Advertisement

Einführung: Wohnen als alltägliches Handeln

Chapter
  • 1.5k Downloads

Zusammenfassung

Mit dem Wohnen ist es wie mit der Familie: Jeder hat eine Familie, sprich: Eltern. Auch das Wohnen ist etwas Universelles oder – wie es Peter Gleichmann formuliert hat – „‚Wohnen‘ müssen alle Menschen; zumindest wollen sie an einem Ort leben (…), der ihnen Schutz verleiht gegenüber der umgebenden Natur“ (1998: 270). Mit Hilfe von irgendwie gearteten physischen Gehäusen versuchten Menschen zu allen Zeiten, den unmittelbaren Natureinflüssen zu entkommen. Wohnen ist in unserer Gesellschaft aber weit mehr als „ein geschützteres Grundverhältnis der Menschen gegenüber der sie umgebenden ‚Natur‘“ (ebd.), es ist historisch, sozial und kulturell geformt, normativ geregelt und symbolisch besetzt. Antje Flade hat Wohnen definiert als „enge Mensch-Umwelt-Beziehung …, die physische, soziale und psychologische Transaktionen umfasst, über die Menschen ihre Wohnumwelt gestalten und in ein Zuhause verwandeln, über die sie ihr alltägliches Leben und ihre sozialen Beziehungen organisieren, über die sie sich ‚verorten‘ und ihrem Leben Sinn und Bedeutung verleihen“ (2006: 17).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität HannoverHannoverDeutschland

Personalised recommendations