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Erinnern und Erzählen als Aneignung und Distanzierung von persönlicher und sozialer Geschichte

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Migration, Arbeiten und Krankwerden sind in die Lebensgeschichte eingebunden und werden aus der gelebten und gedeuteten Geschichte und Gegenwart jeweils spezifisch erlebt. Welchen Einfluss hat die Lebensgeschichte auf die Gegenwartserfahrung und auf die Art und Weise, wie sich der Lebensgeschichte zugewandt und darüber erzählt wird? Was kann eine biographische Perspektive auf den Zusammenhang von Arbeiten und Krankwerden für das Selbst- und Fremdverstehen leisten? Diesen Fragen wird anhand rekonstruktiver Falldarstellungen erkrankter türkischer Migranten nachgegangen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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