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Zusammenfassung

Dieses einleitende Kapitel bietet dem Verfasser willkommene Gelegenheit, seine Karten offen auf den Tisch zu legen. Die Absicht dieser Untersuchung ist eine mehrfache. Der methodische Ansatz ist strukturanalytisch: es soll der Frage nachgegangen werden, was das literarische Zitat im neuzeitlichen Roman – das heißt: jeweils im einzelnen der zu behandelnden Romane – als Strukturelement bedeutet und leistet. Dabei wollen wir unter Struktur die das jeweilige Werk durchwaltende Ordnung verstehen, die durch den Charakter des Ganzen und der Teile in ihrem gegenseitigen Zusammenhang bedingt wird und die gleichermaßen Elemente der Form, des Gehalts und des Inhalts umfaßt. In welcher Richtung wir glauben, über die bloße Strukturanalyse hinausgehen zu müssen, davon wird noch die Rede sein.

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Anmerkungen

  1. 5.
    »Die Nachtwachen des Bonaventura«, hrsg. von Franz Schulz, 1909, S. 40.Google Scholar
  2. 7.
    Zum Begriff der Verweisung vgl. Albrecht Schöne »Säkularisation als sprachbildende Kraft« (Palaestra. Bd 226), 1958, passim und bes. das Kap. über Gotthelf. Für den weiteren Umkreis unseres Themas ist diese ausgezeichnete Arbeit sehr erhellend.Google Scholar
  3. 9.
    Aus dem sehr umfangreichen Schrifttum über diese Nachbarbegriffe nennen wir nun die folgenden niederländischen Schriften, die dem Leser sonst vielleicht entgehen würden: A. H. van der Weel »Vier vormen van nabootsing in de letterkunde«, Rotterdam 1954 (Antrittsvorlesung Universität Amsterdam);Google Scholar
  4. H. Wagenvoort »Navolging en plagiaat in de litteratuur«, Groningen 1958;Google Scholar
  5. und besonders das ebenso lehrreiche wie amüsante Buch von Jan Grootaers »Maskerade der muze«, Amsterdam 1954.Google Scholar
  6. 10.
    Wolfgang Kayser »Entstehung und Krise des modernen Romans«, 21955, S. 9.Google Scholar
  7. 17.
    vgl. Walter Krieg »Unser Weg ging hinauf: Hedwig Courths-Mahler und ihre Töchter als literarisches Phänomen. Ein Beitrag zur Theorie über den Erfolgsroman und zur Geschichte und Bibliographie des modernen Volkslesestoffes«, Privatdruck 1953/54 in einer Auflage von 145 Exemplaren. Das Buch war mir nicht zugänglich;Google Scholar
  8. ein Inhaltsreferat gibt Leonard Forster »Folk Reading Stuff« in: »German Life and Letters«, New Series 9, Okt. 1955, S. 26–29.Google Scholar
  9. 18.
    Alfred Döblin »Berlin Alexanderplatz«, 1930, S. 98 f.Google Scholar
  10. 20.
    Anregende Bemerkungen über das Zitat als Ferment im modernen Roman bei Walter Jens »Statt einer Literaturgeschichte«, 1957, S. 15 und 30 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1961

Authors and Affiliations

  • Herman Meyer

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