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Bild und Leistung der Hochklassik Goethes und Schillers. Das Romantische Seitenstück

  • Franz Schultz

Zusammenfassung

Goethes Ausreise nach Italien war ein Ereignis, das als persönlicher und einmaliger Vorgang «eintrat» für ein im Gange der geschichtlichen Entwicklung offenkundig werdendes Seinsverhältnis unseres Geistes. Als ein Zufall, bestenfalls als eine Fügung glücklicher Umstände muß dieser Vorgang einer Betrachtungsweise erscheinen, die um so eher auf Vereinzelung und auf Ausnahmegeschehnisse bedacht sein wird, als es sich um Goethe handelt. Denn eine Gestaltmystik versetzt ihn gerne in einen Raum, für den die Maße, die Geschichte und Umwelt herleihen, vermeintlich einer niederen, auf ihn nicht anwendbaren Ordnung angehören. Ja es kann geschehen, daß, wer sich bestrebt, die großen Männer unserer Vergangenheit zu ergründen und zu verstehen, statt von ihrer Überalltäglichkeit nur zu reden, als unberufen angesehen wird, sich ihnen überhaupt zu nahen. Was für Goethes Italienreise gilt, trifft ähnlich für seinen Zusammenschluß mit Schiller zu. Auch hier kann es sich nicht mehr darum handeln, immer wieder das staunende Auge auf dem unvergleichlichen Schauspiel ihres Bundes ruhen zu lassen. Die Ganzheit und der Fluß der deutschen Geistesgeschichte gebieten nun auch hier eine Einordnung, die keineswegs mit einer Verringerung von Größenmaßen verbunden zu sein braucht.

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Anmerkungen

  1. S. 212.
    Das «Dämonische»: s. Bd I S. 43 f.; vgl. neuerdings: Fr. W. Wentzlaff-Eggebert, Schillers Weg zu Goethe, Tübingen 1949; B. v. Wiese, Das Dämonische in Goethes Weltbild und Dichtung, München 1949.Google Scholar
  2. S. 214.
    zum Goethe-Schiller-Briefwechsel: J. Hofmann, Studien zum Goethe-Schillerschen Briefwechsel, Frankfurt a. M. 1937; Fr. W. Wentzlaff-Eggebert, a. a. O.Google Scholar
  3. S. 220.
    über «gegenwärtig» und «Gegenwart» bei Goethe: Vgl. Fr. Koch, Goethes Stellung zu Tod und Unsterblichkeit = Schriften der Goethe-Gesellschaft XLV (1932), S. 10 ff.Google Scholar
  4. S. 223.
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  5. S. 225.
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  6. S. 228 ff.
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  7. S. 228.
    am Ende seines Lebens: Goethe an Schulz, 18. November 1831; vgl. den Aufsatz von Fr. Koch in Euphorion XXXIII (1932), S. 165. — bis in die neueste Zeit: So bei G. Rabel, Goethe und Kant, Wien 1927; Fr. Koch in Euphorion XXXIII (1932), S. 176f.Google Scholar
  8. S. 229 ff.
    zur Lehre vom «Gestalthaften»: F. Weinhandl, a. a. O., S. 136 ff., 175 ff., 217 ff.; E. Kühnemann, Goethe, München 1905, II S. 232 ff. (zuletzt 7. Aufl., 1928).Google Scholar
  9. S. 233.
    Mit der GoetheschenÄsthetik: Fr. Koch in Euphorion XXXIII (1932), S. 163 f., 170 ff., 176 ff.; F. Weinhandl, a.a.O., S. 321 ff. — Synthese: H. A. Korff, Geist der Goethezeit, Leipzig 1930, II S. 112 f. — das «Symbol»: Kurt Müller, Die geschichtlichen Voraussetzungen des Symbolbegriffs in Goethes Kunstanschauung, Leipzig 1937.Google Scholar
  10. S. 234 f.
    Goethe und Fichte: Fr. Schultz, Goethe und die deutschen Universitäten, Frankfurt a. M. 1932, S. 20ff.; Fr. Koch in Euphorion XXXIII (1932), S. 117 f., 181 ff.Google Scholar
  11. S. 236.
    Goethe und Schelling: E. Jäckle, Goethes Morphologie und Schellings Weltseele, Deutsche Vierteljahrsschrift für Lit.-Wissenschaft und Geistesgeschichte XV (1937), S. 294 ff. (die ältere Forschung überholend).Google Scholar
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  13. S. 237 f.
    die Zitate bei: E. Jäckle, a. a. O., S. 308, 311, 329. — Die Literatur über das Verhältnis Goethe-Schelling: E. Jaeckle, a. a. O.; R. Haym, Die romantische Schule, 5. Aufl., Berlin 1928, S. 943 f.; dazu O. Kein, Die Universalität des Geistes im Lebenswerk Goethes und Schellings, Berlin 1934.Google Scholar
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    «Vermittlung»: G. Reitz, Die Gestalt des Mittlers in Goethes Dichtung, Frankfurt a. M. 1932, S. 70 ff. — Vermannigfaltigung: F. Weinhandl, a. a. O., S. 265 f. und öfter.Google Scholar
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    das «Märchen», schwankende Deutung: Diese Deutungen sind zusammengestellt von Fr. Meyer von Waldeck, Goethes Märchendichtungen, Heidelberg 1879; vgl. auch H. Maync in der Festausgabe von Goethes Werken, Leipzig 1926, X S. 471 ff., und P. Stöcklein, Nachwort zu: Goethe, Novellen und Märchen, Hamburg 1949.Google Scholar
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    so hat man gemeint: O. Harnack, Die klassische Ästhetik der Deutschen, Leipzig 1892, S. 128.Google Scholar
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  20. S. 254.
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  21. S. 256.
    «Die natürliche Tochter»: G. Kettner, Goethes Drama ‘Die natürliche Tochter’, Berlin 1912; F. Kern, Über die Sprache Goethes in der ‘Natürlichen Tochter’ = Kleine Schriften, Berlin 1898, II S. 283 ff.; A. Sauer, ‘Die natürliche Tochter’ und die Helenadichtung = Funde und Forschungen, Leipzig 1921, S. 110 ff. Im übrigen sei verwiesen auf die Übersichten in der Festausgabe von Goethes Werken, Leipzig 1926, VII S. 556 f. (R. Petsch).Google Scholar
  22. S. 259.
    Urgestalt von Goethes Eugenie: M. Bréal, Une héroine de Goethe = Deux études sur Goethe, Paris 1898; R. Steig, Achim von Arnim und die ihm nahe standen I, Stuttgart 1894, S. 93, 353.Google Scholar
  23. S. 260.
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  24. S. 261.
    Versprinzip: A. Heusler, Deutscher und antiker Vers, Straßburg 1917; ders., Deutsches und Fremdes in unserer Verskunst, Zeitschrift für den deutschen Unterricht XXXI (1917), S. 545 ff.; ders., Goethes Verskunst, Deutsche Vierteljahrsschrift für Lit.-Wissenschaft und Geistesgeschichte III (1925), S. 75 ff.; Goethes Werke, Festausgabe, Leipzig 1926, IV S. 24 ff., 419 (E. A. Boucke); verworren über diese Fragen Fr. Strich, Deutsche Klassik und Romantik, 2. Aufl., München 1924, S. 225 ff. (4. Aufl., Bern 1949).Google Scholar
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    «Bürgerlichkeit»: G. Keferstein, Bürgertum und Bürgerlichkeit bei Goethe, Weimar 1933, S. 207 ff. — Über «Hermann und Dorothea»: immer noch unüberholt: V. Hehn, Über Goethes ‘Hermann und Dorothea’ (1851), aus dem Nachlaß hrsg. v. A. Leitzmann und Th. Schiemann, Stuttgart 1893;vgl. auch: Goethes Werke, Hamburger Ausgabe, 1949, II S. 594 ff. (E. Trunz).Google Scholar
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    Neuere Forschung: Goethes Werke, Festausgabe, Leipzig 1926, IV S. 264 f. (E. A. Boucke); ferner die Hamburger Ausgabe, 1949, II S. 599 ff. (E. Trunz).Google Scholar
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    Die Fragen: Über sie handelt R. Petsch in: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1931, S. 167–207 (mit Verwendung älterer Literatur); vgl. auch: Goethes Werke, Hamburger Ausgabe, 1949, I S. 489–496 (E. Trunz).Google Scholar
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    Urgestalt: Goethes Römische Elegien, nach der ältesten Reinschrift hrsg. v. A. Leitzmann, Bonn 1912.Google Scholar
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    Fr. Schlegel in der Besprechung von Goethes Werken: Heidelbergische Jahrbücher der Literatur 1808, wieder abgedruckt in Kürschners Deutscher Nationalliteratur CXLIII (1890), S. 369 ff.Google Scholar
  31. S. 274.
    «Urmeister»: s. Bd I S. 311 ff. — verbreitete Meinung eingeschränkt: J. Hofmann, Studien zum Goethe-Schillerschen Briefwechsel, Frankfurt a. M. 1937, S. 45 ff.Google Scholar
  32. S. 274 f.
    «Klassik» und «Romantik» im «Wilhelm Meister»: K. May, Weltbild und innere Form der Klassik und Romantik im ‘Wilhelm Meister’ und ‘Heinrich von Ofterdingen’, Halle 1929, S. 187 ff.; vgl. besonders die Anm. von E. Trunz zu Bd VII und VIII der Hamburger Goethe-Ausgabe, 1950.Google Scholar
  33. S. 278 f.
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    «Wanderjahre»: G. Küntzel, Wilhelm Meisters Wanderjahre in der Fassung von 1821 = Goethe, Viermonatsschrift, III (1938), S. 3–39.Google Scholar
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    das frühromantische Bildungssystem: P. Vogel, Das Bildungsideal der deutschen Frühromantik, Berlin 1915, S. 86.Google Scholar
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    alle technischen und kompositionellen Einzelheiten: Vgl. Bd I S. 317; ferner: R. Riemann, Goethes Romantechnik, Leipzig 1902.Google Scholar
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    schon für die «Theatralische Sendung» geplant: Wie B. Seuffert will: Goethes Theater-Roman, Graz 1924, S. 41; ders., Ein Stück der ‘Bekenntnisse einer schönen Seele’ in unbekannter Fassung, Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft XII (1926), S. 43 ff.; vgl. oben zu S. 278 f. — Sprache: O. H. Olzien, Der Satzbau in ‘Wilhelm Meisters Lehrjahre’, Leipzig 1933, S. 26 f., 78 ff.; H. G. Heun, Der Satzbau in der Prosa des jungen Goethe, Leipzig 1930, S. 137 ff.; Hamburger Goethe-Ausgabe, 1950, VI S. 675 ff.Google Scholar
  38. S. 285.
    im Zeichen Jean Pauls: P. Kluckhohn, Die deutsche Romantik, Bielefeld 1924, S. 206.Google Scholar
  39. S. 287.
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  40. S. 288.
    innere und äußere Form des «Heinrich von Ofterdingen»: K. May, a. a. O., S. 187 ff., 198 ff. — Formkraft: K. May, a. a. O., S. 199, mit Beziehung auf O. Walzel, Die Formkunst des Ofterdingen, zuerst Germ.-Roman. Monatsschr. VII (1915/19) S. 403 ff, 435 ff. — Steigerung der Klassik: K. May, a.a.O., S. 203.Google Scholar
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    Görres: Fr. Schultz, Josef Görres … im Zusammenhang mit der jüngeren Romantik, Berlin 1902, S. 24; vgl. auch Bettina von Arnim, Sämtl. Werke, hrsg. v. W. Oehlke, Berlin 1920, II S. 515 (‘Die Günderode’), III S. 393 (‘Goethes Briefwechsel mit einem Kinde’).Google Scholar
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  43. S. 292.
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    «Ketten sprengen»: Ebda, II S. 243. — Nachwirkung des «Wilhelm Meister»: J. O. E. Donner, Der Einfluß Wilhelm Meisters auf den Roman der Romantiker, Berlin 1893; P. Scheidweiler, Der Roman der deutschen Romantik, Leipzig 1916; O. Walzel, Deutsche Romantik, 5. Aufl., Leipzig 1926, II S. 80 ff.; ders., Vom Geistesleben des 18. und 19. Jahrhunderts, Leipzig 1911, S. 205 ff.; P. Kluckhohn, Die deutsche Romantik, Bielefeld 1924, S. 205 ff.; ders. in: Deutsche Literatur, Reihe Romantik, Bd VI, Leipzig 1933, S. 5 ff.; W. Wehe, Eichendorffs Romane in ihren geistes- und formgeschichtlichen Zusammenhängen, Der Wächter XVII (1935), S. 1 ff.; vgl. neuerdings E. Trunz in: Goethes Werke, Hamburger Ausgabe, 1950, VII S. 651 und VIII S. 727, 731 f.Google Scholar
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  46. S. 296 f.
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    Schillers spätere Dramatik: G. Fricke, Die Problematik des Tragischen im Drama Schillers, Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1930, S. 3–69; P. Böckmann, Stilprobleme in Schillers Dramen, Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1929, S. 3–20; E. Kühnemann, Die Kantischen Studien Schillers und die Komposition des Wallenstein, Marburg 1889; ders., Kant und Schillers Begründung der Ästetik, München 1895.Google Scholar
  49. S. 305 f.
    Zur Situation des neueren Schiller-Verstehens: besonders im Hinblick auf den Dramatiker: R. Unger, Richtungen und Probleme neuerer Schiller-Deutung, Nachrichten von der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen 1937; H. Cysarz, Ein Jahrzehnt Schillerforschung, Deutsche Vierteljahrsschrift für Lit.-Wissenschaft und Geistesgeschichte XV (1937), erstes Referatenheft; R. Buchwald, Wandlungen unseres Schillerbildes, Leipzig 1938; B. v. Wiese, Die Dramen Schillers, Leipzig 1938. — G. Fricke, Der religiöse Sinn der Klassik Schillers, München 1927; ders., Die Problematik des Tragischen im Drama Schillers, Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1930; H. Gumbel, Die realistische Wendung des späten Schiller, ebda 1932/33; W. Stapel im Schillerheft des Deutschen Volkstums, Februar 1929; W. Deubel, Schillers Kampf um die Tragödie, Berlin 1935; H. Jensen, Schiller zwischen Goethe und Kant, Oslo 1927; H. Pongs, Schillers Urbilder, Stuttgart 1935; M. Gerhart, Schiller, Bern 1950.Google Scholar
  50. S. 308.
    Bild der moralischen Idealisten: W. Dilthey, Von deutscher Dichtung und Musik, Leipzig 1933, S. 361.Google Scholar
  51. S. 309.
    der jambische Stil: H. Schneider, Vom Wallenstein zum Demetrius, Stuttgart 1933, S. 10.Google Scholar
  52. S. 310 f.
    über Schillers dramatischen Stil: H. Schneider, a. a. O.; ders., Schiller, Stuttgart 1934; W. Spengler, Das Drama Schillers, Leipzig 1932; P. Böckmann, Schillers Geisteshaltung als Bedingung seines dramatischen Schaffens, Dortmund 1925; ders., Stilprobleme in Schillers Dramen, Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1929, S. 3–20.Google Scholar
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  54. S. 313.
    Kantische Philsophie: E. Kühnemann, Die kantischen Studien Schillers und die Komposition des Wallenstein, Marburg 1889.Google Scholar
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    Schichaisbegriff: E. Klemann, Die Entwicklung des Schicksalsbegriffs in der deutschen Klassik und Romantik, Dissertation, Heidelberg 1936.Google Scholar
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    beherzigenswerte Erkenntnis: B. v. Wiese, Die Dramen Schillers, Leipzig 1938, S. 154f. — über das Politische bei Schiller: Vgl. die Auseinandersetzung mit der neuesten Forschung bei R. Unger, Richtungen und Probleme neuerer Schiller-Deutung, Göttingen 1937, S. 274 ff., und besonders B. v. Wiese, Die Dramen Schillers, Leipzig 1938 (in gewissem Sinne abschließende Schrift).Google Scholar
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    Theater: J. Petersen, Schiller und die Bühne, Berlin 1904; ders., Schiller und das Weimarer Theater, Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft VIII (1921), S. 188 ff.Google Scholar
  59. S. 327.
    Verwendung von Ausdrücken und Begriffen: J. Wernly, Prolegomena zu einem Lexikon der ästhetisch-ethischen Terminologie Schillers, Leipzig 1909.Google Scholar
  60. S. 330.
    Goethe und die Schillersche Ästhetik: J. Ulrich, Goethes Einfluß auf die Entwicklung des Schillerschen Schönheitsbegriffes, Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft XX (1934), S. 165 ff.; Th. A. Meyer, Der Griechentraum Schillers und seine ästhetische Begründung, Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1928, S. 125–153; H. Kuhn, Die Vollendung der klassischen Ästhetik durch Hegel, Berlin 1931; Fr. W. Wentzlaff-Eggebert, Schillers Weg zu Goethe, Tübingen 1949.Google Scholar
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    «klassische» und «romantische» Poesie: Zu dieser Kontroverse vgl. R. Haym, Die romantische Schule, 5. Aufl., Berlin 1928, S. 864 f. — Die Literatur über Schillers ästhetische Schriften ist gegliedert und kritisch gemustert bis 1927 von W. Böhm, Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, Halle 1927, S. 139 ff.; darnach: H. Cysarz, Schiller, Halle 1934, S. 164 ff., 441 ff.; G. Baumecker, Schillers Schönheitslehre, Heidelberg 1937.Google Scholar

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  • Franz Schultz

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