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Heinrich Heine pp 141-172 | Cite as

Die Arbeiten über Deutschland

  • Manfred Windfuhr

Zusammenfassung

Heine hat in den drei Schriften über Frankreich neue Betrachtungsweisen eingeführt und neue Formen entwickelt. Er schuf den politisierten Kunstbericht, das politische Buch — von einem dichtenden Verfasser — und den theatersoziologischen Essay. Die Revolution regte ihn an, den Zusammenhängen zwischen den empirischen Vorgängen und der Kunst noch größere und speziellere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Auch in den meisten Arbeiten über Deutschland beschäftigte ihn das Verhältnis zwischen politischen Verläufen und geistig-literarischen Vorgängen. Heine stellt fest, daß nicht nur in Frankreich, sondern auch bei uns solche Beziehungen bestehen. Nur sind sie hier verdeckter und nicht durchweg fortschrittlich. Während er sich bei den französischen Themen mit der unmittelbaren Gegenwart beschäftigt hatte, wird jetzt die nähere oder fernere Vergangenheit in den Blick genommen.

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Notizen

  1. 4.
    O.Draeger, Theodor Mundt und seine Beziehungen zum Jungen Deutschland, Marburg 1909, 156 f.Google Scholar
  2. 5.
    Das Junge Deutschland. Texte und Dokumente, cd. J. Hermand, Stuttgart 1966, 331.Google Scholar
  3. 6.
    Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 37, 1963, 232 ff. Vgl. auch W. Harichs Einleitung zum Neudruck der Schrift über die Religion und Philosophie, Frankfurt 1966.Google Scholar
  4. 9.
    Briefwechsel zwischen Strauß und Vischer, ed. A. Rapp, Stuttgart 1952, Bd. I, 54 (Brief vom 15.3.1858).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1969

Authors and Affiliations

  • Manfred Windfuhr

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