Isolation? Eine Analyse des Transitkompromisses zwischen der EU und Rußland. In: Osteuropa, Nr. 2/3, S. 249–261, hier S. 255.Google Scholar
  58. 138.
    Hierzu ausführlich Timmermann (2001): S. 1052 ff. sowie Stephen Dewar (2000): Kaliningrad: Key Economic Issues. In: Baxendale/ders./Gowan (Hrsg.): S. 75–98.Google Scholar
  59. 139.
    Europäisches Parlament, Sitzungsdokument Dok. A3-36/94; vgl. Timmermann (2001): S. 1044.Google Scholar
  60. 140.
    So hatte sich beispielsweise der russische Stellvertretende Ministerpräsident Šachraj in der Zeitung Nesavisimaja gazeta am 26. 7. 1994 kritisch zu der Initiative aus Brüssel geäußert. In weiten Teilen der Moskauer Führung herrschte damals Misstrauen oder Ablehnung gegenüber einer europäischen Anbindungsstrategie für Kaliningrad, weil die Stärkung separatistischer Tendenzen und sogar die Abtrennung der Region vom russischen Kernland befürchtet wurde. Siehe Timmermann (2001): S. 1045.Google Scholar
  61. 141.
    Vgl. Ingmar Oldberg (2001): Kaliningrad: Russian exclave, European enclave. Stockholm: Swedish Defence Research Agency, S. 12.Google Scholar
  62. 142.
    Gemeinsame Strategie der Europäischen Union gegenüber Russland, unter http://europa.eu.int/comm/external_relations/ceeca/com_strat/russia_99.pdf [zuletzt am 21. 07. 2003]. Allerdings kamen auch von russischer Seite bis 2001 keine konkreten Vorschläge zum zukünftigen Status und zur sozioökonomischen Entwicklung des Gebietes. Siehe Timmermann (2001): S. 1041.Google Scholar
  63. 143.
    In ihrer Mitteilung an den Rat „Die Europäische Union und das Kaliningrader Gebiet“ vom 17. 01. 2001 legte die Kommission ihre Position zu Kaliningrad im Kontext der EU-Erweiterung dar. Darin betonte sie die vorrangige Verantwortung Russlands für das Gebiet und relativierte die negativen Folgen für den Grenz-und Transitverkehr. Für die offenen und strittigen Fragen sollten die EU und Russland die Dialogstrukturen im Rahmen des PKA nutzen und sich mit den Beitrittsländern Polen und Litauen abstimmen. Die Kommission signalisierte jedoch Kooperationsbereitschaft, indem sie die Prüfung der gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften „für die besondere Situation des Kaliningrader Gebiets“ vorschlug. Siehe KOM (2001) 26 endg. unter: http://europa.eu.int/comm/external_relations/north_dim/kalin/index.htm [zuletzt am 13. 11. 2003].Google Scholar
  64. 151.
    Neben Frankreich wirkten offenbar die Regierungen Deutschlands, Schwedens und Litauens in Brüssel auf eine einvernehmliche Lösung mit Russland hin. Vgl. Timmermann (2002): S. 28. Der italienische Regierungschef Berlusconi schenkte der Kommissionslinie wenig Beachtung, als er sich für direkte Verhandlungen mit Russland über die Köpfe der Beitrittsländer Litauen und Polen hinweg einsetzte. Interview mit einer Mitarbeiterin des Kabinetts Verheugen, in Brüssel am 05. 05. 2003. Um neue Bewegung in die Verhandlungen zu bringen, beauftragte der Europäische Rat von Sevilla im Juni 2002 die Kommission mit der Vorlage konkreter Lösungsvorschläge. In ihrer Mitteilung vom 18. 09. 2002 schlug die Kommission schließlich die Einführung vereinfachter Transitdokumente vor, die die Grundlage für den wenig später gefundenen Kompromiss bildeten. Siehe KOM (2002) 510 endg.Google Scholar
  65. 153.
    Interview mit einem Mitarbeiter der Mission der Russischen Föderation bei der EU, in Brüssel am 05. 05. 2003. Vgl. auch Arkady Moshes (2003): Pilotregion oder doppelte Peripherie? Ein Kommentar zu Guido Müntel. In: Osteuropa, Nr. 2/3, S. 265–268.Google Scholar
  66. 154.
    Vgl. Müntel (2003): S. 258.Google Scholar
  67. 159.
    „EU-Russia High-Level Group charged with elaborating the concept of a Common European Economic Area“, Anhang 2 zur Gemeinsamen Erklärung des EU-Russland-Gipfels in Brüssel am 03. 10. 2001; siehe http://europa.eu.int/comm/external_relations/russia/summit_10_01/dc_en.htm [zuletzt am 11. 09. 2002].Google Scholar
  68. 160.
  69. 165.
    Unveröffentlichte Note des Kabinetts Patten an das Kabinett Prodi vom Juli 2001, das der Verfasserin zur Einsicht vorlag.Google Scholar
  70. 166.
  71. 172.
    Für den größeren Zusammenhang zwischen dem Partnerschafts-und Kooperationsabkommen, der wirtschaftspolitischen Anbindungsstrategie der EU und den Verhandlungen über den russischen WTO-Beitritt, den die EU ausdrücklich unterstützt, siehe Hermann Clement (2002): Wirtschaftspolitische Strategie der EU gegenüber den EU-Outs in Osteuropa im Rahmen des Erweiterungsprozesses (Russland und Ukraine), Working Paper Nr. 238. München: Osteuropa-Institut, S. 42 ff.Google Scholar
  72. 173.
    Grünbuch der Europäischen Kommission „Hin zu einer europäischen Strategie für Energieversorgungssicherheit“ vom 29. 11. 2000, KOM (2000) 769 endg., S. 44, siehe http://europa.eu.int/comm/energy_transport/doc-principal/pubfinal_de.pdf [zuletzt am 01. 12. 2003].Google Scholar
  73. 174.
    Ebd., S. 40. Mexiko lieferte 2 % und der Anteil aller übrigen Staaten betrug 8 %. Der „russische“ Anteil wird in den Angaben der Kommission allerdings mit „Ex-UdSSR“ angegeben, d. h. hier sind die Anteile der GUS-Staaten schon enthalten, so dass der eigentliche Anteil der Russischen Föderation etwas unterhalb der 18 % liegt.Google Scholar
  74. 175.
    Grünbuch, S. 48.Google Scholar
  75. 176.
    Während sich der Anteil von Erdöl und Erdölprodukten am Gesamtenergieverbrauch der EU-15 zwischen 1998 und 2030 von 41 % auf 38 % verringert, wird für den Anteil von Erdgas eine Steigerung von 22 % auf 29 % erwartet. Siehe Grünbuch, S. 48.Google Scholar
  76. 177.
    Vgl. Roland Götz (2002): Russlands Erdgas und die Energiesicherheit der EU. SWP-Studie. Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, Tabellen 3 und 4 auf S. 36–37.Google Scholar
  77. 178.
  78. 179.
    Siehe Götz (2002): S. 36, Tabelle 1, und Grünbuch, S. 76–77.Google Scholar
  79. 180.
    Grünbuch, S. 76.Google Scholar
  80. 181.
    Vgl. Götz (2002): S. 32 ff. und Tatiana Romanova (2002): The EU-Russian Energy Dialogue: Towards fully-fledged EU-actorness. In: Collegium, Nr. 23, S. 55–68, hier S. 59 ff. Als Überblick auch Friedemann Müller (Hrsg.) (1992): Rußlands Energiepolitik: Herausforderung für Europa. Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  81. 182.
    Den Vereinigten Staaten war die gesamteuropäische Energiekooperation offensichtlich suspekt, woraufhin sich die Washingtoner Regierung aktiv in die Beratungen einschaltete und den Prozess über die europäischen Grenzen hinaus internationalisierte. Siehe Romanova (2002): S. 59.Google Scholar
  82. 183.
    Dennoch reichte die Zahl der Ratifizierungen aus, um den Vertrag im April 1998 in Kraft treten zu lassen. Ausführlicher hierzu Esa Paasivirta (1998): The European Union and the Energy Sector: The Case of the Energy Charter Treaty. In: Koskenniemi (Hrsg.): S. 197–214.Google Scholar
  83. 184.
    Vgl. Götz (2002): 32. Götz betont allerdings, dass es sich bei diesem Argument um eine (bewusste?) Fehlinterpretation des Art. 7 des Chartavertrages handelt. Dieser zwinge Russland keineswegs zur Öffnung seiner Pipelines für Konkurrenten, sondern untersage lediglich die Unterbrechung von vertraglich vereinbarten Transitlieferungen ohne vorheriges Streitschlichtungsverfahren.Google Scholar
  84. 185.
    Vgl. Romanova (2002): S. 61, Fußn. 28.Google Scholar
  85. 186.
    Romanova (2002): S. 61.Google Scholar
  86. 187.
    So Timmermann (2003): S. 27. Siehe auch Kepa Sodupe/Eduardo Benito (2001): Pan-European energy cooperation: opportunities, limitations and security of supply to the EU. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 39, Nr. 1, S. 165–177.Google Scholar
  87. 188.
    In diesem Sinne Kommissionspräsident Romano Prodi, der eine „strategische Energiepartnerschaft“ EU-Russland forderte. Vgl. Marius Vahl (2001): Just Good Friends? The EU-Russian „Strategic Partnership“ and the Northern Dimension, Brüssel: Centre for European Policy Studies (CEPS), S. 24.Google Scholar
  88. 192.
    Grünbuch, S. 3.Google Scholar
  89. 193.
    Vgl. Romanova (2002): S. 62.Google Scholar
  90. 194.
    So Christian Cleutinx, Abteilungsleiter für Kohle und Erdöl innerhalb der DG TREN und zuständig für die praktische Organisation des Energiedialogs, in einem Vortrag in Brüssel im Dezember 2000. Zitiert nach Romanova (2002): S. 62.Google Scholar
  91. 195.
    Interview mit einem ehemaligen Direktor des juristischen Dienstes des Rates der EU, in Brüssel am 08. 05. 2003. Vgl. auch Karen E. Smith (1997a): The Instruments of European Union Foreign Policy. EUI Working Papers, RSC Nr. 97/68. San Domenico: European University Institute.Google Scholar
  92. 197.
    Im Gespräch ist die Einrichtung eines europäischen Garantiefonds aus Mitteln der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), der private Investoren gegen nichtkommerzielle Risiken versichern soll. Dies umfasst in erster Linie den Schutz vor dem Risiko, dass ein Staat einen internationalen Schiedsspruch nicht vollstreckt. Siehe Romanova (2002): S. 63.Google Scholar
  93. 198.
    Romanova (2002): S. 63.Google Scholar
  94. 200.
    Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen vom 15. 04. 2003: „Energiedialog mit Russland: Stand der Fortschritte seit dem Gipfel EU-Russland im November 2002“, Anhang 2: „Von unabhängigen Experten vorgeschlagener Garantiefonds für nichtkommerzielle Risiken“, zu finden unter http://europa.eu.int/comm/energy_transport/russia/sec_2003_0473_de.pdf [zuletzt am 01. 12. 2003].Google Scholar
  95. 201.
    Ebd., Punkt 8, und FAZ vom 28. 06. 2003, S. 17: „Hermes-Förderung für Rußland“.Google Scholar
  96. 202.
    Siehe Ulrike Nuscheler (2003): Energiepolitik. In: Werner Weidenfeld/ Wolfgang Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 2002/2003. Bonn: Europa Union Verlag, S. 165–168. Der Verfassungsentwurf kommt damit den Empfehlungen des Kommissionsgrünbuches nach.Google Scholar
  97. 206.
    Timmermann (2003): S. 27.Google Scholar
  98. 207.
  99. 208.
    Vahl (2001): S. 25.Google Scholar
  100. 209.
    So versucht die russische Seite für die Vernetzung mit der EU beispielsweise die geographische Umgehung der Ukraine, um die Abhängigkeit von deren Transportwegen und Nutzungsbedingungen zu reduzieren. Vgl. Vahl (2001): S. 26.Google Scholar
  101. 216.
    Siehe z. B. Martin Holland (Hrsg.) (1997): Common Foreign and Security Policy. The Records and Reforms. London: Pinter; Jan Zielonka (Hrsg.) (1998): Paradoxes of European foreign policy. Den Haag: Kluwer; Uwe Schmalz (1998): Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Die Amsterdamer Vertragsbestimmungen zur GASP. Sankt Augustin: KAS; und die regelmäßigen Beiträge von Elfriede Regelsberger zur GASP im Jahrbuch der Europäischen Integration, hrsg. von Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels. Bonn: Europa Union Verlag.Google Scholar
  102. 218.
    Sehr detailliert und anschaulich Hiski Haukkala (2001): The Making of the European Union’s Common Strategy on Russia. In: ders./Sergei Medvedev (Hrsg.): The EU Common Strategy on Russia. Learning the Grammar of the CFSP. Kauhava: FIIA/IEP, S. 22–80.Google Scholar
  103. 224.
    Hierzu zählen die Kommissionsmitteilung vom 31. 05. 1995 „The European Union and Russia: The future relationship“, KOM (95) 223 endg.; das Strategiepapier des Rates vom 20. 11. 1995 „The European Union’s Strategy for Future EU/Russia Relations“, das vom Europäischen Rat in Madrid am 16. 12. 1995 als Anhang 8 zu den Schlussfolgerungen der Ratspräsidentschaft angenommen wurde; und der „Aktionsplan zu Russland“, den der Rat im Mai 1996 verabschiedete (EU Bulletin Nr. 5, 1996, Ziffer 2.3.1). Die Dokumente bauten aufeinander auf und identifizierten die Hauptziele der Union gegenüber der Russischen Föderation: Einbeziehung Russlands in die europäische Sicherheitsarchitektur; Unterstützung des demokratischen, rechtsstaatlichen und wirtschaftlichen Reformprozesses mit entsprechenden Institutionen und der Anerkennung der Menschenrechte; Zusammenarbeit im Bereich Justiz/Inneres und Kriminalitätsbekämpfung; Zusammenarbeit in der Konfliktprävention und im internationalen Krisenmanagement; und die Fortentwicklung des Politischen Dialoges auf allen Ebenen. Konkrete Resultate ergaben sich jedoch kaum, weil die Ziele zu allgemein gesteckt waren und keine Entsprechung in operativen Maßnahmen fanden. Ausführlich Haukkala (2001): S. 28 ff.Google Scholar
  104. 225.
    Siehe Haukkala (2001): S. 44 f.Google Scholar
  105. 226.
    Ebd., S. 45.Google Scholar
  106. 227.
    Ebd., S. 50. In diesem Sinne auch der ehemalige Direktor des juristischen Dienstes des Rates, Interview in Brüssel am 08. 05. 2003, und ein Mitarbeiter der Ständigen Vertretung Finnlands bei der EU, Interview in Brüssel am 08. 05. 2003.Google Scholar
  107. 245.
    Ebd., Punkt 1.1. Für eine ausführlichere Analyse der russischen Strategie und den Vergleich beider Dokumente siehe Yuri Borko (2001): The European Union’s Common Strategy on Russia: A Russian View. In: Haukkala/ Medvedev (Hrsg.): 117–141; und Heinz Timmermann (2000): Russlands Strategie für die Europäische Union: Aktuelle Tendenzen, Konzeptionen und Perspektiven. Köln: BIOst.Google Scholar
  108. 247.
    Hierzu Haukkala (2001): S. 51 ff., der zu dem Ergebnis kommt, dass die Strategie ihren ersten Test (Tschetschenien) nicht bestanden habe, und die EU infolge dessen auf einen pragmatischeren Kurs umschwenkte, bei dem der normative Anspruch auf eine Wertegemeinschaft mit Russland mehr oder weniger unauffällig im Hintergrund verschwand.Google Scholar
  109. 252.
    Ausführlich Yvette Gerner (1997): Die Europäische Union und Rußland: Unterstützung der EU für die Transformationsprozesse in Rußland am Beispiel des technischen Hilfsprogramms Tacis. Frankfurt a. M.: Lang, S. 99 ff.Google Scholar
  110. 258.
    Siehe Gerner (1997): S. 103.Google Scholar
  111. 260.
    Richtlinie des Rates (EG, Euratom) Nr. 99/2000 vom 29. 12. 1999 (für den Zeitraum 2000–2006) unter http://europa.eu.int/comm/external_relations/ceeca/tacis/reg99_00.pdf [zuletzt am 07. 12. 2003].Google Scholar
  112. 270.
    Munzinger-Archiv (Hrsg.) (2003): Länder Aktuell: „Russland“, CD-Rom-Datenbank, S. 38.Google Scholar
  113. 273.
    Die Evaluierung einzelner TACIS-Maßnahmen (Stichwort „impact assessment“) würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Siehe hierzu ausführlich Gerner (dy1997): S. 181 ff. sowie die regelmäßigen Evaluationsberichte des Europe Aid Co-operation Office unter http://europa.eu.int/comm/europeaid/index_en.htm [zuletzt am 10. 10. 2003].Google Scholar
  114. 278.
    Vgl. die verschiedenen Beiträge in Holger Moroff (Hrsg.) (2002a): European Soft Security Policies. The Northern Dimension. Kauhava: FIIA/IEP; und Hanna Ojanen (Hrsg.) (2001): The Northern Dimension: Fuel for the EU? Kauhava: FIIA/IEP. Vgl. auch die politischen Prioritäten des ersten ND-Aktionsplans (14. 06. 2000), verabschiedet auf dem Europäischen Rat von Santa Maria da Feira am 20. Juni 2000: „Action Plan for the Northern Dimension with external and cross-border policies of the European Union 2000–2003“ unter http://europa.eu.int/comm/external_relations/north_dim/ndap/06_00_en.pdf [zuletzt am 16. 12. 2003].Google Scholar
  115. 279.
    Vgl. den ersten ND-Aktionsplan (2000–2003) vom 14. 06. 2000.Google Scholar
  116. 280.
    Vgl. Stefan Gänzle (2002): Die „Nördliche Dimension der EU“ als Fallstudie „Europäischer Außenpolitik“. In: Helmut Hubel (Hrsg.): Die Ostbeziehungen der sich erweiternden EU. In: Forum Politicum Jenense, Nr. 12. Jena: Institut für Politikwissenschaft, S. 19–44, hier S. 33 ff.Google Scholar
  117. 281.
    Siehe KOM (1998) 589 endg. unter http://europa.eu.int/comm/external_relations/north_dim/doc/com1998_0589en.pdf [zuletzt am 18. 12. 2003]. Dass die Kommission die Dimension in der deutschen Übersetzung „nordisch“ statt „nördlich“ nannte, war ein Versehen. Siehe Gänzle (2002): S. 23.Google Scholar
  118. 282.
    Gänzle (2002): S. 34.Google Scholar
  119. 283.
    Hiski Haukkala (2001a): Two Reluctant Regionalizers? The European Union and Russia in Europe’s North. UPI Working Papers, Nr. 32, S. 19. Nicola Catellani zeigt, dass es neben diesen sechs Institutionen noch mindestens neun weitere gibt, die seit 1992/93 im Ostseeraum aktiv sind; siehe Catellani (2001): The Multilevel Implementation of the Northern Dimension. In: Ojanen (Hrsg.): S. 54–77, hier S. 66.Google Scholar
  120. 284.
    Vgl. Daniel Tarschys (2002): Soft Security by Intergovernmental Cooperation: North-Eastern Europe and the Council of Europe. In: Moroff (Hrsg.) (2002a): S. 228–250.Google Scholar
  121. 285.
    Vgl. Helmut Hubel (2002): Introduction: The European Union in the Baltic Sea Area — A General Perspective. In: ders. (Hrsg.): EU Enlargement and Beyond: The Baltic States and Russia, S. 1–20; und Helmut Hubel /Stefan Gänzle (2002): Der Ostseerat: Neue Funktionen subregionaler Zusammenarbeit im Kontext der EUErweiterung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 19–20, S. 3–11.Google Scholar
  122. 286.
    Siehe Gänzle (2002): S. 32, und ausführlich Dmitri Trenin/Peter van Ham (2000): Russia and the United States in Northern European Security. Kauhava: FIIA/IEP.Google Scholar
  123. 287.
    Beide Überlegungen finden sich bei Lassi Heininen (2001): Ideas and Outcomes: Finding a Concrete Form for the Northern Dimension Initiative. In: Ojanen (Hrsg.): S. 20–53, hier S. 32.Google Scholar
  124. 288.
    Aktionsplan, S. 3. Siehe http://europa.eu.int/comm/external_relations/north_dim/ndap/06_00_en.pdf [zuletzt am 16. 12. 2003].Google Scholar
  125. 290.
    Ausführlicher zu diesen drei Instrumenten, die die EU nicht nur untereinander, sondern auch mit den Maßnahmen der anderen Akteure im Ostseeraum abstimmen muss, Catellani (2001): S. 59 ff.Google Scholar
  126. 293.
    2/1999: Finnland; 1/2001: Schweden; 2/2002: Dänemark.Google Scholar
  127. 296.
    Vgl. Haukkala (2001a): S. 14.Google Scholar
  128. 297.
    Als Beispiele lassen sich die Schwarzmeerkooperation oder die Zentraleuropäische Initiative anführen. Siehe Hubel/ Gänzle (2002): S. 4; und Teemu Palosaari (2001): Comment: Northern Dimension as a Tool for Building Grey Zones between Membership and Non-membership. In: Ojanen (Hrsg.): S. 209–216.Google Scholar
  129. 298.
    Siehe die Kommissionsmitteilung KOM (2003) 104 endg. vom 11. 03. 2003: „Größeres Europa — Nachbarschaft: Ein neuer Rahmen für die Beziehungen der EU zu ihren östlichen und südlichen Nachbarn“ unter http://europa.eu.int/comm/external_relations/we/doc/com03_104_de.pdf [zuletzt am 18. 12. 2003].Google Scholar
  130. 299.
    Vgl. Hubel/ Gänzle (2002): S. 4.Google Scholar
  131. 300.
    Vgl. Haukkala (2001a): S. 9—11.Google Scholar
  132. 301.
    Gänzle (2002): S. 41.Google Scholar
  133. 306.
    White (1999): S. 44.Google Scholar
  134. 307.
    Ebd., S. 48.Google Scholar
  135. 312.
    Der Verfassungsentwurf in der Version vom 18. 07. 2003 [CONV 850/03] strebt die vertragliche Fixierung der bisherigen Aktivitäten der Europäischen Kommission in der Energiepolitik an. Vgl. auch Nuscheler (2003).Google Scholar
  136. 313.
    Vgl. beispielsweise Mark Pollack (1997): Delegation, Agency and Agenda Setting in the European Community. In: International Organization, Jg. 51, Nr. 1, S. 125–144.CrossRefGoogle Scholar
  137. 315.
    Vgl. Moravcsik/ Nicolaïdis (1999): Explaining the Treaty of Amsterdam: Interests, Influence, Institutions. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 37, Nr. 1, S. 59–85.CrossRefGoogle Scholar
  138. 319.
    Christopher Hill/ William Wallace (1996): Introduction: Actors and actions. In: Christopher Hill (Hrsg.): The Actors in Europe’s Foreign Policy. London: Routledge, S. 1–16, hier S. 14.Google Scholar
  139. 320.
    Christopher Hill (1997): The Actors Involved: National Perspectives. In: Elfriede Regelsberger/ Philippe de Schoutheete de Tervarent/ Wolfgang Wessels (Hrsg.): Foreign Policy of the European Union. From EPC to CFSP and Beyond. Boulder: Lynne Rienner, S. 85–97, hier S. 85.Google Scholar
  140. 321.
    Christopher Hill (1993): The Capability-Expectations Gap, or Conceptualizing Europe’s International Role. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 31, Nr. 3, S. 305–328.CrossRefGoogle Scholar
  141. 322.
    Christopher Hill (1997): Convergence, Divergence & Dialectics: National Foreign Policies & the CFSP. EUI Working Papers RSC Nr. 97/66. San Domenico: EUI.Google Scholar
  142. 323.
    Knud E. Jørgensen (Hrsg.) (1997): Reflective Approaches to European Governance. London: Macmillan.Google Scholar
  143. 325.
    Allen/ Smith (1991): S. 97 ff.Google Scholar
  144. 326.
    Sjöstedt (1977).Google Scholar
  145. 327.
    Bretherton/ Vogler (1999): S. 44.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften ∣ GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

Personalised recommendations