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Grundlagen zu einer Poetik der Lehrhaften Reimreden

  • Eberhard Lämmert

Zusammenfassung

Hans Neumann beschließt den allgemeinen Teil seiner gründlichen Rezension der Teichner-Ausgabe mit der Feststellung, dieser Dichter habe »ganze Gattun¬gen« seinen Reimreden »einverleibt«1. Auf den ersten Blick scheint die Einförmig¬keit lehrhafter Themen und Argumentationen dieser Feststellung zu widerstreiten. Reiht man aber nur ein Dutzend Gedichte gleicher Thematik aneinander, so zeigt sich, daß die Variation der Themen in erster Linie durch eine wechselnde Hand¬habung traditioneller Spielformen der Unterhaltungs- und Belehrungsliteratur zustandekommt und daß der Teichner in der Anwendung dieser Praktiken auf vielfache Weise von älteren und zeitgenössischen Vorbildern abhängig ist.

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Notizen

  1. 57.
    Darüber bes. J. Huizinga, Über die Verknüpfung des Poetischen mit dem Theologischen bei Alanus ab Insulis, 1932.Google Scholar
  2. 60.
    D. Mehl, Die kürzeren mittelenglischen Romanzen, DVjs. 38, 1964, S. 515 f. u. 530 ff. 61 K. Hufeland, Schwankdichtung, 1966, S. 20–23.CrossRefGoogle Scholar
  3. 62.
    U. Gaier, Satire, 1967, S. 422–450.CrossRefGoogle Scholar
  4. 76.
    Vgl. H. Fischer, Strickerstudien, 1953, S. 103–113.Google Scholar
  5. 102.
    Vgl. H. Bechtel, Wirtschaftsstil des dt. Spätmittelalters, 1930, bes. S. 257–60; über handelsfördernde Bestimmungen des ius mercatorum eingehend H. Planitz, Die deutsche Stadt im Ma., 1954, S. 333 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1970

Authors and Affiliations

  • Eberhard Lämmert

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