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1902–1910

  • Else Buddeberg
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Rilke erhielt den Auftrag, für eine Reihe von Künstler-Monographien, die Richard Muther herausgab, den Rodin-Band zu schreiben. Damit war ihm die pekuniäre Möglichkeit gegeben, nach Paris zu gehen. Aus dem für einige Monate berechneten Aufenthalt wurde eine jahrelange Bindung an diese Stadt, die für ihn ebensoviel Anziehung wie Abstoßung bedeutete. Paris blieb bis Ende Juli 1914 sein Wohnsitz. Wenn ihn auch kürzere und längere Reisen von dieser Stadt fortführten und wenn ihn oft auch der Überdruß ungerecht machte, so kehrte er doch immer wieder dahin zurück. In Paris fand er die richtige Arbeitsatmosphäre.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Tbg. S.291.Google Scholar
  2. 2.
    Br. 99/02, S. 165, 183, 189, 192; dazu die ‘Briefe und Tagebuchblätter’ von Paula Modersohn-Becker; Lou, S. 76.Google Scholar
  3. 3.
    Br. 02/06, S. 15 (28. Juni 1902); vgl. auch den Brief an Arthur Holitscher vom 31. Juli 1902, ebda, S. 15 f.Google Scholar
  4. 4.
    ebda, S. 17.Google Scholar
  5. 5.
    ebda, S. 55.Google Scholar
  6. 6.
    ebda, S. 28 f.; Lou, S. 83.Google Scholar
  7. 7.
    ebda, S.41, 36 f.Google Scholar
  8. 8.
    ebda, S.43, 41.Google Scholar
  9. 9.
    erschienen 1903.Google Scholar
  10. 10.
    jetzt GW IV, S. 295 ff.Google Scholar
  11. 11.
    ebda, S. 307.Google Scholar
  12. 12.
    ‘Lebensrückblick’, S. 160; Br. 02 /06, S. 36.Google Scholar
  13. 13.
    GW IV, S. 309 f.Google Scholar
  14. 14.
    Br. 02/06, S. 34 f.Google Scholar
  15. 15.
    GW IV, S. 320 f.Google Scholar
  16. 16.
    Man ist versucht, ein Wort Heideggers zu zitieren: Große Kunst meint das „Festgestelltsein einer Wahrheit in die Gestalt“ (‘Ursprung des Kunstwerkes’ in: ‘Holzwege’, 1950). Es steht in sich „in seiner Einsamkeit“, es „scheint alle Bezüge zu den Menschen zu lösen“, und doch geht von ihm ein „ungeheuerlicher Stoß“ aus, wenn schon ein „sanfter“, nämlich dieser Stoß, daß „solches Werk ist“. Es ist ungemein lehrreich, die Ausführungen Heideggers zusammen mit einigen Seiten der Rodin-Monographie zu lesen (S. 310, 320, 330, 348) und sich gleichzeitig das Heideg-gersche „Transzendieren“ und das Rilkesche „Übersteigen“ zu vergegenwärtigen. An den scharf durchdachten Sätzen des Philosophen ist zu erkennen, inwieweit schon das nicht geklärte Ringen des Dichters um das, was Kunst meint, die Zeit der Jahrhundertwende hinter sich lassen will.Google Scholar
  17. 17.
    Br. 02/06, S.112.Google Scholar
  18. 18.
    Br.14/21, S.284.Google Scholar
  19. 19.
    Br. 02/06, S.37.Google Scholar
  20. 20.
    ebda, S.35.Google Scholar
  21. 21.
    Br. 06/07, S. 347.Google Scholar
  22. 22.
    Br. 02/06, S. 37.Google Scholar
  23. 23.
    Br. 06/07, S. 390.Google Scholar
  24. 24.
    Br. 02/06, S. 33.Google Scholar
  25. 25.
    GW IV, S. 3 39: »Und die Illusion, die Tochter des Ikarus, diese blendende Ding-werdung eines langen hilflosen Falles.«Google Scholar
  26. 28.
    Br. 02/06, S. 111 f.Google Scholar
  27. 27.
    Lou, S. 84.Google Scholar
  28. 28.
    Br. 02/06, S. 35.Google Scholar
  29. 29.
    Br. 02/06, S. 116.Google Scholar
  30. 30.
    Er übersteigt sich zu ihnen, anders kann der Mensch nicht sein. „Sein ist das transzendenz schlechthin“, Heidegger ‘Sein und Zeit’.Google Scholar
  31. 31.
    Ein Beispiel für diese Entwicklung wurde schon an dem darum so eindringlich erörterten Gedicht ‘Laß Dir, daß Kindheit war…’ dargetan. Die Puppe als »fernste Figur«, das Kind als »Gestirn« ist ein auf der Dingerfahrung (Puppe als Spielzeug) gründendes, weiter verwandelndes Hinübergreifen in metaphysische Bezüge.Google Scholar
  32. 32.
    Br. 02/06, S.24.Google Scholar
  33. 33.
    ebda, S. 25, 39.Google Scholar
  34. 34.
    ebda, S. 53, 57.Google Scholar
  35. 35.
    ebda, S. 53.Google Scholar
  36. 36.
    Br. 06/07, S.236.Google Scholar
  37. 37.
    Br. 02/06, S. 57; ebda auch die beiden folgenden Zitate.Google Scholar
  38. 38.
    GW II, S.270.Google Scholar
  39. 39.
    Lou, S.43, 45 f.Google Scholar
  40. 40.
    GW II, S.270.Google Scholar
  41. 41.
    Lou, S. 53.Google Scholar
  42. 42.
    GW II, S. 278.Google Scholar
  43. 43.
    Lou, S. 46 f. Der annähernd synonyme Gebrauch der Wörter „Angst“ und „Furcht“ läßt wichtige Schlüsse zu. Die Unterscheidung in ihrer Präzision ist erstmalig durch Kierkegaard ‘Begriff der Angst’ (Diederichs Verlag, S. 36) festgelegt: „Angst ist von Furcht und ähnlichen Zuständen wohl zu unterscheiden; diese beziehen sich stets auf etwas Bestimmtes, während die Angst die Wirklichkeit der Freiheit als Möglichkeit vor der Möglichkeit ist.“ Das Wesen der Angst liegt also in ihrem Ermöglichungscharakter. Uns Heutigen ist diese Unterscheidung ins Bewußtsein geprägt durch Heidegger (‘Sein und Zeit’,§ 40, S.184 ff., siehe auch die Anmerkung auf S. 190, in der besonders die „Ermöglichung“ als „Freisein für“ scharf herausgearbeitet worden ist). Es ist ungemein bedeutsam für das Verständnis Rilkes und seine Einordnung in die geistesgeschichtlichen Zusammenhänge, seine Inbeziehungsetzung der Angst zum Nichts mit Heideggers Analyse der Angst und der von ihm als unabtrennbar davon herausgestellten Erfahrung des Nichts zu vergleichen. Heidegger faßt zusammen: die Welt entweicht, „sie vermag nichts mehr zu bieten ebensowenig wie das Mitdasein anderer“ (S. 187). Dazu Rilke in Lou, S.46 u. 47 (wo die Zitate des im Text folgenden Absatzes stehen). — Diesen Quellen gegenüber ist es schwer einzusehen, wie Otto Friedrich Bollnow ‘Rilke’ (1951), S. 37 ff., die Erfahrung des Unheimlichen als die wirkliche existenzielle Angst erst mit dem ‘Malte’ beginnen läßt: „Gewisse Erfahrungsgrundlagen sind selbstverständlich schon vorher vorhanden gewesen; denn ohne sie wäre diese rückblickende Schilderung (= der Kindheitsängste im ‘Malte’) garnicht möglich gewesen. Aber diese Erfahrungen sind für Rilke früher nicht wichtig gewesen; wenn sie ihn auch persönlich erschüttern mochten, so erschienen sie ihm doch nicht als etwas, was der dichterischen Darstellung würdig gewesen wäre, und so kamen sie damals in seiner Dichtung, aber auch in seinen brieflichen Selbstzeugnissen noch nicht vor.“ Für den dritten Teil des ‘Stundenbuches’ und für den zitierten Brief vom 18. Juli 1903 ist das offenbar unrichtig. Bei Kenntnis dieses schon in Br. 02/06, S.97 abgedruckten Briefes, sowie einer beträchtlichen Anzahl der ‘Stundenbuch’-Gedichte des dritten Buches kann man wohl kaum davon sprechen, daß diese Ängste „aufbrechen innerhalb eines im ganzen gesicherten Lebensgefühls…, einbezogen in dessen polaren Stimmungswechsel und darum auch in der tiefsten Angst noch getragen von einem Gefühl der Sinnhaftig-keit… Es bleibt im Grunde noch die warme, animalische Angst, nicht die Erfahrung des Unheimlichen der Welt im ganzen… Es ist noch die Angst des Lebens, nicht die der Existenz. Diese wird erst im Malte erfahren.“ Sie wird nicht erst im ‘Malte’ erfahren, — vielmehr werden die jahrelang schwer erfahrenen Ängste erst im Malte ausgestaltet. Wann hat wohl Rilke nach den Erfahrungen der Militärschulzeit überhaupt noch in einem „im ganzen gesicherten Lebensgefühl“ gelebt? Der Brief vom letzten Juni 1903 bestätigt nur noch einmal auf das erschütterndste, was das dritte ‘Stundenbuch’, die Pariser Briefe im allgemeinen und ihre ganz enge Beziehung zum ‘Malte’ immer schon einsehen lassen mußten. Bollnow führt den Durchstoß zur existenziellen Angst bei Rilke auf die Lektüre Kierkegaards zurück, der „die entscheidende Wendung in Rilkes Leben bedeutet“ (S.23). Die erste Erwähnung Kierkegaards findet sich aber in dem späteren Brief vom 17. März 1904 an Lou aus Rom. Er nennt Kierkegaard im Zusammenhang mit Jacobsen, der ihn um diese Zeit überwiegend beschäftigt, mit dem Plan, dänisch zu lernen. (Rilke hat dann auch die Briefe Kierkegaards an Regina Ohlsen übersetzt.) Kierkegaards ‘Begriff der Angst’ ist nirgends erwähnt. Rilke hat dann immer wieder — über die Jahre hinweg—Kierkegaard gelesen; jedoch er schreibt auch am 18. August 1915, trotz seiner immer gleichbleibenden Bewunderung für Kierkegaard: »Ich hab ihn nie viel gelesen.« Die Resignation, diesen Arbeitsplan einer tieferen Beschäftigung — wie so viele andere — nicht ausgeführt zu haben, wird dann sehr deutlich im Fortgang des Briefes: »… man kann ihn nicht nebenbei aufschlagen, ihn lesen, heißt in ihm wohnen und er ist ein Pathos, Stimme und einsame Landschaft, ein unendlicher Anspruch ans Herz, ein Diktat, ein Donner und eine Stille wie die der Blumen.« Br. II, S. 33. Wäre Kierkegaard wirklich „die entscheidende Wendung in Rilkes Leben“ gewesen, so hätte er ihn wohl in den drei Briefen an Pongs und an Schaer (17. August, 21. Oktober, 26. Februar 1924, Br. II, S.456 ff., 466 ff., 438 ff.) genannt, in denen er von den erfahrenen „Einflüssen“ berichtet. Kierkegaard ist nicht einmal erwähnt. Im Brief an Lou vom 7. Februar 1912 aus Duino (Lou, S. 266 ff.) nennt er Kassner »ein geistiges Kind Kierkegaard’s«. Er setzt Kierkegaard’s Schwermut, die »auch im Himmel noch ein Hindernis« wäre, der Überwindung gegenüber, die Kassner jeden Augenblick in Bezug auf sein Gebrechen üben muß. Die Distanz zu Kierkegaard, die trotz aller für ihn empfundenen Bewunderung aus diesen schon im Jahre 1912 geschriebenen Sätzen spricht, außerdem seine eigene, im Vergleich zu Kassner so völlig anders strukturierte Persönlichkeit stehen doch wohl sehr entscheidend gegen Bollnows Auffassung. Bollnow möchte nun — über die Rilkesche Erwähnung hinaus — den Anfang der Beschäftigung mit Kierkegaard vorverlegen. Er meint, „daß auch das dritte Buch des ‘Stundenbuches’, das im April 1903 geschrieben wurde, schon auf den ersten Einfluß Kierkegaards zurückgeht“. Jedoch, die Themenwahl von der ‘Armut’ und vom ‘Tode’ kann dafür nicht ausschlaggebend sein. Sie läßt sich zwanglos aus der Beschäftigung mit Jacobsen, aus den unerhörten Pariser Eindrücken, die die Pariser Briefe spiegeln, herleiten. Es sind aber insbesondere zwei entscheidende Überlegungen, die sogar nachdrücklich gegen eine Vorverlegung sprechen: Wenn Rilke Kierkegaard schon vor dem April 1903 und demnach auch vor den Briefen des Juni und Juli, August 1903 gekannt haben würde, vor diesen erschütternden von Angst durchfluteten Briefen, so hätte er ihn genannt. Nennt er doch Baudelaire und das 30. Kap. des Buches Hiob. Die zweite Überlegung wird gestützt durch Rilkes Sprachgebrauch: Hätte er Kierkegaard gekannt, so wäre ihm gewiß dessen scharfe Unterscheidung von Angst und Furcht zur Durchdringung seiner eigenen Angstproblematik hilfreich gewesen. Sein eigener, sonst immer so gewissenhafter Sprachgebrauch schwankt auch noch im ‘Malte’. Denn nicht erst „in der neueren Existenzphilosophie“ ist diese Unterscheidung üblich geworden, wie Bollnow S.41 sagt, sondern schon Kierkegaard, den Bollnow als „den gemeinsamen Ahnherrn der gesamten Existenzphilosophie“ (S. 20) bezeichnet, trifft diese grundlegende Unterscheidung auf das strengste. Auf S. 36 im „Begriff der Angst“ heißt es: „Der Begriff der Angst wird fast nie in der Psychologie behandelt, darum muß ich darauf aufmerksam machen, daß sie von Furcht und ähnlichen Zuständen wohl zu unterscheiden ist; diese beziehen sich stets auf etwas Bestimmtes, während die Angst die Wirklichkeit der Freiheit als Möglichkeit vor der Möglichkeit ist.“ Das ist keine nur terminologische Frage; die Abgrenzung der beiden Phänomene führt vielmehr in die Tiefe des Problems, wie diese weitere wissenschaftliche Ausarbeitung der Frage gezeigt hat. Ein anderer Gesichtspunkt wäre dann allerdings der, inwieweit eine etwas tiefer gehende Kenntnis Kierkegaards im Verlaufe der Jahre nach 1904 — in dem der ‘Malte’ konzipiert worden ist! — Rilke in der Berechtigung, ja in der Verpflichtung bestätigt haben könnte, die künstlerische Darstellung der Ängste Maltes, die Rilkes eigene Ängste waren, durchzuführen. Daß Rilke jedoch dann und auch später noch nicht eine völlige Klärung seiner eigenen Angstproblematik geglückt ist, beweist, daß der unterschiedene Sprachgebrauch von Angst und Furcht im 1910 veröffentlichten ‘Malte’ stehen geblieben ist. Dies aber wiederum ist symptomatisch dafür, daß die bis an sein Ende immer wieder gewollte, jedoch niemals ganz vollzogene »Leistung der eigenen Kindheit« nicht völlig durchgeführt und der ‘Militärroman’ nie geschrieben worden ist. Die „uneigentliche und ihr selbst als solche verborgene Angst“ als Furcht (‘Sein und Zeit’, S. 189) schob sich immer wieder vor die eigentliche Frage: und diese Frage hieß: das Übernehmen im Leisten der Kindheit.Google Scholar
  44. 44.
    Lou, S.66.Google Scholar
  45. 45.
    Lou, S.51. Das folgende: Lou, S. 54 f.Google Scholar
  46. 46.
    Lou, S. 54, 48.Google Scholar
  47. 47.
    Lou, S.64.Google Scholar
  48. 48.
    Lou, S.65 f.Google Scholar
  49. 49.
    Lou, S.69.Google Scholar
  50. 50.
    Lou, S.78 f.Google Scholar
  51. 51.
    Lou, S.81.Google Scholar
  52. 52.
    Lou, S.81 if.Google Scholar
  53. 53.
    Lou, S.91.Google Scholar
  54. 54.
    Lou, S.87.Google Scholar
  55. 55.
    Lou, S.91 f. Wenn Lou dann fortfährt, daß Worte vielmehr „Zeichen (seien) für indirekt vermittelte Suggestionen, und an sich allein weit ärmer, stoffloser, als ein Stein“, die Kunst dann über die Musik hinaus weiter verfolgt bis in „die Ahnung von einer Kunst…, deren Handwerkliches bereits so sehr im Leben steckte, wie in der Bildhauerei das Leben schon im Handwerklichen fest ergriffen ist“, — so sind das Ungeklärtheiten, ja Wirrheiten, die zu dem, was Rilke selbst vom Wort denkt, keine Beziehung haben. Aber Rilke selbst hat das nie ausgesprochen.Google Scholar
  56. 56.
    Lou, S. 94.Google Scholar
  57. 57.
    Lou, S. 95.Google Scholar
  58. 58.
    Das Wort »greifbar«, das Rilke hier zu »unstofflich« stellt, ist ein klarer, wenn auch nicht direkt ausgesprochener Widerspruch zu Lous Auffassung S. 92.Google Scholar
  59. 59.
    Lou, S. 118.Google Scholar
  60. 60.
    Lou, S. 120.Google Scholar
  61. 61.
    Lou, S. 47.Google Scholar
  62. 62.
    Lou, S.88 f.Google Scholar
  63. 63.
    Heidegger ‘Sein und Zeit’.Google Scholar
  64. 64.
    Lou, S. 88.Google Scholar
  65. 65.
    Lou, S. 82, 81.Google Scholar
  66. 66.
    Lou, S. 100 f.Google Scholar
  67. 67.
    Br. 21/26, S. 48.Google Scholar
  68. 68.
    Lou, S. 101.Google Scholar
  69. 69.
    Lou, S. 88.Google Scholar
  70. 70.
    Lou, S. 71Google Scholar
  71. 71.
    Lou, S. 115.Google Scholar
  72. 72.
    Lou, S. 126.Google Scholar
  73. 73.
    Lou, S. 136.Google Scholar
  74. 74.
    begonnen am 8. Febr. 1904, Villa Strohl-Fern in Rom, »ohne es recht zu wissen« (so am 19. Febr. 1912 gegenüber der Fürstin Thurn und Taxis ausgesprochen; Lou, S. 539).Google Scholar
  75. 75.
    Lou, S. 142.Google Scholar
  76. 76.
    Lou, S. 144, 143.Google Scholar
  77. 77.
    Lou, S. 153.Google Scholar
  78. 78.
    Lou, S. 157 ff.Google Scholar
  79. 79.
    Lou, S. 173.Google Scholar
  80. 80.
    Lou, S. 176.Google Scholar
  81. 81.
    Br. 02/06, S.148.Google Scholar
  82. 82.
    Br. 06/06, S.169, 215.Google Scholar
  83. 83.
    Br. 02/06, S.182, 187.Google Scholar
  84. 84.
    Br. 02/06, S. 195.Google Scholar
  85. 85.
    Br. 02/06, S.202 f.Google Scholar
  86. 86.
    Br. 02/06, S.200, 205.Google Scholar
  87. 87.
    Br. 02/06, S.217 ff., 224.Google Scholar
  88. 88.
    Br. 02/06, S.227, 330 (Anm. 97); ‘Zukunft’ vom 1. Jan. 1905.Google Scholar
  89. 89.
    Br. 02/06, S.229.Google Scholar
  90. 90.
    Br. II, S.462.Google Scholar
  91. 91.
    Br. 02/06, S. 230; GW III, S. 96, 99, 107.Google Scholar
  92. 92.
    Br. 02/06, S.224.Google Scholar
  93. 93.
    Lou, S.186.Google Scholar
  94. 94.
    Lou, S. 187.Google Scholar
  95. 95.
    Brief nicht erhalten oder aber nicht veröffentlicht; die folgenden Stellen Lou, S. 196, 197, 201.Google Scholar
  96. 96.
    Verl., Vorwort S.7; das ‘Stunden-Buch’ erschien im Herbst 1905.Google Scholar
  97. 97.
    Lou, S.208 ff.Google Scholar
  98. 98.
    Lou, S. 556, Anm. 212.Google Scholar
  99. 99.
    Br. 02/06, S.258 f., 263, 267 f., 283, 286.Google Scholar
  100. 100.
    Br. 02/06, S.306, 309 f.Google Scholar
  101. 101.
    Br. 02/06, S.321 f.; vgl. auch den Brief an Ellen Key, Br. 06/07, S.15.Google Scholar
  102. 102.
    Br. 02/06, S.322 f.Google Scholar
  103. 103.
    Br. 02/06, S. 322, 325.Google Scholar
  104. 104.
    Br. 06/07, S.7 (Vorwort).Google Scholar
  105. 105.
    Br. 06/07, S.26 f., 33 f.; vgl. weiter zu ihrer Charakteristik ebda S. 19 ff., 32 ff., 36 ff.Google Scholar
  106. 106.
    vgl. Brief vom 15. Aug. 1903 an Lou, S. 105 ff.Google Scholar
  107. 107.
    Br. 06/07, S.36 ff.; das Wiedersehen in Capri im März 1907 hat den Eindruck wieder etwas versöhnt: Br. 06/07, S.221, 223: »Die gute Ellen. Sie ist ausgeruhter jetzt… und wirkt wieder mehr so wie in Furuburg zuerst, nicht so traurig wie voriges Jahr bei dem Pariser Wiedersehen. Das Gute, Ergreifende und zugleich Starke an ihr ist wieder fühlbarer, und wir haben manche wirklich herzliche Stunde zusammen verbracht.« Ihr Essay über Rilke fand dann allerdings Rilkes vollständige Ablehnung. Er versuchte, sie zu bestimmen, die Veröffentlichung zu unterlassen (Br. 06/07, S. 284 ff.). Als sie es dann doch tat und Rilke ihr Buch in Händen hielt, schickte er es an Kippenberg für das Archiv: »denn mir liegt nicht daran, es zu behalten. Ellen Key versicherte mir, wie unzufrieden sie mit mir sei, ich beeilte mich, sie dafür meiner geradezu leidenschaftlichen Unzufriedenheit mit ihren jetzigen Büchern zu versichern: so befinden wir uns auf einem Niveau der Übereinstimmung, wie es sich genauer gar nicht hätte verabreden lassen, und dürfen fortab wieder die überzeugtesten Freunde sein, außer aller Gefahr…« (Verl. S. 155 f.; Dez. 1911).Google Scholar
  108. 108.
    Br. 07/14, S. 275.Google Scholar
  109. 109.
    Br. 06/07, S. 18.Google Scholar
  110. 110.
    Br. 06/07, S. 31.Google Scholar
  111. 111.
    Br. 06/07, S.93, 182.Google Scholar
  112. 112.
    vgl. den Niederschlag in den ‘Neuen Gedichten’.Google Scholar
  113. 118.
    Br. 06/07, S. 83, 86.Google Scholar
  114. 114.
    Br. 06/07, S. 103 f., 117.Google Scholar
  115. 116.
    Br. 06/07, S. 113, 117, 140, 147.Google Scholar
  116. 116.
    Br. 06/07, S. 161, 185, 117 f.Google Scholar
  117. 117.
    vom 17. Dez.; Br. 06/07, S. 131 ff., 140 ff.Google Scholar
  118. 118.
    Br. 06/07, S.162; ‘Das Liebeslied’ in GW III, S. 9.Google Scholar
  119. 119.
    Br. 06/07, S. 228.Google Scholar
  120. 120.
    Br. 06/07, S. 181.Google Scholar
  121. 121.
    Br. 06/07, S. 182, 186.Google Scholar
  122. 122.
    Br. 06/07, S. 118 f.Google Scholar
  123. 123.
    Br. 06/07, S. 161.Google Scholar
  124. 124.
    Br. 06/07, S. 211 f.Google Scholar
  125. 125.
    Br. 06/07, S. 212.Google Scholar
  126. 126.
    Br. 07/14, S. 158 f.Google Scholar
  127. 127.
    Br. 06/07, S. 150.Google Scholar
  128. 128.
    Br. 06/07, S. 185.Google Scholar
  129. 129.
    Br. 06/07, 248 f.Google Scholar
  130. 130.
    ‘Neue Gedichte Erster Teil’ erschien 1907.Google Scholar
  131. 131.
    Ged. S. 196.Google Scholar
  132. 132.
    Br. 06/07, S. 230.Google Scholar
  133. 133.
    Nr. 06/07, S. 305.Google Scholar
  134. 134.
    Das ‘Buch der Bilder’ umfaßt die Zeit nach den ‘Frühen Gedichten’, also die Jahre 1899–1906. Doch sind in die ‘Neuen Gedichte’ Verse aufgenommen, die bei der Drucklegung des ‘Buches der Bilder’ schon vorlagen; vgl. die tabula vitae (S. 517) hinsichtlich der eigentümlichen zeitlichen Durchdringung in der Entstehung von Gedichten zum ‘Buch der Bilder’ und zu den ‘Neuen Gedichten’; dazu der Brief vom 15. Jan. 1909 (Verl. S. 65) an seinen Verleger. Rilke ist mit der Ordnung der ‘Frühen Gedichte’ beschäftigt und schreibt: »Es zeigte sich, daß vier oder fünf Gedichte, die ich noch einzuordnen beabsichtigte, obwohl sie ungefähr gleichzeitig waren, dem Ton des Buches widerstrebten. Die unter dem Namen ‘Mir zur Feier’ damals zusammengefaßten Verse bezeichnen offenbar den äußersten Ausgang einer Entwicklungszeit, und was ich hier noch unter meinen Papieren habe, gehört schon in den Anfang einer nächsten Epoche, derjenigen, die durch das ‘Buch der Bilder’ bezeichnet ist.« Genau das Gleiche hatte sich bei der Ergänzung des ‘Buches der Bilder’ und den schon vorhandenen ‘Neuen Gedichten’ ereignet.Google Scholar
  135. 135.
    Im Zusammenhang mit der Erörterung der Rilkeschen Kindheitsproblematik wurde schon S. 20 ff. davon gesprochen.Google Scholar
  136. 136.
    GW II, S. 22: »Was spielst du, Knabe?…«Google Scholar
  137. 137.
    Br. 06/07, S. 236.Google Scholar
  138. 138.
    An diesem Gegenstand „Baum“ und dem hier beschriebenen Vollzug des Sich-Zueignens im Vergleich zu dem späten Gedicht ‘Durch den sich Vögel werfen…’ (Juni 1924; Ged. S. 91) mit dem gleichen Gegenstand und dessen Zueignung wäre beispielhaft der Weg aufzuzeigen, den Rilke noch zurücklegen wird. ‘Eingang’ GW II S. 9.Google Scholar
  139. 139.
    vgl. dazu Br. 06/07, S.265, 342.Google Scholar
  140. 140.
    vgl. dazu ‘Erlebnis’, GW IV S.280 f. und die Ausführungen hierzu S.238 ff. Die hier zitierten Gedichte: GW II S.55, 52, 136, 107.Google Scholar
  141. 141.
    Br. 02/06, S.110.Google Scholar
  142. 142.
    Ged. S.135 f.Google Scholar
  143. 143.
    GW III, S.30.Google Scholar
  144. 144.
    vgl. dazu Br. 07/14, S.73.Google Scholar
  145. 145.
    15. Aug. 1903; Br. 02/06, S. 123 f.Google Scholar
  146. 146.
    GW III, S. 103; 1907, Mitte Februar; vgl. die ungemein aufschlußreiche Abhandlung ‘R.M.R. und die Antike’ von Ernst Zinn in ‘Antike und Abendland’, Bd III, 1948. Aus umfassender Kenntnis der Überlieferung des Alkestis-Stoffes wird hier der Schluß gezogen, daß Rilkes Quelle für sein Gedicht nur die ‘Alkestis’ des Euripides gewesen sein könne in ‘Griechische Tragödien’, übersetzt von Ulrich von Wilamowitz-Möllendorf, Bd 3, 1906, dem gleichen Jahr, an dessen Ende Rilke nach Capri ging, wo seine ‘Alkestis’ entstand. Die sehr rationale Begründung freilich, die der Gelehrte seiner Auffassung gibt (Wilamowitz, S. 86, bei Zinn abgedruckt S.207) mag alles anderes als ausschlaggebend für Rilke gewesen sein.Google Scholar
  147. 147.
    ‘Die Liebende’, GW II, S.19.Google Scholar
  148. 148.
    Br. 06/07, S.293, 290, 305.Google Scholar
  149. 149.
    Br. 06/07, S.341 f., 346, 348.Google Scholar
  150. 150.
    Br. 06/07, S.353 ff., 364, 369; jetzt eine besondere Publikation: R. M. Rilke ‘Briefe über Cézanne’, hrsg. v. Clara Rilke, 1952. Rilke geht in seiner Beschreibung der Werke Cézannes fast ausschließlich von der Farbe aus. Leider konnten die Reproduktionen dieses besonderen Bandes nicht farbig gegeben werden, da die Bilder, die Rilke seinen Betrachtungen zugrunde legte, inzwischen in alle Welt verstreut worden sind.Google Scholar
  151. 151.
    vgl. darüber hier den Abschnitt über die Nach-Malte-Zeit S. 188 ff.Google Scholar
  152. 152.
    in einem Brief an Clara Rilke; Br. 06/07, S. 393 ff.Google Scholar
  153. 153.
    Br. 07/14, S. 150.Google Scholar
  154. 154.
    ‘Briefe an einen jungen Dichter’, ‘Insel-Bücherei’ Nr. 406, S. 16.Google Scholar
  155. 155.
    bei einer Begegnung in den Boboli-Gärten von Florenz im Jahre 1898. Unter den „Einflüssen“, die ihn in seiner Frühzeit bestimmt haben, nennt Rilke im Jahre 1924 den Namen Georges (Br. 21/26, S.245): »In Stefan Georges unnachgiebiger Gestaltung ahnte man das wieder entdeckte Gesetz, dem keiner fortan, wenn es ihm um das Wort als Magie zu tun ist, sich würde entziehen können.«Google Scholar
  156. 156.
    Georg Brandes ‘Menschen und Werke’, 1895, S.434 ff.Google Scholar
  157. 157.
    Br.14/21, S.99.Google Scholar
  158. 158.
    Br. II, S.460 ff.Google Scholar
  159. 159.
    Br. 21/26, S. 244.Google Scholar
  160. 160.
    ‘Briefe an einen jungen Dichter’ S. 15 ff.Google Scholar
  161. 161.
    Br. 02/06, S. 169, 186, 215, 222.Google Scholar
  162. 162.
    Br. 14/21, S. 110.Google Scholar
  163. 163.
    Br. 02/06, S. 143, 155, 226. Über diesen Plan einer Jacobsen-Monographie auch an Lou im Jahre 1904 aus Rom (Lou, S. 160). Kippenberg gegenüber war davon gesprochen worden. Jedoch im November 1910, also nach der Beendigung des ‘Malte’, erwägt Rilke eine Jacobsen-Übertragung nurmehr noch aus äußeren Gründen. Acht Tage später, wohl auf einen verständnisvollen Brief seines Verlegers hin, schreibt Rilke erleichtert: »Ja, auf den Jacobsen verzieht ich nun endgültig…« (Verl. S. 108, 109).Google Scholar
  164. 164.
    Br.14/21, S. 98 ff., 111,113.Google Scholar
  165. 165.
    Br. 21/26, S.65.Google Scholar
  166. 166.
    Es ist nicht das Rilke-sche Sich-Fallen-Lassen, das einen ganz anderen Inhalt hat, der hier noch nicht berührt werden kann.Google Scholar
  167. 167.
    Tgb. S. 354.Google Scholar
  168. 168.
    ebda, S. 140.Google Scholar
  169. 169.
    ebda, S. 355.Google Scholar
  170. 170.
    Wenn man freilich feststellen zu können glaubt, daß Rilke „wo er Gott sagt, keineswegs etwas andres meint als das „Ding“, und zwar schon vom ‘Stundenbuch’ und den ‘Geschichten vom lieben Gott’ an.., daß, wo immer er „Gott“ sagt, er ein stärker Verbindliches, ein Verpflichtenderes, ein überwältigenderes Gegenüber namhaft machte, als es jedes (ganze) Ding für ihn bedeutet,“ (so Werner Kohlschmidt ‘Rilke’, 1948, S. 25) — da kann das hier verborgene Problem garnicht in den Blick kommen.Google Scholar
  171. 171.
    Br. 07/14, S. 10, 15, 16, 23.Google Scholar
  172. 172.
    Verl. S.35, 42, 44, 45.Google Scholar
  173. 173.
    ‘Sonette nach dem Portugiesischen’, übertragen durch Rainer Maria Rilke, 1908.Google Scholar
  174. 174.
    Br. 07/14, S.37.Google Scholar
  175. 175.
    Die ‘Requien’ werden im Zusammenhange mit dem ‘Malte’ besprochen.Google Scholar
  176. 176.
    Verl. S.45, 58 f., 61 f.; Br. 07/14, S. 37, 44, 55.Google Scholar
  177. 177.
    Br.07/14, S.47, 48, 49, 53 f.Google Scholar
  178. 178.
    Verl. S.62.Google Scholar
  179. 179.
    Br. 07/14, S.42, die Portugiesin Marianna Alcoforado.Google Scholar
  180. 180.
    Br. 07/14, S. 69.Google Scholar
  181. 181.
    Br. 07/14, S. 76.Google Scholar
  182. 182.
    Verl. S. 73, 76, 77.Google Scholar
  183. 183.
    Lou, S.235 ff.Google Scholar
  184. 184.
    Verl. S.79, 83, 86.Google Scholar
  185. 185.
    Katharina Kippenberg ‘Rainer Maria Rilke’, 1948, S. 55, 57.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1954

Authors and Affiliations

  • Else Buddeberg

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