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Klassizistische Antikisierende Dramen

»Die Atridentetralogie«
  • Neville E. Alexander
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Zusammenfassung

Die Entstehungsgeschichte der Atridentetralogie ist sehr ausführlich von C. F. W. Behl172 und Hubert Razinger173 beschrieben worden, wobei zu bemerken ist, daß Razinger sich ausschließlich auf Behls Angaben stützt. Wir brauchen deshalb nur die wichtigsten Daten zu geben. Nicht unwichtig für die stilistische und gedankliche Einheit der Tetralogie ist die Tatsache, daß das letzte Stück »Iphigenie in Delphi« als erstes geschrieben wurde. Hauptmann arbeitete daran vom 14. Juli bis zum 11. September 1940, es erschien 1941 als Einzelausgabe und 1943 als Teil der Gesamtausgabe. Die Uraufführung fand am 15. November 1941 im Staatlichen Schauspielhaus in Berlin statt. Schon im September 1940 hatte Hauptmann mit »Iphigenie in Aulis«, dem ersten Teil der Tetralogie, begonnen. Am 25. März 1943 wurde es beendet und am 15. November desselben Jahres zur Ehre von Hauptmanns 81. Geburtstag am Wiener Burgtheater uraufgeführt. 1944 erschien es als Einzel-, 1949 als Teil der Atriden-Ausgabe. Als letzte entstanden die beiden Einakter, die Mittelstücke der Tetralogie. Im Juli 1942 wurde mit der Arbeit an »Agamemnons Tod« begonnen, und am 11. September war es fertig geschrieben. Diese Fassung blieb auch die endgültige. Für »Elektra« sind die Daten noch erstaunlicher. In 29 Tagen, zwischen dem 6. Oktober und dem 4. November 1944, schrieb Hauptmann diesen wuchtigen Einakter.

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Anmerkungen

  1. 172.
    (S. 110) C. F. W. Behl, Zwiesprache mit Gerhart Hauptmann, Tagebuchblätter, 1949Google Scholar
  2. 173.
    Hubert Razinger, Der Weg der Entstehung, in: G. H., Die Atridentetralogie, 1956.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1964

Authors and Affiliations

  • Neville E. Alexander

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