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Über die Entstehungsbedingungen spekulativer Sätze

  • Arend Kulenkampff
Chapter

Zusammenfassung

Der Widerspruch, erklärt Hegel, ist »das wesentliche Moment des Begriffs« [1]. Das Hauptproblem, das im Folgenden diskutiert werden soll, sind Ursprung und Genese dialektischer Widersprüche. Wie und unter welchen Bedingungen kommt es zur Bildung dialektischer Widersprüche? Aufgrund welchen methodischen Ansatzes entsteht so etwas wie »spekulativer Satz«, der Hegel zufolge analytisch und synthetisch in einem ist [2], tautologisch also und zugleich ›mehr‹ als Tautologie, der (mit einer umschreibenden Wendung Kants) ein Hinausgehen aus dem Begriff enthält, ohne daß aus dem Begriff hinausgegangen würde? Was ist und was beinhaltet Wissen im philosophisch-spekulativen Sinne, wenn durch dieses — im Unterschied zum Tatsachenwissen des »vorstellenden Denkens., wie es ohne alles Zutun philosophischer Reflexion in der Scheidung von ›gegeben‹ und ›gedacht‹, Anschauung der Gegenstände und gedachter Bestimmung derselben sich herstellt und im Urteil artikuliert — die Form des Urteils gesprengt und »zerstört« wird? [3]

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1969

Authors and Affiliations

  • Arend Kulenkampff
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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