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Cardo benedicta das edlist krautt

Handschriftentexte aus Wien, Harburg und Böhmen
  • Hans J. Vermeer

Zusammenfassung

Vor wenigen Monaten veröffentlichte der verehrte Jubilar dieser Festschrift eine Untersuchung zum Carlina-Bild des Münchner Cod. icon. 261, in welcher er entgegen der bisherigen Annahme nachwies, daß der beim Empfang der wundertätigen Ebervvurz (Carlina) aus Engelshand dargestellte Fürst nicht Karl der Grosse, sondern — wegen der Kronenform — König Stephan von Ungarn sein muß. Zugleich wurde darauf verwiesen, daß gerade das Kardobenediktenkraut, „auch herba Corali (d. i. Caroli) Magni“ genannt, nach mittelalterlichen Aussagen des öfteren mit Offenbarungen an Welt- oder Kirchenfürsten in Verbindung gebracht wird2. — Im folgenden sollen einige weitere Texte zu dem genannten Heilmittel veröffentlicht werden3. Ähnliches Aussehen, ähnliche Indikationen und die Ungenauigkeit der Bezeichnung lassen es offen, inwieweit eine Verwechslung oder Austauschbarkeit von Carlina-, Cnicus- und Geumgattung bzw. -arten möglich war4. Nur ein Teil der hier wiedergegebenen Traktate enthält Anmerkungen zu wunderbarem Bekanntwerden des Krautes.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1968

Authors and Affiliations

  • Hans J. Vermeer
    • 1
  1. 1.Deutschland

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