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Bertolt Brecht pp 104-197 | Cite as

Probleme und Aufgaben der Brecht-Forschung

  • Reinhold Grimm
Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Günter Grass hat zu Recht erklärt: „Die Sekundärliteratur […] sprengt Bücherregale“ (Grass II 7). Falsch und voreilig wäre es aber, daraus mit ihm, der in seinem umstrittenen Stück selber weidlich ‚gedeutet‘ hat, die Folgerung zu ziehen: „Bald wird uns Brecht, ähnlich wie Kafka, weginterpretiert sein“ (ebda). Denn die Brecht-Forschung hat sich zwar in den vergangenen Jahren fast unübersehbar ins Breite entwickelt; die grundsätzliche Forschungssituation ist jedoch im wesentlichen die gleiche geblieben. Zentrale Fragen sind weiterhin ungelöst; zahlreiche Einzelprobleme harren noch der Klärung; und was die Werkedition betrifft, so hat sich ihre Problematik trotz, ja gerade wegen der verschiedenen Nachlaß- und Sammelveröffentlichungen eher verschärft. Das meiste, was in den beiden ersten Auflagen dieses Bändchens zur Brecht-Forschung angemerkt wurde, gilt ungeachtet aller Ergebnisse und erzielten Fortschritte auch heute.

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Notizen

  1. 1.
    Der Kuriosität halber nenne ich Paul Ginestier »Le théâtre contemporain dans le monde. Essais de critique esthétique« (Paris 1961). Ginestier bringt es doch tatsächlich fertig, Brecht mit Ausnahme einer kümmerlichen Anmerkung, wo sein Name außerdem noch falsch — nämlich „Brocht“ (!) — geschrieben wird, überhaupt nicht zu erwähnen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1971

Authors and Affiliations

  • Reinhold Grimm

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