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Wechselfälle der Arbeit – Beruflichkeit als Risiko?

  • Wilfried KruseEmail author
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Part of the Bildung und Arbeit book series (BUA)

Zusammenfassung

Dass die „Wechselfälle der Arbeit“ zunehmen, gehört zu dem Satz an konsensfähigen Aussagen, die über die heutige Arbeitswelt getroffen werden. Erwartet wird, dass in jeder Hinsicht Anforderungen an Mobilität und Flexibilität noch weiter zunehmen werden. Ob vor diesem Hintergrund Beruflichkeit ein Risiko ist oder wird, ist dagegen für den deutschen Diskurs nach wie vor eine eher ungewöhnliche Frage. Denn: Eher umgekehrt wird der befürchtete Verlust von Beruflichkeit als ein Risiko angesehen; vor allem – aber nicht nur – für die betroffenen Personen. Als riskant erscheint in dieser Betrachtungsweise vor allem zweierlei: die Einbuße an beruflicher Identifikation und der Abbau der mit der Institution „Beruf“ verbundenen Sicherheiten. Im folgenden Beitrag geht es vor allem um den ersten Aspekt, nämlich um die Beruflichkeit des Arbeitsvermögens.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Sozialforschungsstelle DortmundTechnische Universität DortmundDortmundDeutschland

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