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Ausgaben (Werke, Tagebücher, Briefe, Nachlass)

  • Anni Meetz
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Friedrich Hebbel, der nur fünfzig Jahre alt geworden ist, hat keine Gesamtausgabe seiner Werke erlebt. Zwei Jahre vor seinem Tode verhandelte er in Hamburg im Oktober 1861 mit seinem Verleger JULIUS Campe darüber und löste dann seine Kontrakte mit anderen Verlagen. Im Sommer 1862 hatte er Besprechungen mit Cotta, aber nach dessen Tode gewannen die Abmachungen mit Campe definitiven Charakter.

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Literatur

a) Handschriften

  1. K.-H. Hahn, Goethe- u. Schiller-Archiv, Bestandsverzeichnis, 1961, S. 133f. – Elise Lensing, die Hebbels frühe Manuskripte in Hamburg besaß, hat die Hss. von »Judith«, »Genoveva« »Der Diamant« verbrannt (T. 4934). Ebenso ist das Manuskript der in Paris beendeten »Maria Magdalena« verschollen. – Einzelnachweise über Hss. findet man bei den entsprechenden Werken.Google Scholar

b) Gesamtausgaben

  1. Sämmtl. Werke, 12 Bde, mit Einleitungen u. Anmerkungen v. Emil Kuh. 1865/67.Google Scholar
  2. Sämtl. Werke, 12 Bde nebst Auszügen aus den Tagebüchern u. e. Auswahl von Briefen, hrsg. v. Adolf Stern, 1902.Google Scholar
  3. Sämtl. Werke, Histor.-krit. Ausg., besorgt v. R.M. Werner. I. Abt.: Werke (zit.: W.), 12 Bde, 1901/03; II. Abt.: Tagebücher (zit.: T.), 4 Bde, 1903/04; III. Abt.: Briefe (zit.: Br.), 8 Bde, 1904/07. – 3. Aufl. = Säkularausg. der Werke, 1911/13, beendet durch Julius Wahle 1920.Google Scholar
  4. Sämtl. Werke nebst den Tagebüchern u. e. Ausw. d. Briefe, hrsg. v. Paul Bornstein, Bd 1–6 (mehr nicht erschienen), 1911 (ordnet Werke, Tagebücher u. Briefe chronologisch ineinander).Google Scholar
  5. Sämtl. Werke, Vollständ. Ausg., mit Einleitungen u. Erläuterungen hrsg. v. Hermann Krumm, 14 Bde. 1913.Google Scholar
  6. Aus der Fülle der übrigen Ausgaben seien noch genannt: Werke kritisch durchges. u. erläut. v. Fr. Zinkernagel, 6 Bde, 1913; Ges. Werke, hrsg. v. H.Amelung, 5 Bde, 1924; Werke, hrsg. v. B. v. Wiese, 9 Bde, 1941; Ausgew. Werke, 2 Bde, hrsg. v. W.Vontin, 1958; Werke, ausgew. u. eingel. v. J.Müller, 3 Bde, 1960; Ges.Werke, eingel. v. A. Meetz, 2 Bde, 1963; Werke, Jubiläumsausg. in 2 Dünndruckbden, hrsg, v. H. Stolte, 1963.Google Scholar
  7. Im Erscheinen begriffen: Werke, 5 Bde (Dünndruck), hrsg. v. G. Fricke, W. Keller u. K. Pörnbacher, (soll bis 1966 vorliegen).Google Scholar

c) Tagebücher, Briefe, Dokumentationen

  1. Tagebücher, 2 Bde. hrsg. v. Felix Bamberg, 1885/87.Google Scholar
  2. Briefwechsel mit Freunden u. berühmten Zeitgenossen, 2 Bde, hrsg. v. Felix Bamberg, 1890/92 (geordnet nach Empfängern u. deren Antworten, resp. Orten).Google Scholar
  3. Histor.-kritische Ausgaben als Abt. II u. III der Sämtl. Werke, 1903/07 (s. o.).Google Scholar
  4. Neue Hebbel-Dokumente, hrsg. v. D. Kralik u. Fr. Lemmermayer, 1913 (besonders wertvoll die ‘Wiener Briefe’ u. der Laube-Briefwechsel).Google Scholar
  5. Aus Hebbels Korrespondenz, Ungedruckte Briefe von und an den Dichter nebst Beiträgen zur Textkritik einzelner Werke, hrsg. v. Fr. Hirth, 1913.Google Scholar
  6. Neue Briefe von Fr. Hebbel, hrsg. v. J. Wahle. In: Beiträge zur Lit.-u. Theatergeschichte, Festgabe f. L. Geiger, 1918.Google Scholar
  7. Elise Lensing, Briefe an Fr. u. Christine Hebbel, hrsg. v. R. Kardel, 1928.Google Scholar
  8. Fr. Hebbel an Julius Campe, Drei bisher unveröffentl. Briefe, 1949.Google Scholar
  9. H. Winkler, Vier Hebbel-Briefe u. einige andere Dokumente zu Hebbels Aufenthalt in Kopenhagen. In: ZfdPh. 73, 5954, S. 161– 173.Google Scholar
  10. L. Koopmann, Bisher unveröffentl. Brief Hebbels an d. Kirchspielschreiber Voß in Wesselburen. In: H-Jb. 1956, S. 92–101.Google Scholar
  11. A.Meetz, Neue Hebbel-Briefe, Kieler Studien zur dt. Literaturgeschichte, hrsg. v. Erich Trunz, Bd. I. 1963.Google Scholar
  12. Fr. Hebbels Persönlichkeit, Gespräche, Urteile, Erinnerungen, ges. u. erläut. v. P.Bornstein, 1924.Google Scholar
  13. Der junge Hebbel. Lebenszeugnisse u. dichterische Anfänge, hrsg. v. P.Bornstein, 1924.Google Scholar
  14. Hebbel-Dokumente. Unveröffentlichtes aus d. Nachlaß, hrsg. v. R. Kardel, 1931.Google Scholar
  15. H.Flebbe, Hebbels Leben u. Schaffen in Bildern, 1939.Google Scholar
  16. E. Schlee, Die Porträts Friedr. Hebbels aus der Lebenszeit des Dichters. In: H-Jb. 1963, S. 33–65.Google Scholar

d) Biographien

  1. Emil Kuh, Friedrich Hebbel. Eine Biographie, 2 Bde. 1877, 3191z. – vgl. dazu die Rezensionen u. a. von Adolf Stern (Allgem. Ztg. Nov. 1877) und Klaus Groth, dem Kuh reiche Mitteilungen über Dithmarschen und Hebbels Jugend verdankte (Kieler Ztg, Juli 1877); schlimm verfuhr Karl GUTZKOW mit seinem einstigen Freunde und dessen Biographen in: »Dionysius Longinus oder über den Schwulst in der neueren deutschen Literatur«, 1878, wo es S. 43 heißt: „Kuh läuft alle Tage zu Hebbel, der ihn darüber förmlich zu seinem Eckermann macht“. Eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Hebbel-Biographie fehlt.Google Scholar

e) Die Hebbel-Getellschaft (Sitz Wesselburen)

  1. die alljährlich ihre Tagungen im Geburtsort des Dichters abhält, veröffentlicht das >Hebbel-Jahrbuch< mit Beiträgen zu Leben und Werk Hebbels; vgl. zur Geschichte der Hebbel-Gesellschaft: H-Jb. 1956, S. 112–121; 1957, S. 113–132; 1958, S. 116–137.Google Scholar

f) Bibliographie

  1. Eine systematische Hebbel-Bibliographie (bis zum Jahr 1910) veröffentlichte H. WÜtschke 1910. Wütschke nennt sein Buch einen „Versuch”. So zuverlässig es für die Anfänge der Hebbel-Forschung ist, so sehr erschwert die Gliederung in neun große Kapitel die Benutzung (I. Chronolog. Verzeichnis der Erstdrucke, II. Verzeichnis der Werke nach Hebbels Tode, III. Biographisches, IV. Literarhistorisches, V. Hebbels Beziehungen zu den Zuständen seiner Zeit, VI. Periodische Veröffentlichungen, VII. Allgemeine Schriften mit speziellen Beziehungen auf HebbelsWerke, VIII. Bibliographische Schriften und Notizen über Hebbel, IX. Verzeichnis von Bildnissen), weil jeweils dieselben Unterteilungen wiederkehren (Epik, Lyrik usw.). Kritik am System Wütschkes haben P. Kisch (Euph., Jg 19, 1912) und W. Jokisch (Archiv f. d. Studium d. neueren Sprachen, Bd 163, 1933, S. 34–41) geübt. Aus dem Berichtsjahr 1914 liegt von P. A. Merbach und W.Liepe ein Forschungsbericht vor in: Jahresberichte f. neuere dt. Litgesch. Bd 25, 1918.Google Scholar
  2. Da die Neue Folge von Goedekes »Grundriß« naturgemäß nur langsam vorschreitet, orientiert man sich außer in den >Jahresberichten< am besten in J. KÖrners »Bibliograph. Handbuch« 31949) und in W. Koschs »Literatur-Lexikon«, Bd II, 1953; füt die Zeit seit 1945 ist die Hebbel-Forschung erfaßt in: Eppelsheimer/KÖttelwesch »Bibliographie d. dt. Litwiss.« I–IIIGoogle Scholar
  3. (1957/60), umfassend die Berichtsjahre 1945–1958. Im Anschluß daran müssen die einschlägigen Zeitschriften herangezogen werden, wobei für Hebbel noch besonders verwiesen sei auf die jährlich herauskommenden Berichte der >Germanic Review<. Einen Versuch, die Hebbel-Bibliographie von Wütschke fortzusetzen für „diejenige Sekundärliteratur, die sich auf den wesentlichen Teil des Hebbelschen Werkes bezieht”, hat neuerdings Peter Michelsen unternommen in: H-Jb. 1953, S. 111–133, 1954, S. 93–122, 1955, S. 113–141, 1956, S. 131–146; Michelsen kritisiert dabei zwar die Einrichtung der Bibliographie Wütschkes, behält sie aber doch um der besseren Benutzbarkeit seiner Ergänzungen willen bei. Eine Fortsetzung dazu bildet der »Beitrag zu einer Hebbel-Bibliographie« von Hayo MATTHIESEN in: H-Jb. 1963, S. 206–222. – Die in den nordischen Ländern und in Japan erschienene Hebbel-Literatur ist erfaßt durch L. KOOPMANN, H-Jb. 1957, S. 106–112. – Einen umfassenden Überblick bietet Walter A. Reichart, »Hebbel in Amerika und England. Eine Bibliographie« in: H-Jb. 1961, S. 118–135.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1962

Authors and Affiliations

  • Anni Meetz

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