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Problemskizze: Die Ungleichstellung von Familienmodellen

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Zusammenfassung

Der starke Geburtenrückgang, die rückläufige Zahl der Eheschließungen und die Zunahme der Scheidungshäufigkeit, die steigende Zahl von Singles und Unverheirateten, zunehmende Wiederverheiratung, neue Familienmodelle wie so genannte „Patchworkfamilien“ und Ehen ohne Trauschein – diese demografischen Trends der letzten Jahrzehnte zeugen von einem tief greifenden Wandel der Familie. In der familiensoziologischen Literatur werden diese Entwicklungen unter dem Begriff „Pluralisierung von Lebens- und Familienformen“ (Hill/Kopp 2006: 305) diskutiert. Nach Huinink/Wagner (1998: 88 f.) steht die Pluralisierung von Lebensformen im engen Sinn für die Zunahme der empirisch relevanten Typen von Lebens- und Familienformen durch Auftreten neuer Ausprägungen, im weiteren Sinn wird darunter die Zunahme von Ungleichheit und Heterogenität hinsichtlich der Verteilung über die existierenden Typen verstanden. Folglich lassen sich Familienformen als spezielle Typen von Lebensformen begreifen und „sind dadurch gekennzeichnet, dass die Person in einer Eltern-Kind-Beziehung – als Elternteil oder als Kind – involviert ist. In Bezug auf das Konzept des Statistischen Bundesamts haben wir es hier also mit ElternKind-Gemeinschaften zu tun“ (Huinink/Wagner 1998: 89).

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© 2012 VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden

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Wieland, S. (2012). Problemskizze: Die Ungleichstellung von Familienmodellen. In: Der (Mehr-) Wert der Zwei-Elternteil-Familie. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-19199-7_1

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  • Publisher Name: VS Verlag für Sozialwissenschaften

  • Print ISBN: 978-3-531-19198-0

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