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Furcht und Elend des III. Reiches

  • James K. Lyon
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Zusammenfassung

In einem Brief an Slatan Dudow von Ende Juli 1937 erwähnte B. zum ersten Mal die Arbeit am Stück. Er schreibe »eine Reihe kleiner Stücke (zu zehn Minuten)« (GBA 29, S.36), die er dann im April 1938 gegenüber Karl Korsch »eine Reihe von (Schreckens-) Szenen« nannte (S. 92). Die Hauptarbeitszeit lag in der zweiten Hälfte 1937 und im Winter 1938. Im Juli 1938 sandte er seinem Freund Wieland Herzfelde ein fertiges Manuskript mit 27 Szenen, um sie in dessen Malik-Verlag (Prag) noch im selben Jahr unter dem Titel Furcht und Elend des III. Reiches zu veröffentlichen. Innerhalb eines Jahres entstand dieser in B.s Schaffen einzigartige Zyklus von Einzelszenen, die im Ganzen dennoch ein vollständiges Stück ergeben. Obwohl die sich verschlechternde politische Lage in der Tschechoslowakei eine Veröffentlichung verhinderte — der fertige Drucksatz und die Druckbögen wurden im Januar 1938 von tschechischen Faschisten vernichtet — erhielt B. ein Exemplar des Umbruchs zur Korrektur, das Textgrundlage für die GBA geworden ist.

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  • James K. Lyon

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