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Die Überlieferung

  • Gottfried Weber
  • Werner Hoffmann
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Das Nl. ist in einer sehr reichen handschriftlichen Überlieferung auf uns gekommen: nicht weniger als 34 Handschriften bewahren die Dichtung ganz oder bruchstückhaft. Alle vollständigen Handschriften, mit Ausnahme der späten Piaristen-handschrift, überliefern außer dem Nl. auch die ›Klage‹, eine in Reimpaaren verfaßte Dichtung von nur geringem künstlerischem Wert. Mit Bildern ist übrigens nur eine Handschrift ausgestattet, die aus dem zweiten Viertel des 15. Jh.s stammende Hundeshagensche (Sigel b; s. jetzt die Faksimileausgabe von Hans Hornung: Das Nibelungenlied in spätmittelalterlichen Illustrationen. Die 37 Bildseiten des Hundeshagenschen Kodex MS. GERM. FOL. 855 […], 1968). Die Überlieferung zieht sich von der ersten Hälfte des 13. Jh.s bis zum beginnenden 16. Jh. und entstammt vorwiegend dem süddeutschen Raum. Bereits die handschriftlichen Verhältnisse beweisen, daß das Nl., modern gesprochen, „ein großer Erfolg“ war, daß es einem Bedürfnis der Zeit entsprach.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1974

Authors and Affiliations

  • Gottfried Weber
  • Werner Hoffmann

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