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Qualifizierung für die Netzwerkkoordination – am Beispiel der „Netzwerkstellen gegen Schulversagen“ in Sachsen-Anhalt

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Part of the Beiträge zur Sozialen Arbeit an Schulen book series (BSSA, volume 3)

Zusammenfassung

Lokale Bildungslandschaften repräsentieren gegenwärtig den Orientierungsrahmen der Netzwerkstrategie im kommunalen Bildungsbereich. Um Kinder und Jugendliche besser fördern zu können, wird die Vielfalt der örtlichen Bildungsangebote unter diesem Leitkonzept systematisch vernetzt (vgl. Bleckmann & Schmidt 2011). Eine Bildungslandschaft zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass kommunalpolitisch gewollte Netzwerke entstehen, dass formelle und non-formelle Bildungsund Betreuungseinrichtungen in einem lokalräumlichen Kontext zusammenarbeiten und dass immer vom lernenden Subjekt ausgegangen wird (Bleckmann & Durdel 2009, 12). Bei der Umsetzung der Netzwerkstrategie werden zwei Zielund Handlungsebenen unterschieden: einerseits die Vernetzung lokaler Organisationen und Ressourcen (Systemebene der sekundären Unterstützungsprozesse), andererseits die bessere individuelle Lernwegbegleitung von Kindern und Jugendlichen entlang ihrer Biographie (operative Ebene des primären Bildungsprozesses).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.KölnDeutschland

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