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Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit hatte das Ziel, Aspekte für das Verständnis der Eigenlogik der Entstehung des Stadtlandhybriden Los Angeles im Kontext der Entwicklung sozialer, ökonomischer, politischer und kultureller US-amerikanischer Spezifika sowie vor dem Hintergrund globaler Entwicklungen zu erörtern361. Die Genese der physischen Grundlagen des Stadtlandhybriden Los Angeles basiert nicht allein auf ökonomischen Entwicklungen, es greifen vielmehr mit ökologischen Prozessen interferierende soziale, ökonomische, kulturelle und politische Entwicklungen ineinander, die in ästhetisierter Betrachtung die angeeignete physische Stadtlandschaft von Los Angeles ausmachen. Die (zugeschriebene) Ordnung von (physischem) Raum unterliegt dabei einer steten ästhetischen Beeinflussung, da stets (normativ) Zusammengehöriges von nicht Zusammengehörendem geschieden wird. Die Entwicklung des Stadtlandhybriden Los Angeles wird somit maßgeblich von sozial definierten und machtvermittelten Sollvorstellungen gesellschaftlicher Landschaft bestimmt, die sich insbesondere in Identitätskonstrukten äußern (nach außen beispielsweise durch Ab- und Ausgrenzung erst von San Diego und San Francisco, später dann New York). Als Medien des Kampfes um die Definitionshoheit von Los Angeles lassen sich Karten, Pläne, Zeitungsartikel, Romane ebenso wie Filme und Internetforen deuten.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012

Authors and Affiliations

  • Olaf Kühne
    • 1
  1. 1.Universität SaarbrückenSaarbrückenDeutschland

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