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«Deutsche Klassik». Schillers Aufstieg und der Weg zu Klassik und Romantik

  • Franz Schultz

Zusammenfassung

Später als andere Völker sind die Deutschen dazu gelangt, eine Summe und einen Inbegriff literarischer und dichterischer Werke zu erhalten, die für sie geschmackliches Vorbild, Regel, Quelle der Erbauung und Erhebung, Fundgrube für erziehliche Werte und der Kitt für die geistige Gemeinschaft aller wurden, die sich an ihnen erkannten. Das, was man die «Deutsche Klassik» nennt, leistete diese Dienste. Ob sie sie weiter leisten kann, hängt davon ab, daß es neuerer und gewandelter Einsicht gelingt, das scheinbar Abgeschlossene, Fertige, Erstarrte und Unlebendige dieser «Klassik» wieder in ein Lebendiges, Strebendes, Allseitig-Offenes und Nimmermüdes zu verwandeln und damit dem Grundcharakter des deutschen Volkes und der deutschen Geschichte Rechnung zu tragen. Eine solche Aufgabe wäre aussichtslos, wenn nicht die rechte geschichtliche Erkenntnis der deutschen Klassik aus ihrer Wirklichkeit, nachdem sie durch mehr als ein Jahrhundert im wesentlichen einem bloßen Symbolwerte gewichen war, auf solche Ergebnisse hinführte. Freilich muß man sich vorher darüber einigen, was unter «Deutscher Klassik» zu verstehen ist. Der Weg dazu führt über die Worte «klassisch», «Klassik», «Klassiker», «Klassizismus», «Klassizität». Ihr Aufkommen innerhalb der deutschen Sprach- und Geistesgeschichte, ihre bedeutungsgeschichtliche Entwicklung bedürfen noch der Erhellung. Es steht mit ihnen gerade so wie mit den freilich vieldeutigeren und verschwommeneren Worten «Romantik», «romantisch», «Romantiker», mit denen sie so vielfach verkoppelt sind.

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Anmerkungen

  1. S. 108.
    Bedeutung und Quelle des Wortes «Klassik»: Deutsches Wörterbuch der Brüder Grimm V, Leipzig 1873, Sp. 1006 (R. Hildebrand).Google Scholar
  2. S. 110.
    Das «Klassische»: J. Stroux, Die Anschauungen vom Klassischen im Altertum = Das Problem des Klassischen und die Antike, hrsg. v. W. Jaeger, Berlin 1931, S. 2ff.; W. Döring, Zur pädagogischen Problematik des Klassischen, Langensalza 1934, S. 8 ff.; O. Harnack, Essais und Studien zur Literaturgeschichte, Braunschweig 1899, S. 1–19: Über klassische Dichtung.Google Scholar
  3. S. 111.
    schon … in früheren Erörterungen: Vgl. Bd I S. Iff., 101 f., 127 f., 151 f. — Ausbreitung des Begriffes: z. B. bei E. Franz, Deutsche Klassik und Reformation, Halle 1937.Google Scholar
  4. S. 113.
    ins Vage führende Ausweitung: z. B. bei E. v. Sydow, Die Kultur des deutschen Klassizismus, Berlin 1926. — nach früher Gesagtem: s. Bd I S. 149ff. — einem linearen Stil: H. Wölfflin, Kunstgeschichtliche Grundbegriffe, 6. Aufl., München 1923, S. 249 ff. (zuletzt 9. Aufl., 1948).Google Scholar
  5. S. 114.
    Musik: G. Becking, Zur musikalischen Romantik, Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte II (1924), S. 581 ff.; H. Brinkmann, Grundfragen der Stilgeschichte, Zeitschrift für Deutschkunde XLVII (1933), S. 159 f.Google Scholar
  6. S. 116.
    Die Hegeische Ästhetik: G.W. Fr. Hegel, Sämtl. Werke, Jubiläumsausgabe, Stuttgart 1927, III S. 3 ff., 15, 106 ff.Google Scholar
  7. S. 117.
    Vischers Ästhetik: Fr. Th. Vischer, Ästhetik, Reutlingen und Leipzig 1847 II §§ 479, 466 ff.Google Scholar
  8. S. 120.
    Schelling an seine Eltern: Aus Sendlings Leben in Briefen, Leipzig 1869/70, I S. 113.Google Scholar
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    spricht Schiller in dieser Abhandlung: Schillers Werke, Säkularausgabe, Stuttgart 1904/05, XII S.216. — Goethe und das «Klassische»: Goethes Gespräche, hrsg. v. Fl. v. Biedermann, Leipzig 1909, I S. 342, IV S. 81; Goethes Werke, Jubiläumsausgabe, Bd 38, Stuttgart 1907, S. 283, 333. — Manzonis Trauerspiel «Carmagnola»: Goethes Werke, Jubiläumsausgabe, Bd 37, Stuttgart 1907, S. 170.Google Scholar
  10. S. 122.
    Jenisch: s. Goedeke, Grundriß V, 2. Aufl. 1893, S. 448; Goethes Werke, Jubiläumsausgabe, Bd 36, Stuttgart 1906, S. 337 (O. Walzel); Xenien 1796, hrsg. v. E. Schmidt und B. Suphan = Schriften der Goethe-Gesellschaft VIII, Weimar 1893, S. 154.Google Scholar
  11. S. 124 f.
    Goethes Gedanken über das deutsche Volk: Goethes Gespräche, Leipzig 1909, II S. 214 f.; R. Unger, Goethe und sein deutsches Volk, Göttingen 1932, S. 11 ff.; vollständige Sammlung: Goethe, Die Deutschen, mit Anmerkungen hrsg. v. H. J. Weitz, Konstanz 1949.Google Scholar
  12. S. 128.
    Schiller an Körner, 10. März 1789: Schillers Briefe, hrsg. v. Jonas, II S. 252.Google Scholar
  13. S. 129.
    Schiller an Körner, 26. November 1790: Ebda, III S. 117. — Gattung des Dramas in ihrer inneren Notwendigkeit: W. Spengler, Das Drama Schillers, Leipzig 1932, S. 15 ff.Google Scholar
  14. S. 130.
    Das «Dauernde»: Fr. Koch, Goethes Stellung zu Tod und Unsterblichkeit = Schriften der Goethe-Gesellschaft XLV (1932), S. 103 ff., 145 ff.Google Scholar
  15. S. 131.
    wie … Herder … geschrieben hatte: Vgl. Bd I S. 199 f. — Schillers Schwabentum: H. Binder, Schillers Schwabentum, Dichtung und Volkstum XXXV (1934), S. 422 ff. (weitschauend und zusammenfassend).Google Scholar
  16. S. 136.
    an früherer Stelle: Bd I S. 20 f.Google Scholar
  17. S. 141 f.
    über «Michael Kohlhaas»: Cl. Lugowski, Wirklichkeit und Dichtung, Untersuchungen zur Wirklichkeitsauffassung Heinrich von Kleists, Frankfurt a.M. 1936, S. 190 ff.Google Scholar
  18. S. 143.
    das «allerwirklichste Werk Kleists»: Cl. Lugowski, a. a. O., S. 190; anders H. Cysarz, Schiller, Halle 1934, S. 160: «Die Härte des Strichs streift mitunter an Heinrich von Kleist. Gleich diesem setzt auch Schiller die kaltnovellistische der heiß-dramatischen Behandlung der Geschichte entgegen.» — Gattung der «Moralischen Erzählung»: R. Fürst, Die Vorläufer der modernen Novelle im 18. Jahrhundert, Halle 1897; G. O. Schmid, Marmontel, Straßburg 1935, S. 125.Google Scholar
  19. S. 144.
    Ramdohr: Athenäum, III (1800), S. 238 ff.Google Scholar
  20. S. 146.
    Kleist und Cervantes: H. Schneider, Studien zu Heinrich von Kleist, Berlin 1915, S. 98 ff.Google Scholar
  21. S. 148.
    der «ungeschriebene große Kriminalroman»: M. Kommereil, Schiller als Psychologe = Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1934/35, S. 214.Google Scholar
  22. S. 150.
    seine kritischen Erörterungen: J. Hofmann, Studien zum Goethe-Schillerschen Briefwechsel, Frankfurt a. M. 1937, S. 42 f.Google Scholar
  23. S. 154 f.
    Schiller an Körner, 7. Januar 1788: Schillers Briefe, hrsg. v. Jonas, II S. 2 ff.Google Scholar
  24. S. 156.
    auch er weiß: R. Schantz, Geschichte als Stoff im Drama der deutschen Klassik, Frankfurt a.M. 1929, S. 56; vgl. auch Fr. Sengle, Das deutsche Geschichtsdrama, Stuttgart 1952.Google Scholar
  25. S. 157.
    Schiller an Carol v. Beulwitz, 10. Dezember 1785: Schillers Briefe, II S. 172.Google Scholar
  26. S. 158.
    Humboldt: W. v. Humboldt, Über Schiller und den Gang seiner Geistesentwicklung = Briefwechsel Humboldt-Schiller, 3. Ausgabe, hrsg. v. A. Leitzmann, Stuttgart 1900, S. 26.Google Scholar
  27. S. 159.
    «Fortschritt aus der ästhetischen in die historische … Welt»: Gervinus, Geschichte der poetischen Nationalliteratur der Deutschen, 2. Aufl., Leipzig 1844, V S 368 f.Google Scholar
  28. S. 162.
    nach Dilthey: W. Dilthey, Das 18. Jahrhundert und die geschichtliche Welt = Ges. Schriften, Leipzig 1927, III S. 222, 232.Google Scholar
  29. S. 163.
    Schiller als Historiker: R. Fester, Rousseau und die deutsche Geschichtsphilosophie, Stuttgart 1890; Fr. Überweg, Schiller als Historiker und Philosoph, Leipzig 1884; H. Henel, Die Entwicklung des geschichtlichen deutschen Prosastils bei Johs von Müller, Berlin 1928; weitere Literatur zum Historismus in Deutsche Vierteljahrsschr. f. Lit.-Wissenschaft und Geistesgeschichte XXVI (1952), S. Iff., vor allem in den Anmerkungen. — Inbegriff «finsterer Jahrhunderte»: Schillers Werke, Säkularausgabe, Stuttgart 1904/05, XIII S. 277, XIV S. 32.Google Scholar
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  31. S. 166.
    «Interesse»: Ebda, VIII S. 179.Google Scholar
  32. S. 167.
    «Tendenzpoesie im höchsten Sinn»: Ebda, VI S. XXV (J. Petersen).Google Scholar
  33. S. 168.
    hat man gesagt: O. Walzel, Schiller und die Romantik = Vom Geistesleben des 18. und 19. Jahrhunderts, Leipzig 1911, S. 83; ebda: Schiller und die bildende Kunst, S. 58.Google Scholar
  34. S. 171.
    Zeitgenossen: J. D. Falk in einer Goethe in den Mund gelegten Äußerung von 1794 = Weimarer Jahrbuch für deutsche Sprache, Literatur und Kunst VI (1857), S. 22 ff. — sagt Goethe 1830: Goethes Gespräche, Leipzig 1910, IV S. 278.Google Scholar
  35. S. 172.
    Meinungsstreit: Ullmann-Gotthard, Geschichte des Begriffs «Romantisch» in Deutschland, Berlin 1927, S. 105 ff., 157 ff. — «das Romantische in Schillers Johanna»: Schleiermachers Leben in Briefen, Berlin 1861, III S. 322. — «eine romantische Fratze»: A.W. Schlegel, Sämtl. Werke, Leipzig 1847, VIII S. 148.Google Scholar
  36. S. 173.
    mit dem Urteil Carolines: Caroline, Briefe aus der Frühromantik, nach G. Waitz vermehrt hrsg. v. E. Schmidt, Leipzig 1913, II S. 121 f. — Solger: Solgers Nachgelassene Schriften und Briefwechsel, hrsg. v. L. Tieck und Fr. v. Raumer, Leipzig 1826, II S. 621. — Wie die Schiller folgenden Bearbeiter des Stoffes, insbesondere F. G. Wetzel in seinem auf der Linie Shakespeare-Tieck liegenden romantischen Gegenstück zu Schillers Werk (‘Jeanne d’Arc’, 1817), sich zur Geschichte verhalten, liegt außerhalb der Erörterungen des Textes. Man vgl. im übrigen: E. v. Jan, Das literarische Bild der Jeanne d’Arc, Halle 1928; W. Grenzmann, Die Jungfrau von Orleans in der Dichtung, Berlin 1929; J. Petersen, Schiller und Shaw = Aus der Goethezeit, Leipzig 1932, S. 149 ff.; G. Storz, Jeanne d’Arc und Schiller, Freiburg i. Br. 1947.Google Scholar
  37. S. 174.
    mit ihm [Herder]: Schillers Werke, Säkularausgabe, Stuttgart 1904/05, XIII S. 23 ff.Google Scholar
  38. S. 175.
    «Die ganze Bestimmung des Menschen»: s. Bd I S. 169. — Für Schiller und die Geschichte vgl. man noch: A. Littmann, Schillers Geschichtsphilosophie, Langensalza 1926; K. Tomaschek, Schiller in seinem Verhältnis zur Wissenschaft, Wien 1862; Fr. Überweg, Schiller als Historiker und Philosoph, Leipzig 1894; H. Cysarz, Schiller, Halle 1934, S. 140 ff.; E. Kühnemann, Schiller, München 1905, S. 350 ff. (zuletzt 7. Aufl., München 1928); ferner: Schillers Werke, Säkularausgabe, Stuttgart 1806/07, Bd XIII, XIV, XV (R. Fester).Google Scholar
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    Schiller an Körner, 10. März 1789: Schillers Briefe, II S. 252 ff.Google Scholar
  40. S. 179.
    Schiller an Körner, 28. November 1791: Ebda, III S. 169 ff.Google Scholar
  41. S. 180.
    Der «klassische» Schiller und das Epos: O. Harnack, Die klassische Ästhetik der Deutschen, Leipzig 1892, S. 93 ff.; Goethes Werke, Festausgabe, hrsg. v. R. Petsch, Leipzig 1926, IV S. 9 ff., 11, 17 (E. A. Boucke), und die Anm. (E. Trunz) zu Bd II der Hamburger Goethe-Ausgabe, 1949.Google Scholar
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    A. W. Schlegels «Tristan»: A.W. Schlegel, Sämtl. Werke, Leipzig 1846, I S. 100 ff.Google Scholar
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    Römisch-Pathetischen: W. Rehm, Griechentum und Goethezeit, Leipzig 1936, S. 203 (3. Aufl., München 1951).Google Scholar
  44. S. 187.
    «Iphigenie» «griechisch» oder «deutsch-goethesch»: s. Bd I S. 283.Google Scholar
  45. S. 188.
    gedenkt ihrer … nicht: Schillers Werke, Säkularausgabe, Stuttgart 1904/05, XII S. 213 f.Google Scholar
  46. S. 189.
    «Ich mußte mein Original erraten»: Schillers Briefe, II S. 246 ff. (Schiller an Körner, 9. März 1789). — läutern und erziehen: Schillers Werke, Säkularausgabe, Stuttgart 1904/05, X S. X (A. Köster).Google Scholar
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    «die sich mit samt der Krone zu Bett legen»: Ebda, XI S. 247; vgl. K. Cunningham, Schiller und die französische Klassik, Bonn 1930, S. 60 ff. — erfanden ihm den Namen: Schillers Werke, Stuttgart 1904/05, XII, S. 182.Google Scholar
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    «aufrichtiger Schein»: G. Fricke, Der religiöse Sinn der Klassik Schillers, München 1927, S. 352.Google Scholar
  49. S. 195.
    lösen, auflösen: Von der faustischen «Unerlöstheit» Schillers spricht mit Recht R. Sühnel, Die Götter Griechenlands und die deutsche Klassik, Würzburg 1935, S. 53.Google Scholar
  50. S. 196.
    braucht … gegen ihn aufgerufen zu werden: O. Walzel, Das ästhetische Glaubensbekenntnis von Goethes und Schillers Hochklassizismus = Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft XVI (1930), S. 269; W. Rehm, Götterstille und Göttertrauer = Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1931, S. 231, 248 f., 289 f., jetzt auch in dem gleichnamigen Band, München 1951.Google Scholar
  51. S. 197.
    Stolberg: Chr. und Fr. L. v. Stolberg, Ges. Werke, Hamburg 1822, X S. 424 ff.Google Scholar
  52. S. 198.
    Knebel: K. L. v. Knebel, Über Polytheismus veranlaßt durch das Gedicht ‘Die Götter Griechenlands’, Teutscher Merkur, April 1788.Google Scholar
  53. S. 198 ff.
    Nachwirkung: H. Friedmann, Die Götter Griechenlands von Schiller bis Heine, Dissertation, Berlin 1905, S. 12 f., 64 f.; Goedeke, Grundriß V, 2. Aufl. 1893, S. 184 f.Google Scholar
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    Hölderlin: K. Viëtor, Die Lyrik Hölderlins, Frankfurt a. M. 1921, S. 46; zum Thema vgl. ferner die Literaturberichte in der Deutschen Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte sowie in den Jahrbüchern der Hölderlin-Gesellschaft 1947 ff.Google Scholar
  55. S. 202.
    Gegebenheiten der Immanenz: R. Sühnel, a. a. O., S. 40f. — unbewußte Unschuld … verloren: Ebda, S. 43.Google Scholar
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    A. W. Schlegel über Bürger: A. W. Schlegel, Sämtl. Werke, Leipzig 1847. VIII S. 64 ff.Google Scholar
  57. S. 206 f.
    Dies darf … festgehalten werden: Über diese Fragen auf Grund früherer Forschungen: O. Walzel, Grenzen von Poesie und Unpoesie, Frankfurt a. M. 1937, besonders S. 156 ff.Google Scholar
  58. S. 207 ff.
    Das klassische «Bildungsideal» in den «Hören»: H. H. Houben und O. Walzel, Zeitschriften der Romantik, Berlin 1904, S. V.; P. Vogel, Das Bildungsideal der deutschen Frühromantik, Berlin 1915.Google Scholar
  59. S. 208.
    Schiller und die Revolution: Wieweit der Bericht aus der Selbstbiographie von Schillers Jugendfreund Hoven aus dem Jahre 1793 die Auffassung Schillers in der Mitte trifft («Von dem französischen Freiheitswesen … war Schiller kein Freund. Die schönen Aussichten in eine glücklichere Zukunft fand er nicht.» usw. = Schillers Persönlichkeit, hrsg. v. J. Petersen, Weimar 1908, II S. 284), ist zweifelhaft. Letzte Arbeit zu diesem Thema: G. Baumecker, Schiller und die französische Revolution, Berlin 1939.Google Scholar

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  • Franz Schultz

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