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Das Gewissen

  • Else Buddeberg

Zusammenfassung

Wir nannten soeben die Worte, die in der Heidegger’schen Sprache ihre ganz besondere Färbung haben: »Entschlossenheit«, »Erschlos-senheit«, »Gewissen«. Heidegger festigt sie zu terminologisch strengen Begriffen. Mit den gleichen Worten drückt Rilke ohne jede methodische Bemühung dieselben existenziellen Erfahrungen aus. Wir folgen Heidegger bis in die Schlüsse seiner Untersuchung17 des Gewissensphänomens und nehmen dann aus seinem Denken diese Worte wieder zurück, um zu erhellen, wie Rilke sich aus der Erschlossenheit von Dasein zu dem ihm gestellten Auftrag, das heißt, der Entschlossenheit für seine »Situation« (S. u. Z. S. 299) verstand. Wir erkennen darin wiederum die Nähe der existenzialontologischen Untersuchungen Heideggers zum existenziellen Selbstverständnis Rilkes. Wieder sehen wir den Denker und den Dichter an demselben Ort der Zeit in einer Sorge, die dasselbe meint.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1956

Authors and Affiliations

  • Else Buddeberg

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