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Die Sorge

  • Else Buddeberg

Zusammenfassung

Die Grundbefindlichkeit der Angst ist für Heidegger eine vorzügliche »Weise des Erschließens, in der das Dasein sich vor sich selbst bringt … in ihr (wird) das Dasein selbst in gewisser Weise vereinfacht zugänglich«. Elementar erschließt die Angst, daß es dem Dasein in seinem Sein um dieses Sein selbst geht. Die Betrachtung der Angst und der Furcht des Malte machte das sehr einfühlsam. Von seiner Gestalt aus gesehen mag es weniger befremdlich erscheinen, daß dieses Sein des Daseins Sorge genannt ist. Dasein in seiner Sorge um das, was es um-willen seiner selbst zu besorgen gilt, ist immer über sich hinaus. Es ist vorweg auf das Worumwillen zu, um das es ihm geht, auf das hin sein Sein sich entworfen hat. Dieses Worumwillen des Daseins, auf das Sein als Sorge sich richtet, bricht auf in der Konkretion je einer seiner beiden Möglichkeiten zu sein, dem Eigentlich- und dem Uneigentlichsein-können. Denn auch in dem Uneigentlichsein-wollen geht es der Sorge als Sein von Dasein um das In-der-Welt-sein, und zwar auch hier in eben dieser »uneigentlichen« Weise, um die es dem Dasein zu tun ist. Dasein hat dafür »sich freigegeben«, freigegeben für eben dieses Uneigentlichsein. Und die Angst in dieser Konkretion von Dasein geht auf das Umwillen des Beibehaltenkönnens der Verdeckungen vor dem Eigentlichseinkönnen.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1956

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  • Else Buddeberg

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