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Das «Zeitalter» und die Klassisch-Romantische Gegenwirkung. Der Romantische Tiefenraum

  • Franz Schultz

Zusammenfassung

Die deutsche Geistesgeschichte kennt Stationen, an denen ein verhaltenes Beben, ein wartendes Erzittern der Gemüter die Begleiterscheinung einer allmählich ins Bewußtsein tretenden inneren Umbildung und das Zeichen der Bereitschaft für ein Kommendes ist. Es sind Zeiten des Abschlusses und der Ernte, aber auch der Wende und neuen Trächtigkeit, und sie liegen am Schicks als wege der politischen Geschichte Deutschlands. So war es um 1200, als der Aufstieg der Stauf er die äußere und innere Kraft des Reiches zum Durchbruch hatte kommen lassen und mit der Festigung der Staatsidee und dem Aufbau einer neuen Gesellschaft der Aufstieg der Dichtung Schritt hielt. So um 1500, als ein der Erneuerung zustrebendes Christentum und eine wiedererstandene Antike mit der deutschen Volkskraft einen vielverheißenden Bund einzugehen schienen und die kommende religiöse, soziale und politische Erschütterung in der Luft lag. So um 1800, als das alte Europa wankte, «Klassik» und «Romantik» nebeneinander standen, Kantische und Nachkantische Philosophie die Entscheidungsfähigkeit und das Verantwortungsbewußtsein des Menschengeistes in den letzten Fragen seines Daseins bis zu früher nie erreichten Punkten vorangetrieben hatten.

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Anmerkungen

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