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Die Grazer frühmittelhochdeutschen Monatsregeln und ihre Quelle

  • Gundolf Keil

Zusammenfassung

Dem spätmittelalterlichen Arzt stellte die Astrologie, soweit er an der Sterndeutung interessiert war, eine Vielzahl von Verfahren der Zukunftserkundung zur Verfügung. Er konnte die Konstellation von Planeten und Tierkreiszeichen berücksichtigen, er konnte Anfangs-, Mittel- und Schluß-abschnitt der Zodiak-Stationen werten, er konnte statt der Tierkreiszeichen die achtundzwanzig Mond-Mansionen benutzen, und er hatte die Möglichkeit, 36 außerhalb des Zodiak gelegene Sternbilder in seine Berechnungen mit einzubeziehenl.1 Mantische Methoden mannigfacher Art2, daneben die ‘dies Aegyptiaci’ die ‘Tage der Pariser Meister und Sternseher’, die ‘drei besonders gefährlichen Tage’ und andere Reihen wie Systeme verworfener Tages3 standen bereit, die Berechnungen vielschichtiger, umfangreicher, zeitraubender und verwickelter zu gestalten.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1968

Authors and Affiliations

  • Gundolf Keil
    • 1
  1. 1.Medizinhistorisches Institut der Universität53 BonnGermany

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