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Die Horatier und die Kuriatier

  • Klaus-Dieter Krabiel
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Zusammenfassung

Walter Benjamin hat in einem Brief an Margarete Steffin von Ende Oktober 1935 Die Horatier und die Kuriatier, das einzige in den Jahren des Exils entstandene Lehrstück, »unter allen der Art das vollkommenste« genannt (Benjamin, S. 693). Dieser Wertschätzung steht das geringe Interesse gegenüber, das Forschung und Spielpraxis dem Lehrstück bislang entgegengebracht haben. Der Text gehört zu den sprödesten, die B. geschrieben hat. Sein Gegenstand: eine Episode aus der sagenhaften Frühzeit Roms, antiquiert anmutende, hochstilisierte Kampfhandlungen, aufbereitet unter Verwendung einiger Mittel des chinesischen Theaters, die B. im Frühjahr 1935 beim Gastspiel Mei Lan-fangs in Moskau beobachten konnte. Entstehungssituation, Typuskonzept und Verwendungszweck waren bei Arbeitsbeginn die von den ersten Lehrstücken her vertrauten (vgl. Die Lehrstücke, BHB 1).

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Literatur

  1. Benjamin, Walter: Briefe. Bd. 2. Hg. von Gershom Scholem und Theodor W. Adorno. Frankfurt a.M. 1978. — Krabiel.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2001

Authors and Affiliations

  • Klaus-Dieter Krabiel

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