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l’engagement de l’Etre

  • Else Buddeberg

Zusammenfassung

Für die nun folgende zurückschauende und zusammenfassende Betrachtung wird nunmehr Heideggers »Brief über den Humanismus« zugrundegelegt. Das bedarf einer Begründung. Gewiß ist dieser schon gelegentlich zitiert worden; aber schwerwiegende Überlegungen hatten dazu geführt, die Strukturen von Heideggers Existenzialität an Rilkes »Einsehen-wollen« überwiegend mit den brieflichen Äußerungen des Dichters zu belegen. Es geschah im Rückgriff auf »Sein und Zeit«. Dabei ergaben sich immer wieder die gleichen Nöte, wenn persönliche Auslassungen eines Dichters einer streng begrifflich-wissenschaftlichen aufs äußerste geschärften Ausdrucksweise gegenübergestellt werden mußten. (Bei einer Zugrundelegung des dichterischen Wortes — entgegen der hier geübten sehr sparsamen Heranziehung nur einiger Verse — wäre diese Diskrepanz vielleicht noch größer gewesen. Überdies würde der Anschein entstanden sein, als wolle hier Interpretation von Dichtung geübt werden, in der Weise, als sei ein Dichten an einem Denken zu ergründen.) Nun haben wir in Heideggers »Brief über den Humanismus« auch eine briefliche Äußerung vor uns. Gewiß ist auch diese in denkerischer Absicht geschrieben; ihre Sprache ist weitab von den gefühlsbetonten Auslassungen Rilkes. Aber doch ist die Diktion des Humanismusbriefes menschlich-persönlicher, — begreiflicherweise.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1956

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  • Else Buddeberg

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