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Der Dichter: Zu seiner Sprache und Metrik

  • Peter Wapnewski
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Es soll hier nicht von Hartmanns Stil die Rede sein. Die einleitende Vorbemerkung (o. S. If.) deutete, sich der Autorität eines berufenen Kritikers bedienend, an, was allgemein zu vermerken ist. Im übrigen wird es sich empfehlen, Stil nicht als eine konstante Größe zu fassen, sondern als integrierenden Bestandteil der poetischen Wirklichkeit des einzelnen Denkmals; weshalb in diesem Band angestrebt ist, die Betrachtung des jeweiligenWerkes auch als eine von dessen Stil zu verstehen. Mit der isolierten Abhandlung der künstlerisch-technischen Mittel des Dichters ist wenig getan. Sie wäre sinnvoll erst als Teil einer vergleichenden Darstellung des poetischen Instrumentariums der vor- und frühhöfischen Epik vom ›Rolandslied‹ über die sog. ›Spielmannsepik‹ bis zu Veldeke: Die Feststellung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten, Gegensätzen und Traditionsbindungen ergäbe erst den Raum, innerhalb dessen der Katalog von Hartmanns Mitteln eine Resonanz auslöst.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1962

Authors and Affiliations

  • Peter Wapnewski

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