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Heinrich Heine pp 164-174 | Cite as

Schlussfolgerungen

  • Barker Fairley

Zusammenfassung

So allgegenwärtig sind diese Bilder in Heines Werk, daß es kaum möglich ist, einen Band aufzuschlagen, ohne sogleich des einen oder anderen gewahr zu werden. Bild mag nicht das beste Wort dafür sein, Thema oder Motiv oder irgendein ähnlicher Begriff, der dem plötzlichen Auftauchen und dann wieder Versinken gerecht wird, könnte denselben Dienst leisten. Nachdem wir sie eine Weile beobachtet haben, scheinen sie fast wie Zweige oder Äste, die in seinen Gedankenfluß eingreifen und ihn bald verlangsamen, bald beschleunigen. Wenn wir Heine auf diese Weise lesen, gelangen wir allmählich zu einer Art loser Ordnung in seinen Schriften, die wir vorher nicht vermutet hatten, einer Ordnung, die einem sich stets wandelnden Muster in einem Flußbett gleicht, das man bald erblickt, bald aus den Augen verliert.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1965

Authors and Affiliations

  • Barker Fairley

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