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Familienpolitik neu begründen? Die familienpolitische Nachhaltigkeitsdebatte

  • Regina Ahrens
Chapter
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Part of the Familie und Familienwissenschaft book series (FUFWISS)

Zusammenfassung

Obwohl Strohmeier und Schultz (2005: 14) bereits für die 1970er und 1980er Jahren eine „Indikatorenbewegung” in der politikwissenschaftlichen Beratung feststellen, in deren Rahmen Wissenschaftler Politikern Messgrößen an die Hand geben, mit Hilfe derer politische Maßnahmen mess- und bewertbar werden, macht sich diese Entwicklung in der deutschen Familiepolitik erst seit der Jahrtausendwende besonders bemerkbar. Seit einigen Jahren wird vor diesem Hintergrund nach dem Outcome von Familienpolitik gefragt (Ott 2009; Bertsch 2009: 18), wie zahlreiche Projekt- oder Maßnahmenevaluationen (z. B. Elterngeld, Kinderzuschlag, Lokale Bündnisse für Familie) oder auch das Bestreben des BMFSFJ (gemeinsam mit dem BMF), im Rahmen eines Gesamtevaluationskonzepts eine „systematische Überprüfung einer möglichst großen Zahl familienpolitischer Leistungen” (BMFSFJ 2009: 16) zu erstellen, zeigen. Ziel ist es hier, eine „wirksame Familienpolitik mit einem nachweislich effizienten Einsatz finanzieller Mittel zu verbinden” (BMFSFJ 2009: 16). In diesem Zusammenhang wird regelmäßig auch von einer so genannten „nachhaltigen” Familienpolitik gesprochen (z. B. BMFSFJ 2009), mit der unterschiedlichste Maßnahmen und Ziele in Verbindung gebracht werden.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  • Regina Ahrens
    • 1
  1. 1.Westfälische Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland

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