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Hans Landsberg »Die moderne Literatur«

Berlin: Leonhard Simion 1904, S. 105–109
  • Erich Ruprecht
  • Dieter Bänsch

Zusammenfassung

(…) In den Revolutions]ahren der Literatur geht die sittlich-ästhetische Empörung gegen die herrschende Modedichtung, die unfähig ist, den Geist der Zeit in sich aufzunehmen, jedesmal von der jüngsten Dichtergeneration aus. Im Sturm und Drang. In der Epoche des jungen Deutschlands. Zuletzt in den achtziger Jahren. Für die Gegenwart ist es charakteristisch, daß die Dichter so gar nicht revolutionär sind. Sie sind vielmehr ängstlich darauf bedacht, ihre litterarische und ökonomische Position zu behaupten. Die Opposition geht ausschließlich von der Kritik aus, und sie verfehlt cft den rechten Eindruck durch eine mesquine Spottsucht, durch den ungenügenden Sinn für das Wesentliche.

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Notizen

  1. 1.
    Oskar Blumenthal (1852–1917), Felix Philippi (1851–1921), Ludwig Fulda (1862–1939): Textlieferanten der leichten Muse und des Volkstheaters. Von Blumenthal stammt das Buch der bekannten Operette „Im weißen Rößl“.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1970

Authors and Affiliations

  • Erich Ruprecht
  • Dieter Bänsch

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