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Reaktionen in den Vereinigten Staaten

  • Ingrid Schöberl
  • Günter Moltmann
Chapter
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Zusammenfassung

Die weiβe Gesellschaft in den Vereinigten Staaten war aus eingewanderten Europäern entstanden, und bei ihrer Fort-entwicklung und beim Ausbau des Landes waren weitere Einwanderungen aus Europa hilfreich. Daraus ergab sich jedoch nicht notwendig, daβ Neueintreffende immer willkommen waren und mit offenen Armen aufgenommen wurden. Die Integration von Hunderttausenden und Millionen von Menschen, die im 19. Jahrhundert fast ohne Unterbrechung, wenn auch in wechselnd starken Schüben, in die Neue Welt gelangten, vollzog sich nicht immer reibungslos. Zwar bezeichneten Amerikaner ihr Land gern als Asyl für Notleidende und Unterdrückte aus aller Welt, und Arbeits-willige fanden bei der Erschlieβung des Kontinents meist relativ leicht ihr Brot; aber Amerikaner wollten sich auch nicht durch zu starke fremde Bevölkerungselemente in ihrer sozialen Struktur und nationalen Eigenart beeinträchtigen lassen, auch war in wirtschaftlichen Krisenzeiten eine verstärkte Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt unerwünscht. So gestaltete sich das Verhältnis zwischen Eingesessenen und Einwanderern bisweilen zwiespältig, und wenn Europäer in groβer Zahl über den Atlantik kamen, variierten die amerikanischen Reaktionen zwischen Auf-nahmebereitschaft, Hilfestellung, Zurückhaltung und Abwehr.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1979

Authors and Affiliations

  • Ingrid Schöberl
  • Günter Moltmann

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