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Einleitung: Mobilität — eine bewusstseinspflichtige Angelegenheit

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Auszug

Als vor rund 10 Jahren die ersten Untersuchungen zu Umwelt und Mobilität von Jugendlichen durchgeführt wurden, war die Sozialforschung mit ganz anderen Problemen konfrontiert als heute. Die Befragungen zum Zusammenhang von Verkehr und Umweltbelastung spiegelten gelegentlich eine deutliche Skepsis wider hinsichtlich der Umweltschädlichkeit des Verkehrs; d. h. es gab durchaus eine große Gruppe Jugendlicher, die die verkehrsbedingte Schädigung der Umwelt leugnete und stattdessen andere Verursachungsformen als Umweltrisiken reklamierte (Tully 1998). In der 2001 begonnenen Studie „U-Move“ (Hunecke, Tully & Bäumer 2002), bei der 4500 Jugendliche zwischen 15 und 26 Jahren befragt wurden, zeigte sich hingegen durchweg, dass Umweltbelastung und Verkehr in einen direkten Wirkungszusammenhang gebracht wurden. Immerhin 80% der befragten Jugendlichen stimmten der Aussage zu, dass der Verkehr maßgeblichen Einfluss auf die Schädigung der Umwelt habe und dass von da aus auch Maßnahmen zur Gestaltung des Verkehrs erforderlich seien.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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